DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frau am Drive-Through-Schalter formt stumm die Worte «Help me» – Mitarbeiter reagieren sofort

30.12.2019, 04:0931.12.2019, 04:30

In der Kleinstadt Lordi im US-Bundesstaat Kalifornien kam es zu einem aussergewöhnlichen Zwischenfall in einer McDonald's Filiale: Eine Frau betrat die Filiale der Fastfood-Kette und bat die anwesenden Mitarbeiter, die Polizei zu rufen – danach verschwand sie auf dem WC.

Nachdem sie die Toilette wieder verlassen hatte, wurde sie gemäss «Stern» von einem Mann daran gehindert, alleine zum Bestell-Schalter zurückzukehren. Der Mann drängte die Frau nach draussen und soll ihr dabei gesagt haben, dass sie ihr Essen am Drive-Through-Schalter bestellen könne.

Die Mitarbeiter der McDonald's Filiale waren durch das Verhalten des Mannes und die Bitte der Frau, die Polizei zu rufen, bereits alarmiert. Sie sorgten dafür, dass das Auto in der Drive-Through-Schlange aufgehalten wurde. Als die beiden schliesslich am Schalter ankamen, formte die Frau mit den Lippen stumm die Worte «Help me».

Die Mitarbeiter hatten bereits reagiert und die Polizei gerufen, welche just in diesem Moment bei der Fast-Food-Filiale eintraf und das Fahrzeug sowie den Mann kontrollierte. Dabei fanden sie eine gestohlene Faustfeuerwaffe und nahmen den Mann schliesslich fest. Die Vorwürfe: Androhung von Gewalt, Diebstahl und unerlaubter Waffenbesitz.

Später stellte sich zudem heraus, dass der Mann die Frau bereits mehrfach missbraucht hatte. Am Tag des Geschehens hatte er ihr mit der später konfiszierten Waffe gedroht und sie aufgefordert, ihn zu seiner Familie zu chauffieren.

Die schnelle Reaktion der McDonald's Mitarbeiter war jedoch kein Zufall. Die Filiale ist nämlich am sogenannten Safe-Place-Programm beteiligt. Dabei handelt es sich um ein nationales Programm für Menschen, die unmittelbar Hilfe und Sicherheit benötigen. In den USA gibt es mehr als 20'000 solcher Safe-Places, die jeweils durch markante gelbe und schwarze Sicherheitsschilder gekennzeichnet sind – darunter sind Schulen, Unternehmen und auch Bibliotheken.

(mim)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese McDonald's-«Filialen» gab es tatsächlich alle mal in der Schweiz

1 / 19
Diese McDonald's-«Filialen» gab es tatsächlich alle mal in der Schweiz
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Weil ihr das Menu nicht schmeckte – Frau würgt Mitarbeiterin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

40 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Joe "Ich schlug die Sozialisten" Biden
30.12.2019 04:19registriert Juli 2017
Das ist ein gutes Beispiel von einem kleinen Stück menschlichkeit, die in der vollautomatisierten Gesellschaft verloren gehen wird.
47432
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mojoking164
30.12.2019 04:30registriert Januar 2016
Gute Sache! 👍🏽
2713
Melden
Zum Kommentar
avatar
gi_ann
30.12.2019 07:53registriert April 2019
Gut reagiert von den Mitarbeitern! 😊
2133
Melden
Zum Kommentar
40
Vegi-Wurst darf in Frankreich nicht mehr Wurst heissen
Eine Wurst muss aus Fleisch bestehen – so will es die französische Regierung. Lebensmittelproduzenten müssen sich nun neue Namen für Fleischersatzprodukte überlegen.

In Frankreich darf eine vegane Wurst bald nicht mehr als Vegi-Wurst bezeichnet werden. Dasselbe gilt für alle pflanzenbasierte Fisch- und Fleischprodukte. Ein neues Dekret der Regierung will, dass Alternativ-Produkte besser von herkömmlichen Fleischprodukten unterschieden werden können.

Zur Story