DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Anschlag auf US-Schule zu Columbine-Jahrestag geplant – Festnahmen

26.09.2021, 12:06
Bild: keystone

Wegen eines mutmasslichen Anschlagskomplotts zum 25. Jahrestag des Massakers an der Columbine High School sind vier Jugendliche im US-Bundesstaat Pennsylvania festgenommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, am 20. April 2024 einen Anschlag auf ihre eigene Dunmore High School in der Stadt Dunmore verüben zu wollen. Dies berichteten US-Medien am Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf den zuständigen Bezirksstaatsanwalt Mark Powell.

Zwei 15-Jährige seien wegen «der Schwere ihrer Handlungen und ihres Grades der Verantwortlichkeit» bei dem mutmasslichen Vorhaben als Erwachsene angeklagt worden. Den anderen beiden Jugendlichen soll unter dem Jugendstrafrecht der Prozess gemacht werden. Einem örtlichen Medienbericht zufolge sagte die Mutter einer der 15-Jährigen der Polizei, ihre Tochter sei «von Columbine besessen» gewesen.

Am 20. April 1999 hatten an der Columbine High School zwei bewaffnete Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen, anschliessend töteten sie sich selbst. 24 Menschen wurden verletzt. Im Haus der nun angeklagten 15-Jährigen fanden Ermittler neben einem Molotow-Cocktail auch Bauteile für Bomben, Anleitungen zum Bombenbau sowie Listen mit Waffen, Munition und taktischer Ausrüstung samt Preisen.

Wie der Lokalsender WBRE unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtete, fanden die Ermittler Nachrichten, in denen die Schüler über Pläne gesprochen hätten, «die Schule zusammenzuschiessen». Darin habe es geheissen, sie hassten die Dunmore High School und wünschten sich, dass «alles so abläuft» wie in Columbine.

Schulleiter Timothy Hopkins, der demnach zu den anvisierten Zielen gehörte, beschrieb die beiden 15-Jährigen als ruhige Kinder, die keine Unruhestifter seien. Er wisse nicht, warum sie ihm Schaden hätten zufügen wollen. Es sei etwas «verstörend» herauszufinden, dass so etwas geplant gewesen sei, sagte er der Zeitung «Times-Tribune». (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall Petito: FBI findet Gegenstände von Freund und menschliche Überreste

Noch immer ist der Fall Gabby Petito nicht abgeschlossen. Doch FBI-Ermittler haben möglicherweise einen entscheidenden Fund gemacht.

Neue Wendung im Fall der getöteten Gabby Petito: Ermittler haben bei der Suche nach dem Freund der 22-Jährigen offenbar menschliche Überreste entdeckt. Man habe am Mittwoch in einem Naturreservat im US-Bundesstaat Florida etwas gefunden, das diesen Anschein erwecke, sagte FBI-Ermittler Michael McPherson.

Die Polizei sucht seit Wochen nach dem 23-Jährigen, der im Fall Petito für die Ermittler als «Person von Interesse» gilt. Die Polizei hat McPherson zufolge ausserdem einen Laptop und einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel