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Mexiko inhaftiert über 400 Flüchtlinge und geht gegen Schleuser vor



Vier Tage vor dem möglichen Inkrafttreten von US-Strafzöllen hat die mexikanische Regierung die Blockade von Bankkonten einer mutmasslichen Schleuserbande bekanntgegeben.

Die Gruppe sei an der Organisation von Flüchtlingstrecks in Richtung Norden beteiligt gewesen, teilte das Finanzministerium in Mexiko-Stadt am Donnerstag mit. Ermittler des Ministeriums identifizierten den Angaben zufolge 26 mutmassliche Schleuser.

Die mexikanischen Behörden hatten am Mittwoch zudem einen neuen Treck von hunderten zentralamerikanischen Migranten zumindest teilweise gestoppt. Die Karawane hatte illegal die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko überquert. Zwölf Kilometern hinter der Grenze wurden nach Behördenangaben rund 420 Migranten aufgehalten und in eine Hafteinrichtung gebracht.

Viele der Teilnehmer der Karawane konnten jedoch offensichtlich entkommen. Der Treck soll nach Polizeiangaben ursprünglich aus 1200 Menschen bestanden haben.

US-Präsident Donald Trump wirft der mexikanischen Regierung vor, nicht energisch genug gegen die illegale Migration aus Zentralamerika in Richtung Vereinigte Staaten vorzugehen.

Er hat deshalb angedroht, ab Montag Strafzölle auf mexikanische Importe zu verhängen. Diese sollen zunächst bei fünf Prozent liegen und bis Oktober auf 25 Prozent steigen - wenn die mexikanischen Behörden nicht doch noch Massnahmen ergreifen, die aus Sicht der US-Regierung ausreichend sind. (sda/afp)

Weinendes Mädchen an US-Grenze

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 07.06.2019 05:46
    Highlight Highlight Flüchtlinge inhaftieren? Nein!

    Aber gegen die Schlepper vorgehen - das sollten die Schweiz und die EU auch so machen.
    • dorfne 07.06.2019 08:16
      Highlight Highlight Gegen die Schlepper vorgehen und eine unfähige Regierung, die nicht genug in Bildung, Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung investiert. Für die ist es einfacher und bequemer, die perspektivlose Bevölkerung zu exportieren. Famienplanung wär auch ein Thema. Die funktioniert aber nur, wenn die Stellung der Frauen verbessert wird.

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