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Unterwegs mit Joe Biden – ein alter Mann als beste Hoffnung gegen Trump

Kann Joe Biden wirklich Trump schlagen? Die Umfragen sprechen für ihn, doch er wird als Mann von gestern verspottet. Dabei besitzt der Ex-Vize etwas, das ihn noch weit tragen kann.

Fabian Reinbold / t-online



Ein Artikel von

T-Online
In this Aug. 8, 2019, photo, Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks at the Des Moines Register Soapbox during a visit to the Iowa State Fair in Des Moines, Iowa. Three months after launching his White House bid, Biden remains atop early polling, buoyed by a long history with voters and a belief that his decades of experience best-position him to defeat Trump. Those attributes appear to have helped the former vice president withstand weeks of attacks on his lengthy record in politics. But Biden’s rivals remain confident that his frequent fumbles, like the one in Des Moines, will eventually catch up to him, undermining his electability argument.   (AP Photo/Charlie Neibergall)
Joe Biden

Bild: AP

Es gibt in dieser Geschichte und im grossen US-Politzirkus zwei Joe Bidens, und der eine sprintet gerade aus einem Rinderstall auf eine kleine Bühne. Die Augustsonne knallt aufs platte Land in Iowa, aufs ältere Publikum in den Klappstuhlreihen und auf Bidens schütter gewordenes Haar. Er trägt seine Piloten-Sonnenbrille, das Publikum hängt an seinen Lippen.

Biden, 76 Jahre alt und früherer Vizepräsident, ist gleich im Thema: «Es tobt ein Kampf um die Seele unserer Nation», mahnt er. Vier Jahre Donald Trump seien zu reparieren, acht Jahre hingegen würden die USA komplett und unwiderruflich ihre Werte kosten. Seine Botschaft zwischen den Zeilen: Vor diesem Horrorszenario kann nur einer das Land bewahren – nämlich ich.

Und die kommt an. Am Ende wollen ihn die knapp 150 Zuhörer gar nicht mehr gehen lassen. Sie reihen sich auf, sie wollen nicht nur ein Selfie (das auch!), sondern es sprudelt aus ihnen heraus: Ein Mann berichtet, sein Sohn sei gestorben, die Tochter sei aus der Armee ausgeschieden und leide seither an einer Belastungsstörung. Ein weiterer Mann in kurzen Hosen klopft ihm auf die Schulter: «Wir brauchen jemanden mit deinem Charakter im Weissen Haus.»

Im Städtchen Boone ist Joe Biden der Mann des Volkes. Einer, der verehrt wird als zutiefst anständiger Typ, das Herz am rechten Fleck.

In allen Umfragen vorn – auch vor Trump

Kein Wunder, dass dem Mann hervorragende Chancen attestiert werden, der nächste US-Präsident zu werden. Zwar wollen so viele Demokraten wie noch nie ins Weisse Haus, doch Biden liegt laut allen Umfragen klar in Führung. Es gibt auch schon Umfragen zur eigentlichen Präsidentschaft, darin liegt Biden um die zehn Prozentpunkte vor Amtsinhaber Trump.

Dieser greift ihn schon hart und regelmässig an. Denn viele Beobachter schreiben dem Mann aus einfachen Verhältnissen gute Chancen zu, die Stimmen ebenjener Arbeiter in den alten Industriestaaten zurückzugewinnen, die Trump 2016 den knappen Wahlsieg bescherten.

Dieser Joe Biden ist also die beste Hoffnung vieler, die Trump loswerden wollen. Doch es gibt ja noch einen zweiten Biden.

Kein Tag vergeht ohne Patzer

Biden Nummer zwei verhaspelt sich bei seinen Auftritten so regelmässig, dass seine geistige Fitness in Frage gestellt wird. Der 76-Jährige sagt Margret Thatcher, wo er Theresa May meint, er bringt Ereignisse zeitlich durcheinander. 

Wenn man Biden beim Wahlkampf in Iowa begleitet, vergeht tatsächlich kein Tag ohne diese Patzer, die so viele Schlagzeilen hervorrufen. In dem Bundesstaat im Mittleren Westen finden im Februar die ersten Vorwahlen statt, deshalb verbrachte Biden vier Tage am Stück dort. 

Eigentlich haben sich Kandidaten für ihre Auftritte ein festes Redegerüst zugelegt, das sie selbst aufsagen können, wenn man sie um 3 Uhr nachts aus dem Schlaf rüttelt. Biden hat das auch, trotzdem passieren Fehler. Bei einem Auftritt auf der  Iowa State Fair  missrät ein Standardsatz, der zum Abschlusscrescendo seiner Rede kommt. Bidens Satz lautet: «Wir wählen Wahrheit statt Lügen.» Auf der Iowa State Fair wird daraus: «Wir wählen Wahrheit statt Fakten.» Neues Futter für die Spötter wie Trump.

In den Medien laufen die Versprecher gnadenlos in Dauerschleife. Eine Frage, die zunächst nur gemurmelt worden laut, ertönt jetzt unüberhörbar: Ist Joe Biden zu alt?

Obamas Stratege warnt 

Würde er die Präsidentschaftswahl tatsächlich gewinnen, zöge er im Alter von 78 Jahren ins Weisse Haus. David Axelrod, der Architekt von Barack Obamas Wahlsieg (der Biden zum Vizepräsidenten machte), warnt bereits: «Wenn Biden durch das Rennen stolpert, werden die Sorgen bei den Demokraten steigen, ob er es wirklich bis ins Ziel schaffen kann.»

