International
USA

Frau stürzt in den USA in Erdloch – Polizei ohne Hoffnung auf Rettung

Frau stürzt in den USA in Erdloch – Polizei ohne Hoffnung auf Rettung

05.12.2024, 07:0205.12.2024, 07:02

US-Einsatzkräfte haben keine Hoffnung mehr, eine mutmasslich in ein Erdloch gestürzte 64-Jährige noch lebend zu finden. «Wenn kein Wunder geschieht, handelt es sich jetzt um eine Bergungsaktion», sagte Steve Limani von der zuständigen Polizei im Bundesstaat Pennsylvania. Man sei zwar sehr sicher, dass die Frau in dem Loch sei – aber wegen der Sauerstoffversorgung und der Bedingungen dort, gehe man davon aus, dass sie nicht mehr am Leben sei.

This Tuesday, Dec. 3, 2024. image provided by the Pennsylvania State Police shows the top of a sinkhole in the village of Marguerite, Pa., where rescuers were searching for a woman who disappeared. (P ...
In dieses Loch ist die Frau wohl gestürzt.Bild: keystone

Die Behörden gehen davon aus, dass die Frau am Montagnachmittag auf der Suche nach ihrer entlaufenen Katze in ein plötzlich aufgebrochenes Loch in der Erde stürzte. In der Nacht auf Dienstag entdeckten Einsatzkräfte das Fahrzeug der Frau hinter einem Restaurant. Im Wagen fanden sie ihre fünfjährige Enkelin vor, die unversehrt war.

Die Beamten stiessen dann auf das Loch im Boden, das etwa die Grösse eines Gullydeckels hatte. Vermutlich handelt es sich um den Eingang zu einem alten Bergbauschacht – eine Hinterlassenschaft des intensiven Kohleabbaus. Das Loch reicht den Angaben zufolge etwa zehn Meter in die Tiefe und weitet sich unter der Erdoberfläche aus. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Christa Pike: Mörderin, Giftspritzenüberlebende – und mehrfaches Opfer schlimmster Gewalt
Christa Pike überlebte am Mittwoch zwei eigentlich tödliche Dosen Gift, nachdem sie als erste Frau seit über 200 Jahren vom US-Staat Tennessee zum Tode verurteilt worden war. Pikes Geschichte zeichnet auf den ersten Blick lediglich das Bild einer grausamen Mörderin. Doch sie ist gleichzeitig mehrfaches Opfer schlimmster Sexualstraftaten.
Am Mittwoch wurde Christa Pike mit einer Ambulanz in ein Spital gefahren. Sie hatte gerade eine zweifache Dosis einer eigentlich tödlichen Giftspritze erhalten. Doch Medienvertreter erzählten danach, sie hätten Pike 40 Minuten, nachdem ihr zwei Dosen Pentobarbital verabreicht worden waren, schnarchen gehört.
Zur Story