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USA haben Teil ihrer Schulden bei den UN bezahlt

UN Secretary General António Guterres is welcomed by Britain's Prime Minister Keir Starmer to 10 Downing Street, London, Friday, Jan. 16, 2026. (Henry Nicholls/Pool Photo via AP)
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UN-Generalsekretär António Guterres wird am Freitag, dem 16. Januar 2026, vom britischen Premierminister Keir Starmer in der Downing Street 10 in London empfangen.Bild: keystone

USA haben Teil ihrer Schulden bei den UN bezahlt

20.02.2026, 22:2220.02.2026, 22:22

Die USA haben einen Teil ihrer ausstehenden Beiträge bei den Vereinten Nationen bezahlt. Die UN haben 160 Millionen US-Dollar erhalten, wie der Sprecher von Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, mitteilte. Damit sollen nun Rückstände aus dem Jahr 2025 ausgeglichen werden. Insgesamt müssen die USA aber Milliardenbeträge nachzahlen.

Die USA sind grösster Beitragszahler für den regulären UN-Etat. Das Land ist unter Präsident Trump aber aus zahlreichen UN-Organisationen ausgetreten und hat sich zudem aus Abkommen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen zurückgezogen.

Guterres warnte vor finanziellem Kollaps

Kürzungen und Zahlungsverzug unter anderem der USA haben die Weltorganisation in eine tiefe Krise gestürzt – Guterres warnte im Januar sogar vor einem «unmittelbaren finanziellen Kollaps». Wenn keine Lösung gefunden werde, könne im Juli das Geld für das reguläre Budget ausgehen, hiess es in einem Brief des UN-Chefs an die 193 Mitgliedsstaaten.

Ob die US-Zahlung einen Kurswechsel Trumps andeutet, ist unklar. Sollten weitere Zahlungen eingehen, werde man darüber informieren, sagte der Sprecher.

Kritiker befürchten, dass Trump anstrebt, den von ihm ins Leben gerufenen Friedensrat als Konkurrenzorganisation zu den UN aufzubauen. Bei der ersten Sitzung des Gremiums am Donnerstag implizierte der US-Präsident etwa, dass der Friedensrat über die Vereinten Nationen wachen solle. Genaue Details nannte er nicht. Neben den USA hat sich bisher keines der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates offiziell Trumps Neugründung angeschlossen. (sda/dpa)

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