Biden wirkt tatsächlich wie ein aus der Zeit gefallener Kandidat. Zum einen, weil er nicht bedient, was die von den sozialen Medien getriebene Öffentlichkeit verlangt – nämlich virale Momente. Denn er verhaspelt seine Pointen und gibt ausufernde Antworten. Kein einzelner Versprecher ist für sich gesehen dramatisch, doch jeder Patzer befeuert das Narrativ, dass der Mann zu alt sei.

Wer bei der TV-Debatte zusah, litt förmlich mit

In den bisherigen zwei TV-Debatten der demokratischen Kandidaten machte er keine gute Figur. Als ihn die Konkurrentin Kamala Harris angriff, schaffte ein tattrig wirkender Biden es nicht, sich zu verteidigen. Er gab gar ein hilfloses "Meine Zeit ist abgelaufen“ von sich. Wer zusah, litt förmlich mit.

ADVANCE FOR PUBLICATION ON SUNDAY, AUG. 18, AND THEREAFTER - FILE - In this June 6, 2015, file photo, then=President Barack Obama hugs then-Vice President Joe Biden during funeral services for Biden's son, Beau Biden, at St. Anthony of Padua Church in Wilmington, Del. (Yuri Gripas/Pool Photo via AP, File)

Bild: AP

Zum anderen bietet sein langes Leben im Zentrum der US-Politik, das mit der Wahl in den Senat im Jahr 1972 begann, reichlich Material, ihn als Mann von gestern dastehen zu lassen. Seine Konkurrenten werfen ihm frühere Äusserungen und Haltungen vor, die heute als grosse Fehler gesehen werden: Dass Biden etwa in den Neunzigern mitverantwortlich für ein Gesetz war, dass vielen schwarzen Drogenkonsumenten unverhältnismässig lange Gefängnisstrafen eingebracht hat.

Zur aktuell tonangebenden linken, von Identitätspolitik getriebenen Stimmung an der Basis liegt er quer. Deshalb redet Biden lieber über Trump als über seine innerparteiliche Konkurrenz. 

Doch das Interessante ist, dass all das seine Anhänger nicht im Geringsten anficht. Vor dem Rinderstall in Boone, Iowa, kommt Phyllis Kraemen gerade von ihrem Selfie mit Biden zurück: «Er ist einfach ein gerechter und anständiger Mann, das ist doch das, was zählt», sagt die 65-Jährige. Sie könne immer noch nicht fassen, was Trump mit dem Land anstelle. Dieses Argument hört man immer wieder, wenn man mit Bidens Anhängern spricht. 

Sein Versprechen: Die Nation zusammenbringen

Inmitten der älteren Zuhörer sitzt eine junge Mutter. «Seine Versprecher?», sagt sie etwas belustigt. «Schau doch mal, wer jetzt Präsident ist», sagt sie. Soll heissen: Gegen Trumps teils wirre Äusserungen sind Bidens Versprecher doch Kleinkram. 

Und der Vergleich ist nicht ganz falsch: Biden verspricht sich, aber Trump erfindet, verdreht, fantasiert regelmässig in seinen Auftritten. Wird hier mit zweierlei Massstab gemessen?

Bidens Wahlkampf zeichnet auch dies aus: Er verurteilt Trump deutlich, er verspricht, das Land wieder zusammenzubringen. «Die Worte eines Präsidenten sind bedeutsam», sagt er. Keine Rede absolviert er, ohne sein Publikum daran zu erinnern, wie Trump vor zwei Jahren die Neonazis beim berüchtigten Aufmarsch in Charlottesville in Schutz genommen hat und wie er Ressentiments gegen Migranten schürt.

Biden bekommt für seine Appelle an das Gewissen der Nation immer wieder eine Menge Applaus. Doch er scheint er sich damit manchmal nicht wohl zu fühlen. «Ich sage das nicht, um Applaus zu bekommen», sagt er dann und würgt damit das Geklatsche ab. Das entzieht seinen Reden die Dynamik, sie strahlen weniger Energie aus als die Auftritte seiner Hauptkonkurrenten Bernie Sanders , Elizabeth Warren und Kamala Harris.

Versöhnen, aber nichts grundlegend ändern

Dafür überfordert Biden niemanden mit seinen Plänen. Während Sanders und Warren grosse Eingriffe ins Wirtschafts- und Gesundheitssystem planen, bietet Biden für die Grossthemen greifbare, begrenze Vorschläge an: Das System der Krankenversicherung will er nicht von Grund auf neu erfinden, sondern die Reformen unter Obama ausbauen. Bei der Migration will er nicht den Grenzübertritt legalisieren wie so viele seiner Konkurrenten, sondern er will den «Dreamern», den Kindern illegal Eingewanderter, aus der rechtlichen Grauzone verhelfen. 

Joe Biden will das Land also zusammenbringen. Radikal verändern will er es nicht.

Für Biden ist es der dritte Anlauf aufs Weisse Haus. 1987 musste er seine erste Kampagne schnell aufgeben, es kam heraus, dass er eine Rede plagiiert hatte. 2008 landete er bei der ersten Vorwahl in Iowa bei blamablen 0.9 Prozent und gab wiederum auf. Sein Segen war, dass Barack Obama ihn im Wahlkampf dann als Vizepräsidentschaftskandidaten auswählte. Scheitert er noch einmal?

