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US-Gericht stoppt Buchveröffentlichung von Trumps Nichte vorläufig

Ein Gericht im US-Bundesstaat New York hat die geplante Veröffentlichung eines Buches der Präsidentennichte Mary Trump vorläufig gestoppt.



Damit gab der New Yorker Supreme Court am Dienstag dem Antrag von Donald Trumps jüngerem Bruder Robert auf eine einstweilige Verfügung bis zu einer Entscheidung in dem Fall statt, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Der Anwalt von Mary Trump, Ted Boutrous, kündigte Berufung an.

Laut dem Verleger Simon & Schuster erläutert die promovierte Psychologin in dem Werk, wie ihr Onkel Donald Trump «der Mann wurde, der jetzt die Gesundheit der Welt, die wirtschaftliche Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht».

Gegen Vertraulichkeitsvereinbarung verstossen

Am Donnerstag hatte ein anderes Gericht im New Yorker Bezirk Queens einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung abgelehnt. Dieser weise «mehrere Unregelmässigkeiten» auf und hätte beim Supreme Court des Staates New York eingereicht werden müssen, hiess es.

Zur Begründung seines Antrags hatte Robert Trump angeführt, dass Mary Trump mit dem Buch gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung verstosse, die im Zusammenhang mit der Nachlassregelung ihres Grossvaters, des Vaters des Präsidenten, geschlossen worden sei. Der Präsident hat die Pläne zur Veröffentlichung mit Verweis auf die Vertraulichkeitsvereinbarung als rechtswidrig bezeichnet.

Das 240 Seiten lange Buch soll am 28. Juli erscheinen. Der Titel lautet auf Deutsch übersetzt: «Zu viel und nie genug – Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt geschaffen hat». Mary Trump ist die Tochter von Donald Trumps Bruder Fred, der 1981 starb. Sie sei das einzige Mitglied der Familie, «das willens ist, die Wahrheit über eine der mächtigsten und kaputtesten Familien der Welt preiszugeben», erklärte der Verleger auf seiner Webseite. (sda/dpa)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gawayn 01.07.2020 17:42
    Highlight Highlight Eine beßere Werbung für das Buch gibt es nicht.
    Lange kann das Verbot eh nicht gehalten werden.
    Je näher es am Wahltermin veröffentlicht wird, desto mehr schadet es ihm.

    Zum Glück denkt Trumpel nicht soweit...
  • Hans Jürg 01.07.2020 15:22
    Highlight Highlight Hmm... wäre doch sehr blöde, wenn das Manuskript plötzlich - natürlich rein aus Versehen und nicht nachverfogbar durch wen - im Internet auftauchen würde.

    Natürlich wird erst mal abgewartet, ob es offziell veröffentlicht werden kann. Aber falls nicht...

    Also ich persönlich würde dann diesen (Aus-)Weg wählen.
    • In vino veritas 01.07.2020 17:23
      Highlight Highlight Das wäre sogar möglich. Schliesslich müssen die Bücher ja auch zum geplanten Verkaufstart fertig gedruckt sein und es gibt sichtlich zahlreiche digitale Kopien für E-books, Hörbücher usw. Was wenn der Server der Druckerei oder des Verlags gehackt werden? Was wenn ein Mitarbeiter der Druckerei ein Buch klaut und es ins Internet stellt? Dann hat Trump Pech gehabt 😁
  • petrolleis 01.07.2020 14:05
    Highlight Highlight Trump ist doch schon auf der untersten Niveaustufe, sowohl sozial als auch kognitiv. Was kann dieses Buch denn noch in uns bewegen? 😅
    Aha er hat gelogen... aha er hat betrogen... aha er kennt keine Empathie und keine Scham... ach was? Er ist auch faul und spielt lieber den ganzen Tag Golf, als sich um so eine Kleinigkeit (ironie), wie die Pandemie zu kümmern 😂😂😂 etc.
    In Trumps Worten: "very very bad, its sad"
    Trotzdem bin ich auch gespannt, was da kommt.
    Sie sollten ihn wirklich an den Iran ausliefern und einfach nicht mehr darüber reden 😅😉
    Das täte dem Land gut.
  • südfüessler 01.07.2020 13:11
    Highlight Highlight Ich schreib jetzt dann mal ein buch voll mit lobeshymnen über trump.
    Ich bin mir ziemlich sicher das er selbst so viele ezemplare kaufen wird,das es der allergrösste bestseller überhaupt wird.
  • Sandro Kifer 01.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Schade, das hätte nen Kassenschlager gegeben.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.07.2020 11:49
    Highlight Highlight Trump geht der Arsch auf Grundeis.
  • IO human 01.07.2020 11:40
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass es primär ums Geld geht. Der Zeitpunkt für eine Veröffentlichung dieser Thematik könnte wirtschaftlich gesehen kaum besser gewählt sein. Anderseits würde es mich interessieren ob man aus den Zeilen herauslesen kann wie so ein Charakter entsteht.



