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Manafort ist laut Bericht bereit, über Trump auszupacken



epa06963986 (FILE) - Former Trump campaign chairman Paul Manafort departs the federal court house after a status hearing in Washington, DC, USA, on 14 February 2018 (reissued 22 August 2018). Manafort, who was facing 18 charges including tax evasion and bank fraud was found guilty 21 August 2018 at US District Court in Alexandria, Virginia, USA after fourth day of jury deliberations on 8 charges while the judge declared a mistrial on 10 other charges.  EPA/SHAWN THEW

Paul Manafort. Bild: EPA/EPA

Donald Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort wurde im August wegen Steuer- und Bankenbetrugs schuldig gesprochen. Es war der erste Schuldspruch im Zuge der Untersuchungen von US-Sonderermittler Robert Mueller in der Russland-Affäre.

Allerdings ging es in dem Verfahren nicht um Vorwürfe gegen Manafort hinsichtlich seiner Tätigkeit als Trumps Wahlkampfmanager 2016 oder um den von Mueller untersuchten Vorwurf illegaler Absprachen von Trumps Wahlkampfteam mit Moskau, sondern lediglich um seine Lobbyistentätigkeit.

Aber Manafort hat noch eine weitere Anklage am Hals. In dem Verfahren in der Bundeshauptstadt Washington, welches am Montag beginnen soll, werden ihm unter anderem Geldwäsche, Falschaussage und kriminelle Verschwörung vorgeworfen.

FILE - In this June 21, 2017 file photo, former FBI Director Robert Mueller, the special counsel probing Russian interference in the 2016 election, departs Capitol Hill following a closed door meeting in Washington. Special counsel Robert Mueller faces no limit on his investigation save for the mandate that established it. He can continue the probe _ and even issue new indictments _ right up to Nov. 6 and beyond. (AP Photo/Andrew Harnik)

Robert Mueller. Bild: AP/AP

Um diesen Prozess zu verhindern, hat Manafort jetzt offenbar einen Deal mit US-Sonderermittler Robert Mueller angenommen (oder soll kurz davor sein), wie mehrere US-Medien berichten. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf den Prozess am Montag.

Inwiefern Manafort zu einer allfälligen Russen-Connection auspacken will oder kann, ist nicht bekannt. Ein Sprecher Muellers wollte keinen Kommentar abgeben. «Ein Deal steht kurz bevor», sagt eine Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Falls es zu einer Vereinbarung kommen sollte, würde Manafort wohl auf schuldig plädieren und im Gegenzug Strafmilderung erhalten. Mueller auf der anderen Seite käme an mutmasslich pikante Informationen aus dem Inneren der Trump-Kampagne und deren mögliche Verstrickung mit den Russen.

Wie immer sind die Informationen vage. Spätestens am Montag, zu Beginn des Manafort-Prozesses, dürften wir schlauer sein. (aeg)

Twitter und Facebook über russischen Einfluss bei US-Wahlen

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Video: srf

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 14.09.2018 18:36
    Highlight Highlight Einer der Hunderten Artikel die das Ende, nun definitive Ende der trumpschen Prösudentschaft herbeiredet. Gähn, irgendwann wird es Wirklichkeit auch ohne Beweise...spätestens in ca. 2.5 Jahren
    1 1 Melden
  • Rim 14.09.2018 13:38
    Highlight Highlight Der Beginn des Prozesses wurde bereits im August auf den 24. September verschoben. Wenn Mueller Manafort einen Deal anbietet, tut er das im Wissen darum, dass Manaforts und Trumps Anwälte eine Vereinbarung abgeschlossen haben. (Ist nicht illegal und in Mafiakreisen üblich.) Die Anwälte diverser Angeklagter sprechen ihre Aussagen ab etc. Also, wenn Mueller Manafort einen Deal anbietet, dann können wir davon ausgehen, dass er Trump (so oder so) im "Sack" hat. Es bleibt spannend!
    15 2 Melden
    • swisskiss 14.09.2018 15:47
      Highlight Highlight Rim: Tja, so einfach ist es dann doch nicht. Nicht nur das Manafort nicht zum innersten Kreis der Trump Vertrauten gehörte, nichts mit den finanziellen Veflechtungen von Trump zu tun hatte und kaum als Zeuge für die politische Ebene der Untersuchung taugt, ist selbst bei Preisgabe von brisanten Internas das Hauptproblem, dass man zweifelsfrei die Rolle und Handlungen von Trump beweisen muss. Da brauchts noch wesentlich mehr, um Teflon Don festzunageln.
      0 0 Melden
  • roger.schmid 14.09.2018 10:27
    Highlight Highlight Wen der auspackt...
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    55 72 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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