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Samuel Little, der schlimmste Serienmörder der US-Geschichte, ist tot



CORRECTS AGE TO 79 - FILE - In this Nov. 26, 2018 file photo, Samuel Little, who often went by the name Samuel McDowell, leaves the Ector County Courthouse after attending a pre-trial hearing in Odessa, Texas.  Little is scheduled Friday, Aug. 23, 2019 to appear via Skype from California state prison, where he is serving multiple life sentences. Court documents show Hamilton County Judge Melba Marsh will sentence the 79-year-old man after his pleas. Little is charged with the 1981 murder of 32-year-old Anna Stewart, last seen alive in Cincinnati. (Mark Rogers/Odessa American via AP, File)

Samuel Little Bild: AP

Der mit 93 gestandenen Morden vom FBI als schlimmster Serienmörder der USA bezeichnete Samuel Little ist tot. Er starb am Mittwochmorgen (Ortszeit) im Alter von 80 Jahren in einem Krankenhaus, wie die kalifornische Gefängnisbehörde mitteilte. Little hatte zuletzt in einer Haftanstalt des Westküstenstaats drei lebenslange Freiheitsstrafen ohne Bewährung verbüsst. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Der Mann war dem FBI zufolge 2012 zunächst wegen Drogendelikten gefasst worden. Anhand von DNA-Spuren stellten Ermittler dann die Verbindung zu drei Mordfällen her: Die Frauen waren in den Jahren 1987 bis 1989 in der Gegend um Los Angeles erwürgt worden. 2014 wurde Little dafür zu dreimal lebenslanger Haft verurteilt.

Im Jahr 2013 leitete die Polizei in Los Angeles Informationen an eine Abteilung der Bundespolizei FBI weiter, die auf die Aufklärung von Seriengewaltdelikten spezialisiert ist. Deren Untersuchung stellte ein Muster fest, das Little mit einer Reihe weiterer Morde in Verbindung brachte.

Mit «Geständnisse eines Killers» ist die im Oktober 2019 veröffentlichte Internetseite des FBI überschrieben, die detailliert Auskunft über einige von Littles Vergehen zwischen 1970 und 2005 gibt. Der Grossteil seiner Opfer waren Frauen. Zeichnungen bestätigter und mutmasslicher Opfer sind zu sehen. Einem Bericht der «Washington Post» zufolge soll Little Morde in 19 Bundesstaaten gestanden haben. Fast die Hälfte seiner Opfer konnte demnach noch nicht identifiziert werden. Littles Tod könne diese Bemühungen nun weiter zurückwerfen, schrieb die Zeitung weiter. (aeg/sda/dpa)

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