    In 1000 Jahren werden Menschen auf unsere Zeit zurückblicken und sich denken: "Kein wunder ist die Menschheit fast ausgestorben".



  • Lucida Sans 01.07.2020 10:59
    Highlight Highlight Ich glaube der Titel ist falsch gewählt. Er müsste lauten: Wie unsere Familie dieses grossartige, überragend grossartige Genie hervorgebracht hat. Für mehr als den Titel reicht die Aufmerksamkeits-Spanne sowieso nicht aus.
  • Unicron 01.07.2020 10:54
    Highlight Highlight Das wird sicher interessant am nächsten Familienessen.
    • Scott 01.07.2020 12:55
      Highlight Highlight Welches Familienessen?
      Die Nichte kennt ihren Onkel vom Hörensagen.
    • *sharky* 01.07.2020 14:02
      Highlight Highlight So etwa wie in 'Das Fest' (Festen) von Vinterberg?
  • Spitzbuab 01.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich würde das Buch sowieso veröffentlichen.
    Vertraulichkeitserklärung hin oder her.
    Er hält sich ja auch nie an eine Abmachung.
    Ansonsten gibt es sicher genug Menschen die für eine eventuelle Busse spenden würden.
    • Kyle C. 01.07.2020 13:14
      Highlight Highlight Das liegt vermutlich eher weniger an der Autorin, sondern am Verlagshaus. Sie könnte sonst auch einfach gewisse Passagen online stellen in diversen Sozialen Medien. Aber der Verlag will ja dran verdienen. Ein Verbot ist aber immerhin beste Werbung. Entscheidend wird der Zeitpunkt sein, vor oder nach den Wahlen...

      Die Frage ist eher, weshalb ein solches Buch so prominent angekündigt werden muss, anstatt es einfach von heute auf morgen auf den Markt zu werfen.
  • Martel 01.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Welcher Verleger wünscht sich nicht solche Werbung!
  • Victor Paulsen 01.07.2020 10:43
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man als Präsident seine Vergangenheit nicht mit hilfe einer Vertraulichkeitsvereinbarung gdheim halten sondern davon ausgehen, dass man in seiner Vergangenheit nicht viel Problemstoff findet
    • blueberry muffin 01.07.2020 11:35
      Highlight Highlight Naja, ist doch normal, dass man mit seiner Familie Vertraulichkeitsvereinbarungen abschliesst. xD
    • Paul55 01.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Thank you Victor!
      Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass ein POTUS eine gewisse Integrität beweist.
      Aber dieser AOTUS beweist eher und fast nur das Gegenteil....
      mmmhhhh Gegenteil von Integrität??
      Korruptheit?
      Falschheit?
      Heuchlertum?
      Bestechlichkeit?
      wie auch immer, ein durch und durch falsches Rückenverlängerungsteil ist es auf jedenfall!
  • RandomNicknameGenerator 01.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Veröffentlicht wird das Buch sowieso irgendwann. Will Trump wirklich, dass das näher zu den Wahlen geschieht?

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