Eine grosse Frage lautet, ob er mit seiner Botschaft der Restoration auch die neue demokratische Wählerbasis von Frauen, Minderheiten und jungen Leuten überzeugt. Schon werden Erinnerungen an Hillary Clintons missglückten Wahlkampf wach, die es nicht schaffte, genügend Stammwähler an die Urne zu bringen, weil ihr ein Teil des Klientels nicht über den Weg traute.

Bidens Zaubermittel

Biden besitzt allerdings ein Zaubermittel, das ihn von vielen Konkurrenten absetzt und ihn noch weit tragen könnte: die viel beschworene Authentizität. Seine Fans halten Biden für eine ehrliche Haut, für jemanden, der sich von niemandem verbiegen lässt. Ein bisschen wie Amtsinhaber Trump. In dieser Hinsicht hat Biden mehr mit ihm als mit Clinton gemeinsam.

Ausserdem gelingt es ihm, und das ist selten in der Politik, eine tiefe emotionale Verbindung zu den Wählern herzustellen. Es sind die Schicksalsschläge, die Biden erleiden musste, die ihm dabei helfen.

Die Wähler wissen, dass seine Frau und Tochter bei einem Autounfall ums Leben kamen, direkt nach seiner Wahl in den Senat im Jahr 1972. Den Amtseid als Senator legte er am Krankenbett seiner beiden verletzten Söhne ab. Sie wissen, dass einer von ihnen, Beau, im Jahr 2015 an einem Gehirntumor starb. Biden erwähnt den Krebstod in vielen seiner Reden.

Eine Rolle, die Trump nicht erfüllt

An einem Donnerstagabend spricht Biden im Schulungszentrum einer Gewerkschaft in Des Moines, der Hauptstadt Iowas. Vorn links sitzt eine Frau mit grauen Haaren und einem rosa Jäckchen. Lorraine Garner ist eine Rentnerin aus der Gegend. Fragt man sie, was sie an Biden schätzt, sagt sie: «Er hat so viele Tragödien durchgemacht und deshalb hat er so viele Mitgefühl für seine Mitmenschen.» Jetzt seufzt Garner. «Ganz anders als Trump, der hat nichts davon.»

Joe Biden

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Video: watson

Das Doppelmassaker von El Paso und Dayton wirkt noch nach, und Trump weigerte sich wie immer, die eine Rolle zu erfüllen, die dem Präsidenten eigentlich zugeschrieben wird: Des Mannes, der die Nation tröstet. Diese Sehnsucht kann Biden erfüllen.

Garner ist eine typische Biden-Anhängerin. Sie war lange als unabhängige Wählerin und nicht als Parteimitglied registriert. 2017 erst wurde sie zur Demokratin, «wegen Trump». Spricht man sie auf Bidens Patzer an, sagt auch sie: «Wir wissen doch, was er meint.»

Momentan ist Bidens Lage gefestigt. Doch wenn sich der Wettstreit in der Partei zuspitzt, werden auch die Angriffe auf den Spitzenreiter heftiger werden. Ob der alte Mann dem noch gewachsen ist, muss sich zeigen. Doch diese emotionale Bindung zu seinen Anhängern geht womöglich tiefer als die Begeisterung, die manchen seiner Konkurrenten aktuell entgegen schwappt.

Anhängerin Lorraine Garner ist ohnehin schon einen Schritt weiter. «Das Gerede über Joes Alter ist doch vorbei», sagt sie, «sobald er sich einen jungen Vizekandidaten zulegt.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 19.08.2019 21:29
    Highlight Highlight Wenn die Dems mit Biden Antretten wird The Donald erneut Präsident.
    Biden ist die Hillary 2.0 und so wird es bei ihm auch Enden.
    In Unfragen Hui und am Ende Flop.

    Bernie Sanders oder jemand aus seinem Lager muss ran!
  • Swisslord 19.08.2019 19:58
    Highlight Highlight Typisch Spiegel. Kein Kommentar zu den Ideen welche Biden hat für die verzweifelte Bevölkerung (er hat auch keine), aber weil er eben nett ist, soll er auch geeignet sein.
    Wann kapiert ihr es endlich? Die Amerikaner wollen einen Change. Was nützt es ihnen, wenn der Typ an der Spitze lieb ist aber keinen Finger krümmt um ihnen zu helfen?
  • goldmandli 19.08.2019 19:52
    Highlight Highlight Ich hoffe für die USA und den rest der Welt, dass Sanders Präsident wird. Es gibt kaum einen Kandidaten, der sich so lange so beständig für den Bürger einsetzt. Sollte trotzdem Biden die Nomination der Dems gewinnen, hoffe ich, dass sich die Bernie und warren Anhänger durchringen können, ihn zu wählen. Besser als Trump ist so gut wie alles.
    • AdvocatusDiaboli 20.08.2019 00:42
      Highlight Highlight Wenn Biden (Xi Jinpings Knecht) oder Bernie (ausgelutschter Kommunist) gegen Trump antreten, dann werde ich ohne zu zögern Trump wählen gehen.

      Sollten die Dems aber innovative Kandidaten wie Elizabeth Warren oder Andrew Yang nominieren, dann müsste ich es mir es zuerst gut überlegen.
    • goldmandli 20.08.2019 19:23
      Highlight Highlight Kommunist😂 Wenn du so etwas schreibst, wirst du sowieso Trump wählen, no mather what.

