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Verstörende Bilder aus dem Irak: Sicherheitskräfte überwältigen einen Selbstmordattentäter – er ist noch ein Bub



Die Bilder zeigen einen Jungen, zwölf oder 13 Jahre alt nach Polizeiangaben, und ihn umringende Sicherheitsbeamte. Die Bilder sind äusserst verstörend: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hatte der Junge unter seinem Lionel-Messi-Trikot einen Sprengstoffgürtel umgebunden. Während ihn mehrere Sicherheitskräfte festhalten, versucht ein weiterer Mann, ihm einen weissen, mit Sprengstoff gefüllten Stoffbeutel von den Hüften zu reissen. Offenbar mit Erfolg.

Iraqi security forces remove a suicide vest from a boy in Kirkuk, Iraq, August 21, 2016. REUTERS/Ako Rasheed     TPX IMAGES OF THE DAY

Bild: AKO RASHEED/REUTERS

Weitere Bilder zeigen, wie der Junge weint und den Sicherheitskräften, darunter auch Kämpfer der nordirakischen Kurdenmiliz Peschmerga, etwas zuruft. Er wird in ein Polizeiauto verfrachtet, sein Verbleib ist unklar. Der Sprengstoffgürtel wurde kontrolliert zur Sprengung gebracht.

Iraqi security forces detain a boy after removing a suicide vest from him in Kirkuk, Iraq, August 21, 2016. REUTERS/Ako Rasheed     TPX IMAGES OF THE DAY

Bild: AKO RASHEED/REUTERS

Iraqi security forces detain a boy after removing a suicide vest from him in Kirkuk, Iraq, August 21, 2016. REUTERS/Ako Rasheed

Bild: AKO RASHEED/REUTERS

Mehrere Medien wie etwa die englische «Daily Mail» glauben zu wissen, dass der Bub im Auftrag der Terrormiliz «IS» hätte handeln sollen. Dafür spricht, dass sich die Meldungen über minderjährige Selbstmordattentäter im Dienste des sogenannten «Islamischen Staates» häufen.

In Kirkuk leben rund 180'000 Menschen, die Stadt wird hauptsächlich von Kurden bewohnt. Seit 2014 kontrollieren kurdische Sicherheitskräfte die Stadt. Sie übernahmen die Kontrolle über die Stadt, nachdem die irakischen Streitkräfte vor den heranrückenden Milizen des «IS» geflohen waren. Im Gegensatz dazu fiel die Stadt Mossul damals den Dschihadisten in die Hände. (tat)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 22.08.2016 15:46
    Highlight Highlight Kinder werden kaltblütig als Bomben-Drohnen missbraucht. Aber in erster Linie werden sie für Propagandazwecke instrumentalisiert.

    Die Propaganda hinter dieser Reuters-Meldung: Die YPG (Peschmergas) könnte die Bevölkerung in Gaziantep (und anderen kurdischen Städten der Türkei) besser schützen als es die türkischen Sicherheitskräfte vermögen. Was die Türken in Gaziantep nicht verhindern konnten, gelingt (angeblich) der YPG in Kirkuk.
  • Wilhelm Dingo 22.08.2016 15:32
    Highlight Highlight Es macht mich unendlich traurig, ein Junge von 12 oder 13 Jahren.
  • ZweiAvocadi 22.08.2016 14:18
    Highlight Highlight Im Irak ist nun eine Generation nachgewachsen, welche nur den Krieg kennt. Vorher noch ständige Kontrollen durch die US Armee, jetzt dem IS ausgesetzt.
    Um solch ein Land wieder zu stabilisieren wird einige Zeit dauern.
  • Mnemonic 22.08.2016 13:41
    Highlight Highlight bloss noch schaurig...
  • Walter Sahli 22.08.2016 12:30
    Highlight Highlight Im IS scheint's wie in jeder Armee zu funktionieren: die jungen Soldaten schickt man an die Front, während die alten "Entscheidungsträger" ein schönes Leben im Trockenen führen. Wir sollten's machen wie die Ameisen, wenn wir schon unbedingt Krieg führen wollen: die Alten an die Front!
  • demokrit 22.08.2016 12:16
    Highlight Highlight Tja, wenn ein Einzelner an einen imaginären Freund glaubt, nennt man ihn verrückt. Wenn mehrere an imaginäre Freunde glauben, dann nennt man es Religion.
    • Walter Sahli 22.08.2016 13:06
      Highlight Highlight Den Jungen hätte man mit jeder x-beliebigen Ideologie indoktrinieren können. Ob Religion oder Politik spielt keine Rolle, der Extremismus ist das Problem. Solange wir das nicht begreifen, sind wir leichte Beute für die Hetzer, die uns erzählen, alle Muslime/Christen/Linke/Rechte/etc. seien böse.
    • Okabe Rintarou 22.08.2016 14:04
      Highlight Highlight Das ist mit Abstand die beste Erklärung von Religion :)
    • jellyshoot 22.08.2016 14:15
      Highlight Highlight ich könnte mir vorstellen, dass es auch ganz einfach über drohung läuft; mutter, schwester oder gleich der ganzen familie wird das messer an den kopf gehalten und wenn er sich den sprengstoffgürtel nicht umschnallt, wird damit gedroht diejenigen zu töten. und sonst werden sie verschont.
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