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Frau am Drive-Through-Schalter formt stumm die Worte «Help me» – Mitarbeiter reagieren sofort



In der Kleinstadt Lordi im US-Bundesstaat Kalifornien kam es zu einem aussergewöhnlichen Zwischenfall in einer McDonald's Filiale: Eine Frau betrat die Filiale der Fastfood-Kette und bat die anwesenden Mitarbeiter, die Polizei zu rufen – danach verschwand sie auf dem WC.

Nachdem sie die Toilette wieder verlassen hatte, wurde sie gemäss «Stern» von einem Mann daran gehindert, alleine zum Bestell-Schalter zurückzukehren. Der Mann drängte die Frau nach draussen und soll ihr dabei gesagt haben, dass sie ihr Essen am Drive-Through-Schalter bestellen könne.

Die Mitarbeiter der McDonald's Filiale waren durch das Verhalten des Mannes und die Bitte der Frau, die Polizei zu rufen, bereits alarmiert. Sie sorgten dafür, dass das Auto in der Drive-Through-Schlange aufgehalten wurde. Als die beiden schliesslich am Schalter ankamen, formte die Frau mit den Lippen stumm die Worte «Help me».

Die Mitarbeiter hatten bereits reagiert und die Polizei gerufen, welche just in diesem Moment bei der Fast-Food-Filiale eintraf und das Fahrzeug sowie den Mann kontrollierte. Dabei fanden sie eine gestohlene Faustfeuerwaffe und nahmen den Mann schliesslich fest. Die Vorwürfe: Androhung von Gewalt, Diebstahl und unerlaubter Waffenbesitz.

Später stellte sich zudem heraus, dass der Mann die Frau bereits mehrfach missbraucht hatte. Am Tag des Geschehens hatte er ihr mit der später konfiszierten Waffe gedroht und sie aufgefordert, ihn zu seiner Familie zu chauffieren.

Die schnelle Reaktion der McDonald's Mitarbeiter war jedoch kein Zufall. Die Filiale ist nämlich am sogenannten Safe-Place-Programm beteiligt. Dabei handelt es sich um ein nationales Programm für Menschen, die unmittelbar Hilfe und Sicherheit benötigen. In den USA gibt es mehr als 20'000 solcher Safe-Places, die jeweils durch markante gelbe und schwarze Sicherheitsschilder gekennzeichnet sind – darunter sind Schulen, Unternehmen und auch Bibliotheken.

(mim)

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Diese McDonald's-«Filialen» gab es tatsächlich alle mal in der Schweiz

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