      Aber ich versteh schon. Für Republikaner sind alle, die fürs gemeine Volk und nicht für Milliardenspender arbeiten Kommunisten oder Sozialisten.
    • AdvocatusDiaboli 20.08.2019 20:54
      Highlight Highlight Das ist komplett ignorant und falsch @goldmandli. Ich habe einen sehr abwechslungsreichen Verlauf bei Abstimmungen. Die/der Beste erhält auch dieses Mal meine Stimme. Wichtig: Ich orientiere mich dabei an direkten Reden/Taten der Kanditaten. Frau Warren und Herr Yang sehen mir daher sehr sympatisch aus. Meinungsbeiträge basierend auf einzelnen Zitaten bekommen eher weniger schweres Gewicht bei meiner Entscheidung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 19.08.2019 19:36
    Highlight Highlight Ich würde Bill Gates wāhlen, aber er ist halt auch nicht mehr der Jüngste.
    Robert O'Rourke? Fuchtelt wie Herbert von Karajan.
    Elizabeth aus Massachusetts und Bernie aus Vermont sind den meisten Amerikanern zu links.
    Kamala? Geht als Justizministerin.
    Bleibt Bill der Blasio. Der kõnnte das Land aus der Sch****e holen
  • Matthias Jano Meyer 19.08.2019 19:35
    Highlight Highlight Wenn Biden der Kandidat der Demokraten wird, gibt's nochmal 4 Jahre Trump.
    Biden ist Hillary 2.0, viel zu moderat und lockt zu wenig Leute zur Wahl.

    In zwei neueren Umfragen wird Biden 1x von Warren und 1x von Sanders überholt. Wäre eine wichtige Fussnote wert gewesen.
    Zudem sind die Anliegen der Progressives alle mehrheitsfähig (medicare for all, green new deal, Studenten Schuldenabbau, Marihuana Legalisierung, Justizreform etc.)

    Sie sind bei den Reichen und den Medienhäusern halt unbeliebt, weil sie Verbesserungen für die Kleinen wollen un nicht den Status-Quo.
  • Energize 19.08.2019 19:20
    Highlight Highlight Biden als Präsident. Und falls dieser das zeitliche segnet (oder dement wird), Andrew Yang als Vize.
  • LaPalomaOhe 19.08.2019 19:10
    Highlight Highlight Die Menschen jenseits vom Silicon Valley, von New York und Washington sind Donald dankbar dafür, dass er ihnen wieder eine Stimme gegeben hat, die Wahl 2020 wird deutlicher ausfallen wie 2016, wesentlich deutlicher, und dann können die öffentlich-rechtlichen Atlantikbrückenpropagandisten nicht mehr sagen Trump habe gar keine wirkliche Mehrheit sondern NUR eine demokratische...
    • Juliet Bravo 19.08.2019 19:58
      Highlight Highlight Wird man dann sehen. Im Gegensatz zu dir hoffe ich das nicht.
    • goldmandli 19.08.2019 19:58
      Highlight Highlight Das Problem ist nur, dass er ihnen keine wirkliche Stimme gibt. Sie denken das zwar, aber Trump tut gar nichts für die ganzen Farmer und Minenarbeiter im mittleren Westen.

      Zum Glück wird das ach so demokratische System des electoral colleges bald Geschichte. Bei den Wahlen 2024 wird es dank Gesetzesänderungen auf State level keine Präsidenten mehr ohne popular vote gewinn mehr geben.
  • Friedhofsgärtner 19.08.2019 17:48
    Highlight Highlight „...die von Identitätspolitik getriebenen Stimmung an der Basis...“

    You sure about that? Ich habe manchmal eher das Gefühl man schätzt hier die tatsächliche Anzahl der Leute die sich für Identity Politics interessieren zu hoch ein. Twitter und Medien haben hier eine verstärkende Wirkung für eine kleine aber laute Gruppe. Zunächst noch als SJW belächelt wurde daraus reale Politik von einem kleinen Flügel der Dems. Ob das aber mit der Realität an der Basis übereinstimmt, fragen die Medien leider zu selten.

    Die Beliebtheit Biden‘s könnte aber ein Zeichen sein dass dem eben nicht so ist.
    • Juliet Bravo 19.08.2019 20:08
      Highlight Highlight Genau, eine Warren oder Harris beispielsweise macht pointiert linke Politik mit allem, was dazugehört: Gesundheits- und Sozialpolitik, Industriepolitik, Bildung etc. Und sie treten selbstverständlich für eine liberale und gleiche Gesellschaft und damit Minderheiten ein.
      Die Rechten mögen das noch lange als SJW, „Identitätspolitik“ und dergleichen diffamieren und die ganzen politischen Programme darauf reduzieren.
  • FrancoL 19.08.2019 17:22
    Highlight Highlight Auch wenn Joe top fit wäre, er ist mit 78 beim Amtsantritt eindeutig zu alt.
    Ich kann nicht verstehen, dass die Dems dies nicht realisieren.
    Leider haben die Dems unendlich viel Zeit verloren um die Orange zu stürzen und es fehlt ihnen nun an Kandidatinnen, die genügend gut aufgebaut werden könnten. Es sind nicht die Ideen, sondern die Personen, die die Wahl entscheiden.
    Man darf der Orange zur Wiederwahl gratulieren.
    • lilie 19.08.2019 19:40
      Highlight Highlight @FrancoL: Wenn ich mir die geistige Verfassung des derzeitigen Amtinhabers (und seinen Ferienbedarf) so anschaue, vermute ich, dass Biden selbst mit 90 noch fitter sein wird.
    • FrancoL 21.08.2019 12:33
      Highlight Highlight Die Zukunft soll auch etwas Besseres bringen und dazu gehört sicherlich auch eine klar bessere Performance als die von Trump und dies körperlich und geistig.
  • Max Dick 19.08.2019 17:13
    Highlight Highlight Watson: "Zur aktuell tonangebenden linken, von Identitätspolitik getriebenen Stimmung an der Basis liegt er quer. Deshalb redet Biden lieber über Trump als über seine innerparteiliche Konkurrenz."
    Inwiefern sollen diese Linken an der Basis den Ton angeben, wenn Biden doch führt? Zudem war bei den Vorwahlen zu den midterms 2018 übers ganze Land kein (relevanter) Linksrutsch auszumachen. Oder ist mit "Ton angeben" einfach gemeint, wer von gewissen Medien am meisten gehypt wird?
    • Friedhofsgärtner 19.08.2019 17:50
      Highlight Highlight Habe genau das gleiche Gedacht. Da könnte (nein müsste!) man als Journalist mal nachforschen. Ich glaube nämlich auch nicht wirklich dass ein Grossteil der Demokratischen Basis sich wirklich dafür interessiert.
    • roger.schmid 19.08.2019 18:35
      Highlight Highlight "Inwiefern sollen diese Linken an der Basis den Ton angeben, wenn Biden doch führt? "

      1. Sanders und Warren gehören beide dem linken Flügel an und die sind beide nur knapp hinter Biden. Wenn man beide zusammenzählt schlagen sie Biden haushoch. Der linke Flügel ist also schon tonangebend.

      2. Biden ist sehr bekannt und hat die Mainstreammedien hinter sich. Aber er wird, je länger das Rennen dauert, abgehängt werden.
    • _stefan 19.08.2019 19:43
      Highlight Highlight Biden führt aktuell hauptsächlich wegen seiner umfangreichen Polit-Karriere. Jeder amerikaner kennt ihn und weiss, dass er dem Land nicht "schaden" würde. Bei den jüngeren Kandidaten sind die Wähler noch vorsichtig.

      Bei der Basis ist aber IMHO eine Tendenz nach links erkennbar. Vor einem Jahr hat kaum jemand die Idee für "Medicare for All" als realistisch angesehen. Inzwischen ist bei Umfragen die Mehrheit der Amerikaner dafür. Auch Grüne/Umweltschutz-Themen haben nach den Wahlen 2018 Aufschwung erhalten. Die jüngere Generation will Veränderung, Biden segelt lieber in ruhigen Gewässern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 19.08.2019 17:06
    Highlight Highlight Sich mit knapp 80 noch für das Präsidentenamt bewerben - wird kaum eine Chance haben. Die Amerikaner haben genug von alten Männer.
    • FrancoL 19.08.2019 17:25
      Highlight Highlight Genug von alten Männern? Wie alt ist denn Nr. 45? Wie alt ist der Chef der NRA? Nehmen wir die in Umfragen nicht gerade unbekannten, wie Biden, Sanders, wie alt sind sie? Bei den Frauen: Die Pelosi ist ja auch sehr jung.
      Bei den Reis sieht es nicht besser aus.
    • Allion88 19.08.2019 17:33
      Highlight Highlight genau, darum haben sie mit trump ein zeichen gesetzt und jemand vom nachwuchs gewählt.

      sein härtester Konkurrent sanders ist noch älter.
      vielleicht kann sich warren noch steigern, aber auch sie ist bereits 70+
    • neutrino 19.08.2019 18:27
      Highlight Highlight Das siehst du falsch. Alter spielt in den US viel weniger eine Rolle als in Europa.
  • Alteresel 19.08.2019 17:00
    Highlight Highlight Trump vs. Biden: So etwas wie „Krieg der Deppen“!
  • herrkern (1) 19.08.2019 16:58
    Highlight Highlight Tut mir leid, das zu sagen - aber eigentlich kann die Übung jetzt abgebrochen werden. Trump hat bereits gewonnen. Biden und Harris. Tolle Auswahl.
    • Max Dick 19.08.2019 17:28
      Highlight Highlight Biden, Harris und Warren, die, aktuellen Favoriten, haben alle ihre guten Chancen, Trump zu schlagen, Eine Prognose über den Ausgang dieser Wahl (egal wer es sein wird) wird frühestens im Oktober 2020 möglich sein. Wenn überhaupt.
    • lilie 19.08.2019 19:43
      Highlight Highlight @herrkern: Das sagte man auch, als Clinton gegen Trump antrat und als sichere Gewinnerin galt. 😉
    • Bettmümpfeli 19.08.2019 20:50
      Highlight Highlight Hobbala Max, da ging doch grad ein Kandidat vergessen. Bernie Sanders ist noch immer auf dem zweiten Platz. Ob Harris eine Favoritin ist, ist doch eher fraglich. Sie ist seit der zweiten Debatte eher wieder runtergefallen in den Polls.
    Weitere Antworten anzeigen
  • UrGamer 19.08.2019 16:48
    Highlight Highlight #YangGang
  • Black Cat in a Sink 19.08.2019 16:38
    Highlight Highlight Mit Biden verlieren die Demokraten die Wahl, Polls hin oder her. Da muss jemand her, der härter als Trump zuschlägt, keine Schwäche zeigt und durchtrieben genug ist, Trump ins Leere laufen zu lassen. Ich würden keinen Dollar auf Biden wetten. Die Frage ist; habe die Demokraten so eine Person?
    • häxxebäse 19.08.2019 18:01
      Highlight Highlight Harris! Aber demokratin, schwarz und weiblich, das ist too much. Das verkraften die amis nicht... leider.
  • Niedrich Feature 19.08.2019 16:26
    Highlight Highlight Biden ist tatsächlich der aussichtsreichste Kandidat der Demokraten. Doch falls Sleepy Joe die Vorrunde überstehen sollte, wird er anschliessend, bereits ausgelaugt, vom Trump-Train überrollt werden.
  • Wurstbrot 19.08.2019 16:24
    Highlight Highlight Biden und Sanders sind beide zu alt sorry.
  • LaPalomaOhe 19.08.2019 16:15
    Highlight Highlight Trump, Salvini, Johnson: Die Rückkehr der Jedi-Ritter....
    • häxxebäse 19.08.2019 18:10
      Highlight Highlight Wohl eher....
  • Bruno S.1988 19.08.2019 16:11
    Highlight Highlight Diese Politischen Umfragen sind mit grosser Vorsicht zu geniessen. Hat sich seit Hillary vs Trump etwas verändert in der Art und Weise wie diese Umfragen durchgeführt werden? Hillary war bis zum schluss in den Umfragen die haushohe Favoritin! Verloren hat sie trotzdem.

