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Insider berichten: USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran



Die USA bereiten Insidern zufolge neue Sanktionen gegen den Iran vor. Schon am Freitag könnten über 20 iranische Institutionen oder Personen mit Strafmassnahmen belegt werden, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen am Donnerstag.

Gegen rund acht Einrichtungen oder Individuen gebe es Vorwürfe im Zusammenhang mit Terror, gegen 17 weitere in Verbindung mit Raketen. Der Iran hatte am Wochenende eine Mittelstreckenrakete getestet. Es war die erste derartige Erprobung seit dem Amtsantritt US-Präsident Donald Trumps am 20. Januar.

Die US-Regierung hatte den Iran deswegen schon am Mittwoch «verwarnt». Die Führung in Teheran wies die Kritik zurück. Am Donnerstag erklärte Trump, er schliesse als Reaktion auf den Test nichts aus.

Die neuen Sanktionen seien schon länger in Vorbereitung gewesen, sagten die Insider. Der Raketentest habe Trump schliesslich mit dazu veranlasst, die Strafmassnahmen einzuleiten. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme.

Hassan Rohani, President of the Islamic Republic of Iran, reacts during a press conference at the Saadabad Palace in Teheran, Iran, Saturday, February 27, 2016. Swiss President Johann N. Schneider-Ammann attends a three-day-visit to Iran, accompanied by an economic and scientific delegation. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Was kommt auf den Iran und seinen Präsidenten Hassan Rohani zu? Bild: KEYSTONE

Beginn von härterer Linie

Die neuen Sanktionen könnten der Beginn einer härteren Linie der USA gegenüber der Regierung in Teheran darstellen. Trump hatte schon im Wahlkampf das internationale Atomabkommen mit der Islamischen Republik immer wieder heftig kritisiert. Darin hatte sich der Iran zur Beschränkung seines Atomprogramms bereiterklärt und im Gegenzug die Lockerung von Sanktionen zugesichert bekommen.

Aus dem Kreis der Informierten verlautete, die neuen Strafmassnahmen seien so ausgelegt, dass sie nicht gegen die Nuklearvereinbarung von 2015 verstossen. (sda/reu)

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