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In this Wednesday, July 23, 2014 photo, U.N. Development Program Administrator Helen Clark of New Zealand speaks during an interview in Tokyo. Improvements in life spans, education and incomes are slowing due to natural disasters, misguided government policies and worsening inequality in a world where the 85 richest people have as much wealth as the 3.5 billion poorest people, the United Nations said Thursday, July 24, 2014 in its annual human development report. “Where people do address these things, development can come along very, very nicely. Where they haven’t addressed a lot of vulnerabilities and development deficits, as in Syria, it all comes spectacularly unstuck,” Clark said. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Helen Clark: Ex-Regierungschefin Neuseelands. 
Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

Sie wäre die erste Frau an der Spitze der UNO: Helen Clark will Ban Ki Moon beerben



Die frühere neuseeländische Premierministerin Helen Clark will UNO-Generalsekretärin werden. Clark bestätigte am Montag, dass sie ins Rennen um die Nachfolge von Ban Ki Moon steigt. Clark ist seit 2009 Leiterin des UNO-Entwicklungsprogramms UNDP.

Clark gab ihre Kandidatur per Twitter bekannt. Zudem reichte die neuseeländische Regierung offiziell die Kandidatur bei der UNO ein. «Ich denke, ich habe die Erfahrung und die Qualitätsmerkmale für diesen Job», sagte die 66-Jährige der Nachrichtenagentur AFP in New York.

Bevor Clark UNDP-Chefin wurde, war sie neun Jahre lang neuseeländische Regierungschefin. Clark wäre die erste Frau auf dem höchsten Posten der Vereinten Nationen.

Ban Ki Moons Amtszeit endet Ende Jahr

Der Südkoreaner Ban scheidet nach zehn Jahren zum kommenden 31. Dezember aus dem Amt aus. Das Rennen um seine Nachfolge hat bereits begonnen. Neben Clark gibt es bereits sieben weitere Anwärter. Darunter sind die Leiterin der UNO-Kulturorganisation UNESCO, die Bulgarin Irina Bokova, sowie der frühere Chef des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), der Portugiese Antonio Guterres.

Die UNO-Vollversammlung hatte im September beschlossen, die Wahl für den Posten an der Spitze der Vereinten Nationen offener als bisher zu gestalten. Ausdrücklich wurden Frauen zur Bewerbung ermutigt.

Die Namen der Kandidaten werden veröffentlicht, woraufhin sie sich einem Bewerbungsgespräch in der Vollversammlung stellen können. Bisher hatte der UNO-Sicherheitsrat einen Kandidaten ausgesucht, über den die Vollversammlung anschliessend abstimmte. (sda/afp)

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