    Diese Polls sind meiner Meinung nach nicht dazu da die Wählerstimmen zu repräsentieren, sondern zu beeinflussen.
    "Ich wähle Biden, weil er die höchsten Chancen hat zu gewinnen" - genau solche Personen werden damit beeinflusst!
  • Karl Marx 19.08.2019 16:08
    Highlight Highlight Klar. Biden und seine Freudschen Versprecher. Der alte Rassist.
    Play Icon
    • Platon 19.08.2019 18:23
      Highlight Highlight @Karl
      Was soll daran rassistisch sein? Biden kann ja auch nix dafür, dass in den USA der Graben zwischen arm und reich so oft immer noch eine Frage der Hautfarbe ist.
  • Menel 19.08.2019 16:01
    Highlight Highlight Biden und Sanders wirken auf mich immer so, als wären sie ständig ausser Puste und als würden die Auftritte das Letzte von ihnen abverlangen. Dagegen wirkt zB. Warren auf mich viel klarer, energischer, zielgerichteter und vor allem so, als hätte sie genügend Energie für dieses Amt. Und sie hat einen Plan für einfach alles 😄
    • Politikinteressierter 19.08.2019 16:30
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Hätte dir gerne mehr als ein Herz gegeben. Warren ist geistig und körperlich fit und könnte Trump auseinandernehmen. Joe hingegen würde die Wähler wieder auf seine Telefonnummer anstatt Webseite verweisen.
    • Max Dick 19.08.2019 17:30
      Highlight Highlight Auch Clinton war geistig topfit und hat Trump bei der Wahl aus Sicht eines Liberalen auseinandergenommen. Hat sehr viel genützt.
    • FrancoL 19.08.2019 17:30
      Highlight Highlight Trump auseisender nehmen? Sprechen Sie von den USA oder einem Videospiel?
      Haben Sie noch nie bemerkt dass Fakten an Trump und seinen Anhängern abperlen, dass es ein auseinandernehmen bei Trump gar nicht gibt, weil er alles verdreht und ihm seine Leute folgen?
      @Menel; Man kann jeden Plan, selbst den Besten in den Dreck ziehen und genau das ist die Taktik die man von Trump erwarten kann, darum zählen 2020 nicht die Fakten, sondern deren Negierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 19.08.2019 15:58
    Highlight Highlight Ich habe zahlreiche Bedenken betr. Biden: Seine polit. Positionen (eine Hillary Clinton ist gegen ihn eine radikale Reformerin), sein seltsam verklärter Blick auf den Washingtoner Politikbetrieb (obwohl er Obamas Vize war, scheint er nicht gemerkt zu haben, dass die durchradikalisierten Republikaner unter keinen Umständen gewillt sind, konstruktiv mit einem demokratischen Präsidenten zusammenzuarbeiten), seine geistigen Aussetzer, usw.

    Andererseits: Zwei Rentner mit Demenz im Frühstadium kämpfen um den Einzug ins Weisse Haus – was für ein Sinnbild für den gegenwärtigen Zustand der USA.
    • neutrino 19.08.2019 18:31
      Highlight Highlight Einverstanden. Die Aussage "Demenz im Frühstadium" ist allerdings eine persönliche Beleidigungen sondergleichen - wird das von Watson wirklich so akzeptiert?
  • Dr. Unwichtig 19.08.2019 15:53
    Highlight Highlight Biden ist lediglich der aktuell profilierteste Kandidat der Demokraten, sicher nicht der „beste“. Insbesondere gegen Trump. Bis zum Ende der Vorwahlen und den Wahlen ist es noch ein weiter Weg. Es würde mich sehr wundern, wenn das Duell am Ende „Biden vs Trump“ heissen würde. Und falls doch würde es mich sogar noch mehr erstaunen, wenn Trump dieses verlieren würde....
  • Zeit_Genosse 19.08.2019 15:44
    Highlight Highlight Dems haben es verpasst jemanden früh aufzubauen statt sich gegenseitig zu schwächen. Schwergewichte wird man in weiteren 4 Jahren sehen, wenn hinter dem jetzigen - der dann nicht mehr darf - sich wieder stärkere Namen bei den Dems zeigen und bei den Reps nichts nachkommt.
    • Max Dick 19.08.2019 17:35
      Highlight Highlight In den USA ist noch nie à la Deutschland ein Präsident "aufgebaut" worden. Dort muss das schon jeder selber tun. Leider sind da wirklich kaum jüngere à la Barack Obama 2008 oder Bill Clinton 1992 herum, die born to run for president sind. Am ehesten noch Harris. Sie ist strategisch top - aber selbst so droht sie zwischen den verschiedenen Lagern vergessen zu gehen.
    • Bettmümpfeli 19.08.2019 21:07
      Highlight Highlight Harris und strategisch top? Als sie in der letzten Debatte von Gabbard auseinander genommen wurde, hatte sie genau so alt ausgesehen wie Biden, als sie ihn angegriffen hat. Tulsi hat ihren Angriff aber mehr oder weniger angekündigt, Harris hätte darauf gefasst sein müssen. Auch dass sie mit ihrer zweifelhaften Karriere nicht ewig unantastbar bleibt hätte ihr klar sein müssen.
    • Max Dick 19.08.2019 21:24
      Highlight Highlight Was haben die Punkte, ob sie mal in einer Debatte einen Schlagabtausch verloren hat, und sie aufgrund ihrer Amtsführung als Justizministerin Angriffsfläche bietet, mit ihrer strategischen Qualität zu tun? Sorry wenn ich so frage, aber weisst du überhaupt, was "Strategie" ist?
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  • Normi 19.08.2019 15:42
    Highlight Highlight Einen alten Grapscher durch einen sozialistischen alten Grapscher ersetzen??😂🤪
    • Max Dick 19.08.2019 17:58
      Highlight Highlight Solche Lächerlichkeiten sollen nun wirklich nichts zur Sache tun. Ist nicht eine Heiligen-Wahl.
  • Silent_Revolution 19.08.2019 15:36
    Highlight Highlight Es gibt ja nicht viele, die dem trollendem Debattenstil Trump`s noch mehr Angriffsfläche bieten als Hillary; Biden bestimmt.

