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In this Friday, Oct. 20, 2017 photo, British Ambassador Kim Darroch hosts a National Economists Club event at the British Embassy in Washington. Leaked diplomatic cables published Sunday, July 7,2 019, in a British newspaper reveal that Britain's ambassador to the United States described President Donald Trump's administration as

Kim Darroch im Oktober 2017. Bild: AP

Er kritisierte Trump scharf – jetzt tritt der britische Botschafter zurück



Kim Darroch, der britische Botschafter in den USA, hat nach dem Bekanntwerden eines internen Memos seinen Rücktritt erklärt.

Darroch hatte in dem Schriftstück US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Trump wiederum hatte den Botschafter daraufhin als «sehr dummen Typen» beleidigt.

Die britische Zeitung «Mail on Sunday» hatte aus geheimen Memos des Botschafters zitiert. Darin wird die Regierung Trumps als «unfähig» bezeichnet. Der US-Präsident strahle Unsicherheit aus und agiere ungeschickt, schrieb Darroch.

Federal Reserve Chair Janet Yellen and British Ambassador Kim Darroch laugh during a speech at the National Economists Club event at the British Embassy in Washington, Friday, Oct. 20, 2017. (AP Photo/Sait Serkan Gurbuz)

Bild: AP/FR171401 AP

Das britische Aussenministerium erklärte, die Ansichten von Botschaftern stimmten nicht unbedingt mit denen von Ministern oder der Regierung überein. «Aber wir bezahlen sie dafür, dass sie ehrlich sind, genau wie der US-Botschafter hier seine Lesart der Politik und Persönlichkeiten von Westminster nach Hause schicken wird», hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums.

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Bekanntwerden dem britischen Botschafter einen Fehltritt bescheinigt. «Der Botschafter hat dem Vereinigten Königreich nicht gut gedient», sagte Trump am Sonntag vor Journalisten im Bundesstaat New Jersey. «Wir sind keine grossen Fans dieses Mannes», schob der US-Präsident hinterher.

(meg/sda)

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Das Wütende Trump-Baby fliegt wieder

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fczzsc 11.07.2019 07:12
    Highlight Highlight Immer wieder interessant zu sehen, wie „geheime“ Memos geleaked werden...
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.07.2019 22:44
    Highlight Highlight Schade tritt er wegen der Wahrheit zurück
  • lilie 10.07.2019 15:55
    Highlight Highlight Leider erzählt watson nicht einmal die Hälfte der Geschichte.

    Demnach wurde Darroch aus eigenen Kreisen verurteilt, während Trump in vorhersehbarer Manier alles und jeden angriff, insbesondere Theresa May, die sich hinter den Botschafter gestellt hatte.

    Darrochs Rücktritt hinterlässt eine empfindliche Lücke. Offenbar war er sehr erfahren, aber seine Amtszeit wäre ohnehin Ende Jahr ausgelaufen.

    Das Ganze steht in Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen GB und USA für die Zeit nach dem Brexit.

    Hier kann man die Details nachlesen:

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/22021134
  • Goldjunge Krater 10.07.2019 13:53
    Highlight Highlight Sehr unprofessionell und peinlich für die Briten!
  • Moelal 10.07.2019 13:47
    Highlight Highlight In der Aussage hatte er ja völlig Recht! Die peinliche Reaktion von Trump bestätigt dies ja perfekt
  • DerTaran 10.07.2019 13:37
    Highlight Highlight Professionell wie es sich für einen Top Diplomaten gehört. Er hat nichts falsch gemacht, aber um Schaden von seinem Land abzuwenden hat er eine sinnvolle Entscheidung getroffen.
    • bebby 10.07.2019 21:17
      Highlight Highlight Und wieder hat ein Brexiteer sein Ziel erreicht und einen Brexitgegner aus dem Amt gemobbt.
      Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft die Diplomaten in ihren Berichten sich getrauen offen zu reden.
    • Tjuck 11.07.2019 11:52
      Highlight Highlight Um weiteren Schaden von seinem Land abzuwenden, sollte es ihm Trump nachmachen.
  • *sharky* 10.07.2019 13:29
    Highlight Highlight „Aber er hat ja gar nichts an!“ sagte ein kleines Kind.
    „Herr Gott, hört die Stimme der Unschuld!“ sagte der Vater,
    und der eine flüsterte es dem anderen zu, was das Kind
    gesagt hatte.
    „Er hat gar nichts an! ein kleines Kind sagte, er hat
    überhaupt gar nichts an!“
    „Er hat ja gar nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk.

    ... aber das Volk ist leider noch nicht so weit...
  • Crissie 10.07.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich finde, das ist das falsche Signal! Er hätte auf gar keinen Fall zurücktreten sollen!
  • Therealmonti 10.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Da sagt einer, was Sache ist - dann muss er zurücktreten. Scheisspolitik!

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All diese Menschen sind dem Krieg in Afghanistan bisher zum Opfer gefallen, den die USA und Verbündete seit 2001 führen. Und das für nichts, wie ein heute veröffentlichter Insiderbericht belegt. Demnach wurden im zentralasiatischen Land kaum oder keine Fortschritte erzielt.

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