DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04300525 A photograph made from a video released on 05 July 2014 by the jihadist affiliated group Furqan Media via their twitter account allegedly showing Islamic State (IS) leader Abu Bakr al-Baghdadi delivering a sermon during Friday prayers at a mosque in Mosul, Iraq, 04 July 2014. Abu Bakr al-Baghdadi, the ruler of the self-styled caliphate recently proclaimed by the jihadist Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL), appears in a video said to be filmed inside a mosque in Mosul where he is delivering a sermon.  Abu Bakr al-Baghdadi declared an Islamist caliphate in the territory under the group's control in Iraq and Syria earlier this week.  EPA/FURQAN MEDIA / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE. EPA IS USING AN IMAGE FROM AN ALTERNATIVE SOURCE AND CANNOT PROVIDE CONFIRMATION OF CONTENT, AUTHENTICITY, PLACE, DATE AND SOURCE. HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Dieses Foto stammt aus einem Video des «IS». Die USA haben das Kopfgeld für die Ergreifung al-Bagdadis auf 25 Millionen Dollar erhöht. Bild: EPA/FURQAN MEDIA

«IS»-Anführer Bagdadi ist laut Pentagon immer noch am Leben



Ungeachtet der Bemühungen zu seiner Ergreifung ist der Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), Abu Bakr al-Bagdadi, nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums noch am Leben. Erst kürzlich erhöhte das Pentagon das Kopfgeld für seine Ergreifung.

«Wir glauben, dass Bagdadi am Leben ist und weiterhin den «IS» anführt», sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Freitag in einem Interview mit dem Sender CNN. «Wir tun alles was wir können, um ihm auf die Spur zu kommen», sagte Cook.

Die US-geführte Koalition verwende viel Zeit darauf und werde jede Gelegenheit ergreifen, «um ihm die Strafe zukommen zu lassen, die er verdient». Al-Bagdadi habe allerdings Schwierigkeiten, Berater und Vertraute zu finden, «weil viele von denen nicht mehr unter uns sind», sagte der Pentagon-Sprecher.

Mitte Dezember hatten die USA das Kopfgeld für die Ergreifung al-Bagdadis von 10 auf 25 Millionen Dollar erhöht.

Audionachricht im November

Im Juni 2014, kurz nach der Eroberung der irakischen Stadt Mossul durch den «IS», hatte al-Bagdadi dort in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte das «Kalifat» des «IS» in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. In dem bislang einzigen Video ist ein Mann mit schwarzgrauem Bart, schwarzem Mantel und schwarzem Turban zu sehen.

Das Herrschaftsgebiet des «Kalifats» war zuletzt erheblich geschrumpft. Anfang November richtete al-Bagdadi in einer seltenen Audiobotschaft einen Durchhalteappell an die «IS»-Kämpfer in Mossul. Ob er sich in der belagerten Stadt aufhält, ist aber unklar. Im Gegensatz zum «IS», der offensiv an die Öffentlichkeit geht, hält sich al-Bagdadi sehr bedeckt.

Das könnte dich auch interessieren:

Nach irakischen Regierungsangaben wurde al-Bagdadi 1971 in Samara geboren. Einem irakischen Geheimdienstbericht zufolge hat er einen Doktor in Islamstudien und war Professor an der Universität von Tikrit.

Offenbar schloss er sich nach der US-Invasion im Irak im Jahr 2003 den Aufständischen an und verbrachte einige Zeit in einem US-Militärgefängnis. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

G7-Staaten werfen Russland «bösartige Aktivitäten» vor – und kritisieren China scharf

Zum Abschluss ihres dreitägigen Treffens in London haben die G7-Aussenminister Russland und China schwere Vorwürfe gemacht.

In einer am Mittwochabend verabschiedeten Erklärung bezichtigen sie die Regierung in Moskau «bösartiger Aktivitäten», um demokratische Systeme anderer Staaten zu untergraben. Ausserdem kritisieren sie erneut die russische Truppenstationierung an der Grenze zur Ukraine. «Wir sind zutiefst besorgt darüber, dass das negative Muster des unverantwortlichen und …

Artikel lesen
Link zum Artikel