    Creepy Uncle Joe wird untergehen.
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  • roger.schmid 19.08.2019 15:31
    Highlight Highlight "Joe Biden will das Land also zusammenbringen. Radikal verändern will er es nicht."

    Natürlich nicht, er profitiert vom aktuellen System, mit den extrem grossen Spenden von den Megadonors.

    Bernie nimmt praktisch nur Kleinspenden von der breiten Bevölkerung entgegen und ist daher keinen Grosspendern (grosse Firmen, Milliardäre usw.) verpflichtet, sondern nur den Wählern.

    Hätte man bei einem so langen Artikel ruhig mal erwähnen können.. von wegen Biden liesse sich nicht verbiegen..
    • bcZcity 19.08.2019 16:01
      Highlight Highlight Bernie Sanders wäre damals der perfekte Gegenpol zu Trump gewesen, ist aber sogar noch ein Jahr älter als Biden. Der Zug ist doch auch schon seit 2 Jahren durch.

      Dazu sind seine Ansichten für viele zu radikal und "unamerikanisch". Es wäre für Trump ein leichtes ihn mit hohlen "American Dream" Phrasen zu zerrupfen und die konservativen Wähler davon zu überzeugen, dass der Typ kommunistisches Gedankengut transportiert.

      Bevor ein Typ Sanders Präsident wird, kommt zuerst die erste Frau, oder der erste Lateinamerikaner an die Macht.

      Sollte ich unrecht haben, um so besser.
    • roger.schmid 19.08.2019 16:19
      Highlight Highlight @bcZcity: Sanders ist Politiker und kein Leichtathlet.Das Alter ist zweitrangig, die Ideen sind wichtig.
      Seine Ansichten sind überhaupt nicht radikal, sondern sehr populär - wer wünscht sich schon nicht ein besseres Gesundheits- und Bildungssystem.

      Wenn sie ihm zuhören,kann Bernie auch viele konservative überzeugen - er war zum Beispiel letztens bei Joe Rogan's Podcast, der viele konservative Zuhörer hat und hat dort beim Publikum ziemlich abgeräumt.

      Das Problem ist,dass ihm die grossen Medienhäuser feindlich gesinnt sind, doch er oder Warren werden Biden schlagen und dann zusammenspannen
    • DocShi 19.08.2019 16:40
      Highlight Highlight Ich habe dir einen Blitzer gegeben. Nicht weil du unrecht mit deiner Kernaussage hast sondern weil es in diesem Artikel nur um Joe Biden geht.
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  • Hanjo 19.08.2019 15:29
    Highlight Highlight Biden ist zwar ein netter Ätti aber denke er steckt zu fest im Polit-Sumpf um gewählt zu werden und "Trump ist böse und ich kenne Obama" ist ein relativ schwaches Programm.
  • Fountain Pen 19.08.2019 15:26
    Highlight Highlight Bei seinem Amtsantritt wäre er 78 Jahre alt, was bei mir die Frage aufwirft, ob er dieses gewaltige Pensum und der damit zusammenhängende Stress überhaupt bewältigen kann. Auch wenn er noch in top geistiger Verfassung erscheint, ist doch damit zu rechnen, dass seien Leistungsfähigkeit aufgrund des fortschreitenden Alters nachlassen wird. Vielleicht sind meine Bedenken auch unbegründet.
    • swisskiss 19.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Fountain Pen: Nein! Deine Sorgen sind nicht unbegründet. Nicht nur, dass das Alter ein wesentlicher Grund ist (Trump wäre 2020 74 Jahre alt) muss man sich fragen, ob die Dems keine(n) Kandidaten (Kandidatin) präsentieren können, der genausoviel Zustimmung in der Bevölkerung hat, wie Biden.

      Momentan führt Biden souverän das Feld der demokratischen Kandidaten an... und das sollte zu denken geben.
    • Allion88 19.08.2019 17:28
      Highlight Highlight die topkandidaten (top im bezug auf Wählerstimmen) sind momentan wohl trump (73), biden (76) oder sanders (in 2 Wochen 78).

      es müsste viel passieren mit biden, dass er in den nächsten jahren in geistig schlechtere Verfassung gerät, als der trump aktuell ist
  • Platon 19.08.2019 15:25
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt wieder einmal die komplette Absurdität amerikanischer Wahlen. Demokrat Biden verhaspelt sich ab und zu, und schon ist er für viele Amerikaner unwählbar. Trump redet seit seiner Kandidatur nonstop den grössten Bullshit, glaubt Brüssel sei eine Stadt, erfindet Terroranschläge in Schweden ect. Ja es gibt sogar Leute die sagen, man würde zu jeder Aussage Trumps auch eine Gegenteilige Aussage finden. Mich nimmt es einfach nur Wunder seit wann Demokraten von Vornherein hundert mal geeigneter sein müssen als Republikaner. Das bereitet mir wirklich Sorgen.
    • Jaromir 19.08.2019 15:43
      Highlight Highlight Das Problem sind aus meiner Sicht solche Verhaspler. Kann man solche Verhaspler haben, ohne das wirklich zu denken?

      Play Icon
    • zaphod67 19.08.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich dachte auch immer, Brüssel sei eine Stadt....
    • Kaspar Floigen 19.08.2019 16:12
      Highlight Highlight Brüssel ist keine Stadt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jaromir 19.08.2019 15:22
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Biden eine Chance gegen Trump hätte. Wenn Trump in den Debatten loslegt und Biden wieder überfordert ist, kommt er nicht gut weg.
    Wer aus meiner Sicht sicher gegen Trump gewinnen würde, ist Andrew Yang. Er ist für viele Trumpsupporter attraktiv und könnte bei den Debatten locker mit Trump mithalten und das ohne ihn zu beleidigen. Leider wird er wohl die Vorwahlen nicht überstehen. Aber falls die Demokraten einen aus ihrem Establishment aufstellen, sehe ich nur geringe Gewinnchancen für sie. Die Leute sind die Politiker und ihr Geschwafel leid.
    • crik 19.08.2019 15:54
      Highlight Highlight Warum denkst du, dass Yang viele Trumpwähler abholen könnte? Er verkörpert doch eher den Silicon Valley Geek aus Asien (ja, ich weiss er wohnt in Manhattan), nicht gerade Attribute welche die Einwohner des Rust Belts oder des Bible Belts schätzen. Sein Grundeinkommen wird von vielen Trumpwählern wohl als Kommunismus angesehen. Mit Biden hast du recht.

      Danke für deine Antwort!
    • Jaromir 19.08.2019 17:03
      Highlight Highlight Weil er die Probleme der Automatisierung anspricht. Trump gewann die Swingstates genau wegen diesen Wählern. Viele Amerikaner leben von Gehalt zu Gehalt. Viele Amerikaner finden es unfair, dass die grossen Firmen kaum oder keine Steuern bezahlen. Yang will dort ansetzen und durch die 1000 Dollar monatlich die Leute stärken. Viele Libertarier etc. Sind Fan von Yang und diese sind klassischerweise Republikaner. Teile von Fox News, Tucker Carlson, Ben Shapiro, Elon Musk, Zuckerberg sind begeistert von den wirtschaftlichen Ideen von Yang. Das zeigt er hat von rechts bis links Fans und Wähler.
    • Max Dick 19.08.2019 17:45
      Highlight Highlight 1. Glaube ich nicht, dass Biden gegen Trump in den Debatten überfordert sein wird. Eher werden sie völlig aneinander (und an den Fragen) vorbeisprechen und das ganze hat kaum den Charakter einer Debatte, sondern mehr als würden beide Einzelauftritte abhalten.

      2. Diese Debatten werden in Europa ziemlich überbewertet. Gore und Kerry haben G.W. Bush in den Debatten dominiert (zeitweise fast demontiert) und gewonnen hat dann trotzdem immer Bush.
  • hanshans 19.08.2019 15:18
    Highlight Highlight Trump hat bei seinem Tweet über Wahrheit und Fakten übrigens Biden falsch zitiert. Er schrieb: "we believe in facts, not truth" anstatt "we believe in truth, not facts.
    Glaube die sind in etwa gleich verwirrt.
  • Fairness 19.08.2019 15:16
    Highlight Highlight Obama als Vize würde seine Chance sicher massiv erhöhen.
    • bcZcity 19.08.2019 15:29
      Highlight Highlight Dies wäre sicher ein Game-Changer, aber eher unwahrscheinlich, da Obama bereits Präsident war und ein Vize ja die Funktion des Präsidenten übernimmt, wenn dieser nicht mehr handlungsfähig wäre.

      Damit würden die USA die eigen Verfassung untergraben wonach niemand mehr als 2x wiedergewählt werden darf.

      Allgemein - wenn ich das recht im Kopf habe - dürfen sich ehemalige US-Präsidenten nicht mehr im grossen Stil in politische Geschäfte einmischen. Bei Obama natürlich schade, er ist/war noch jung und ist ein famoser Redner.
    • Max Dick 19.08.2019 17:47
      Highlight Highlight Es würde verfassungsmässig schon gehen dass Obama als Vize antritt - allerdings würde das wohl kaum die Wahlchance von Biden erhöhen. Obama ist im Moment wie so viele, die NICHT zur Auswahl stehen, attraktiv. Kaum stünde er zur Auswahl, würde sich das wieder ändern. Siehe die Clintons.

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