DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump's White House Senior Advisor Steve Bannon arrives at a White House senior staff swearing in ceremony in the East Room of the White House, Sunday, Jan. 22, 2017, in Washington. (AP Photo/Andrew Harnik)

Schreitet zur Tat: Stephen Bannon mit Attacke gegen die Medien.  Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trumps Chefstratege empfiehlt den Medien «einfach den Mund zu halten»



Der Chefstratege im Weissen Haus, Stephen Bannon, hat eine wütende Frontalattacke gegen einen Grossteil der US-Medien geritten. Im Interview mit der «New York Times», empfahl er den Medien, sie sollten «den Mund halten und eine Weile einfach nur zuhören».

Der frühere Chef des rechtsgerichteten und auf Verschwörungstheorien spezialisierten Internetportals Breitbart beschrieb die von ihm so bezeichneten «Mainstream-Medien» als die wahre «Oppositionspartei» im Land. Er warf ihnen vor, «dieses Land nicht zu verstehen». Sie begriffen bis heute nicht, «warum Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten ist».

«In Verlegenheit und gedemütigt»

Wegen dieser Fehleinschätzungen sollten die Medien «in Verlegenheit und gedemütigt sein», wetterte Bannon der Zeitung zufolge in dem Telefoninterview, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Der Präsidentenberater verschärfte damit Trumps Medienschelte der vergangenen Tage.

CNN-Reaktion auf Bannons Forderung.

Der US-Präsident wie auch sein Pressesprecher Sean Spicer hatten mehrere Medien beschuldigt, die während Trumps Vereidigung anwesende Zuschauermenge absichtlich heruntergespielt zu haben. Dieser Vorwurf entbehrte allerdings einer faktischen Grundlage.

Japan statt TPP

US-Präsident Donald Trump strebt nach dem Rückzug aus dem Pazifik-Freihandelsabkommen TPP rasche bilaterale Vereinbarungen mit Japan an. Eine Ersatzregelung will er laut US-Regierungskreisen schon im Februar mit Japans Regierungschef Shinzo Abe besprechen. Wie am Donnerstag aus Washingtoner Regierungskreisen verlautete, soll das Thema mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe bei dessen USA-Besuch im kommenden Monat diskutiert werden. Es gehe um eine Ersatzregelung für TPP. Deren Umrisse seien bereits klar. Details wurden allerdings nicht genannt. (sda/reu)

Ebenso haltlos war Trumps Anschuldigung, sein Streit mit den US-Geheimdiensten sei eine blosse Erfindung der Medien. Trump hatte vor seinem Amtsantritt den Geheimdiensten sowohl per Twitter als auch in einer Pressekonferenz Nazi-Methoden vorgeworfen, weil das Dossier eines früheren britischen Geheimdienstagenten über ihn an die Öffentlichkeit gelangt war. (kad/sda/afp)

So tickt Stephen Bannon: Krasse Zitate von Trumps neuem Chefstrategen

1 / 11
lösch mich
quelle: x90181 / carlo allegri
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Donald Trump will im August wieder ins Weisse Haus einziehen

Der Ex-Präsident ist überzeugt, dass im Bundesstaat Arizona der angebliche Wahlbetrug endgültig aufgedeckt wird.

Maggie Haberman ist eine der bekanntesten Politjournalistinnen in den USA. Vor der «New York Times» arbeitete sie für die Boulevard-Zeitung «New York Post». Damals berichtete sie regelmässig über Trump und seinen Clan. Daher gilt sie als eine der am besten informierten Journalisten in Sachen Trump.

Kürzlich hat Haberman folgenden Tweet veröffentlicht: «Trump hat einigen Leuten erzählt, dass er bis August wieder im Präsidenten-Amt sein werde.»

Die gleiche These verbreitet auch Sidney Powell, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel