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US-Wahlen 2024: Alle Infos und Resultate zum «Super Tuesday»

Joe Biden und Donald Trump treffen bei den US-Wahlen wohl wieder aufeinander. Alle Daten, Kandidaten und Umfragen.
Gegenwärtig sieht es so aus, als würden sich Donald Trump und Joe Biden erneut um die Präsidentschaft der USA duellieren.Bild: shutterstock/keystone

Der Super Tuesday läuft: Trump dominiert Haley (fast) überall – Biden marschiert durch

Den Präsidenten wählen die US-Bürgerinnen und -Bürger am 5. November 2024. Zuerst müssen sich die beiden Favoriten – Amtsinhaber Joe Biden und Ex-Präsident Donald Trump – aber in den parteiinternen Vorwahlen behaupten. Gleich in 17 Staaten kommt es heute dazu – hier gibt es alle Infos zum «Super Tuesday».
06.03.2024, 08:3406.03.2024, 11:08
Jelle Schutter
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Die neuesten Entwicklungen

Am «Super Tuesday» wählen sowohl ein Grossteil der Anhängerinnen und Anhänger der Demokraten als auch der Republikaner ihren Favoriten für die Endausmarchung im November. Zu seinem verheissungsvollen Namen kommt der Dienstag, 5. März 2024, da gleich in 17 Bundesstaaten parteiinterne Vorentscheidungen anstehen. Hier findest du alle Trends und Resultate:

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12:53
Medien: Haley will aus US-Vorwahlkampf aussteigen
Die Republikanerin Nikki Haley will sich aus dem parteiinternen Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur Berichten zufolge zurückziehen. Das berichteten das «Wall Street Journal» und der US-Sender CNN am frühen Mittwoch (Ortszeit) nach den Vorwahlen in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten. Sie würde so den Weg freimachen für eine erneute Kandidatur des früheren Amtsinhabers Donald Trump. (sda/dpa)
10:24
Prognosen: Trump gewinnt Vorwahl im Bundesstaat Utah
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Präsidentschaftsvorwahl der Republikaner im Bundesstaat Utah gewonnen. Das berichteten die Fernsehsender NBC und Fox News in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) aufgrund eigener Prognosen.

Trump schlug auch in Utah seine einzig verbliebene parteiinterne Konkurrentin in dem Rennen: die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley. (sda/dpa)
08:41
US-Medien: Trump gewinnt Vorwahl der Republikaner in Alaska
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Alaska klar gewonnen. Wie die Sender CNN und NBC in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen berichteten, lag Trump deutlich vor seiner Konkurrentin Nikki Haley. (sda/dpa)
06:09
Was bisher geschah – ein Überblick
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seinen Siegeszug am «Super Tuesday» fortgesetzt und scheint im Kampf der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur nicht mehr zu stoppen. Bei dem Vorwahl-Marathon in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten zementierte der 77-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) seine Spitzenposition. Seine letzte parteiinterne Konkurrentin Nikki Haley verbuchte einen symbolischen Erfolg und gewann im nordöstlichen Bundesstaat Vermont.

Um zu gewinnen, muss ein Kandidat mindestens 1215 Delegierte hinter sich versammeln. Rein rechnerisch hat Trump diese nach dem wichtigen Wahltag die Kandidatur noch nicht in der Tasche, denn die notwendige Delegiertenzahl hat er bisher nicht erreicht. Rein politisch dürfte aber kein Weg mehr an ihm vorbeiführen.

Ähnlich wie für Trump war der «Super Tuesday» auch für Joe Biden nicht der makellose Durchmarsch, den sich beide wohl erhofft haben. In Amerikanisch-Samoa setzte sich der Unternehmer Jason Palmer gegen den amtierenden US-Präsidenten durch. Das Ergebnis spielt bei den parteiinternen Vorwahlen kaum eine Rolle. In dem Aussengebiet mit weniger als 50'000 Einwohnern, das zu einer winzigen Inselgruppe im Südpazifik gehört, waren nur sechs Delegiertenstimmen zu holen. Für Biden dürfte es dennoch ein Ärgernis sein. (sda/dpa)
05:09
Trump zum «Super Tuesday»: «Fantastischer Abend»
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Wahlabend des «Super Tuesday» zur Einheit in seiner Partei aufgerufen. «Wir haben eine grossartige republikanische Partei mit enormen Talenten. Und wir wollen Einheit, und wir werden Einheit haben, und es wird sehr schnell gehen», sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in seinem Anwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida mit Blick auf den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur. Seine parteiinterne Konkurrentin Nikki Haley erwähnte der 77-Jährige nicht direkt. Auch auf die für ihn erfolgreichen Ergebnisse des Vorwahlduells der Republikaner ging Trump nicht näher ein. «Das war ein fantastischer, fantastischer Abend, ein fantastischer Tag», sagt er. (sda/dpa)
04:52
US-Republikanerin Haley gewinnt zweite Vorwahl gegen Trump
Bei den US-Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner hat die frühere UN-Botschafterin Nikki Haley ihren zweiten Sieg im Duell gegen Ex-Präsident Donald Trump eingefahren. Haley gewann die parteiinterne Abstimmung im Bundesstaat Vermont, wie die Nachrichtenagentur AP am späten Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen berichtete. Der erneute Erfolg Haleys beschert ihr zwar einen weiteren symbolischen Erfolg, ändert aber nichts an der eindeutigen Dominanz Trumps in dem Rennen. Bei den anderen Abstimmungen am sogenannten Super Tuesday mit Vorwahlen in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten zeigte Trump einmal mehr seine Stärke und fuhr einen Sieg nach dem anderen ein.

Haley profitierte in Vermont davon, dass es dort eine «offene» Vorwahl gab – das heisst, Wähler mussten nicht für die Republikanische Partei registriert sein, um abzustimmen.

Offen ist, wie lange Haley noch im Rennen bleiben wird, da ihr faktisch keine Chancen mehr eingeräumt werden, Trump zu schlagen. (sda/dpa)
04:22
Prognosen: Biden gewinnt Vorwahl im Bundesstaat Utah
US-Präsident Joe Biden hat die Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten im Bundesstaat Utah gewonnen. Das berichteten die Fernsehsender CNN und NBC am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen. (sda/dpa)
02:44
Medien: Biden gewinnt Vorwahlen in Maine und Massachusetts
US-Präsident Joe Biden hat die Vorwahlen der Demokraten in den Bundesstaaten Maine und Massachusetts wie erwartet gewonnen. Das berichteten die TV-Sender Fox News und NBC News am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen. (sda/dpa)
01:47
Prognosen: Biden gewinnt Präsidentschaftsvorwahl in Vermont
US-Präsident Joe Biden hat erwartungsgemäss auch die Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Vermont gewonnen. Das berichteten die Fernsehsender Fox News, NBC und CNN am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen. (sda/dpa)
01:45
Prognosen: Biden gewinnt Vorwahl in North Carolina
US-Präsident Joe Biden hat die Vorwahl der Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur in North Carolina klar gewonnen. Das berichteten am Dienstagabend (Ortszeit) die Sender CNN und ABC direkt nach Schliessung der Wahllokale unter Berufung auf eigene Prognosen. Der 81-jährige Amtsinhaber hat in seiner Partei keine ernstzunehmende Konkurrenz im Rennen um die Kandidatur.

North Carolina hatte sich bei den letzten drei Präsidentschaftswahlen stets sehr knapp für den republikanischen Bewerber entschieden. (sda/dpa)
01:43
Prognosen: Trump siegt bei Vorwahl in North Carolina
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat im Bundesstaat North Carolina die Vorwahl der Republikaner klar für sich entschieden. Laut Prognosen der Sender CNN und NBC am Dienstagabend (Ortszeit) liegt der 77-Jährige sicher vor seiner Konkurrentin Nikki Haley, die einst unter ihm US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen war.

North Carolina hatte sich bei den letzten drei Präsidentschaftswahlen stets sehr knapp für den republikanischen Bewerber entschieden. (sda/dpa)
01:17
Prognosen: Biden gewinnt Vorwahl im Bundesstaat Virginia
US-Präsident Joe Biden hat wie erwartet auch die Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Virginia gewonnen. Das berichteten die Fernsehsender NBC, CNN und Fox News am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen. Laut CNN holte der Demokrat daher auch in Virginia mehr als 90 Prozent der Stimmen.
00:40
Biden gewinnt Präsidentschaftsvorwahl im US-Bundesstaat Iowa
US-Präsident Joe Biden hat die Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Iowa wie erwartet gewonnen. Das berichteten die Fernsehsender NBC, CNN und Fox News am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen. Laut CNN holte der Demokrat dabei nach Auszählung fast aller Wahlzettel mehr als 90 Prozent der Stimmen. (sda/dpa)

Nachstehend findest du alle Ergebnisse zudem in grafischer Form.

Die Resultate der Vorwahlen

Republikaner

Demokraten

Das sagen die Hauptprotagonisten und Nikki Haley

Wenig überraschend zeigte sich Donald Trump äusserst zufrieden mit den Ergebnissen am Super Tuesday. Der Ex-Präsident wandte sich in seiner Residenz Mar-a-Lago an seine Anhängerinnen und Anhänger und erklärte: «Das war ein fantastischer, fantastischer Abend, ein fantastischer Tag.»

Republican presidential candidate former President Donald Trump speaks at a Super Tuesday election night party Tuesday, March 5, 2024, at Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Tr ...
Zufriedener Donald Trump: Der Ex-Präsident stärkt am Super Tuesday seine Position weiter.Bild: keystone

Der 77-Jährige wählte zudem auch für ihn eher untypische Wort als er zur Einheit der republikanischen Partei aufrief. «Wir haben eine grossartige republikanische Partei mit enormen Talenten. Und wir wollen Einheit, und wir werden Einheit haben, und es wird sehr schnell gehen», so Trump. Ganz ohne Kalkül dürften diese Äusserungen nicht sein – Trump ist nun darauf angewiesen, auch jene Wähler überzeugen zu können, welche sich für Nikki Haley aussprachen.

epa11200928 US President Joe Biden convenes a meeting of his Competition Council to announce a new 'strike force,' led jointly by the Department of Justice and the Federal Trade Commission ( ...
Joe Biden warnt am Super Tuesday vor seinem Hauptkonkurrenten.Bild: keystone

Für Joe Biden hingegen sind die Ergebnisse des Super Tuesday ein Vorbote des Unvermeidlichen – die Wahl zwischen ihm und Trump. Oder wie Biden es formulierte: «Machen wir weiter Fortschritte oder erlauben wir es Donald Trump, uns zurück in das Chaos, die Spaltung und die Dunkelheit zu ziehen, die seine Zeit im Amt bestimmt haben?»

Biden betonte erneut, dass sein republikanischer Kontrahent «die Demokratie zerstören» und den Menschen grundlegende Freiheiten nehmen wolle. Dabei sprach er insbesondere das Recht der Frauen auf Abtreibung an.

Republican presidential candidate former UN Ambassador Nikki Haley speaks at a campaign event in Forth Worth, Texas, Monday, March 4, 2024. (AP Photo/Tony Gutierrez)
Nikkie Haley
Immerhin gelang ihr ein Achtungserfolg mit dem Sieg über Trump in Vermont: Nikki Haley.Bild: keystone

Noch nicht geäussert zu den Ergebnissen hat sich Nikki Haley. Allerdings gab ihr Wahlkampfteam ein – eher nüchternes – Statement ab: Man bedanke sich bei den Millionen US-Amerikaner, die für Haley votiert hätten, das sei eine Ehre. Es gebe zudem nach wie vor in jedem Bundesstaar eine grosse Anzahl an Republikaner, welche ihre «tiefe Besorgnis über Donald Trump» zum Ausdruck bringen würden. Von Einigung in der Partei könne keine Rede sein, so Haleys Sprecherin Olivia Perez-Cubas.

Der «Super Tuesday» kurz erklärt

Welche Staaten stimmen ab?

Wie eingangs erwähnt, stimmen gleich 17 Staaten über den Wunschkandidaten der beiden Parteien für das Duell am 5. November ab. Ausser in Alaska (nur die Republikaner) und in Iowa (hier endet am Dienstag die Auszählungsfrist der Demokraten für die Briefwahl) kommt es in allen anderen Staaten zur Abstimmung in beiden Parteien.

Um wie viele Stimmen geht es?

Dabei geht es um jeweils mehr als ein Drittel aller Delegiertenstimmen. Bei den Republikanern sind es mit 874 Stimmen 36 Prozent, bei den Demokraten gar 1241, was 38 Prozent entspricht.

Wann gibt es die ersten Resultate?

Die ersten Hochrechnungen der grossen US-Medien gibt es bereits am frühen Mittwochmorgen Schweizer Zeit. Bis allerdings die Resultate in allen Staaten definitiv feststehen, kann es allerdings dauern. Das hat mit der Briefwahl zu tun: In teils Staaten, wie zum Beispiel Kalifornien, ist eine Stimme auch dann noch gültig, wenn sie den Poststempel des 5. März hat – und damit erst Tage später ankommt und ausgezählt werden kann.

Sind die Siege von Trump und Biden nachher definitiv?

Nein. Auch wenn die beiden Schwergewichte aller Voraussicht nach massiv Stimmen einfahren werden, reicht es rein rechnerisch noch nicht, um definitiv zum Kandidaten für den 5. November ernannt zu werden. Sollte Trump alle Stimmen holen, wäre er noch etwa 70 Stimmen vom endgültigen Erfolg entfernt. Biden dürften im Optimalfall noch knapp 400 Stimmen fehlen.

Die Umfragen

US-Präsidentschaftswahl

FILE - In this combination of photos, President Joe Biden speaks on Aug. 10, 2023, in Salt Lake City, left, and former President Donald Trump speaks on July 8, 2023, in Las Vegas. More than 50 countri ...
Kommt es zum Duell zwischen Joe Biden und Donald Trump?Bild: keystone

Der Datenhub FiveThirtyEight sammelt alle Umfragen, die im Kontext der US-Wahlen im November stattfinden. In jenen Umfragen, die von einem Duell Biden vs. Trump ausgehen, sieht es aktuell äusserst knapp aus. In der letzten des Economist lagen beide Kandidaten gar gleich auf.

Republikanische Vorwahl

Deutlicher sieht es in den Prognosen für die Vorwahlen aus. Bei den Republikanern liegt Donald Trump laut FiveThirtyEight mit über 60 Prozentpunkten Abstand vor der letzten verbliebenen Mitstreiterin Nikki Haley.

Demokratische Vorwahl

Bei den Demokraten ist die Ausgangslage ähnlich deutlich: Joe Biden führt mit über 70 Prozent vor Dean Philipps, der unter 10 Prozent auf sich vereinigt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der US-Wahl

Republikaner

Spitzenreiter bei den Republikanern ist laut aktuellen Umfragen klar Donald Trump. Zu Beginn der Kampagne galt Ron DeSantis als grösster und ernstzunehmender Gegenspieler des Ex-Präsidenten. Doch der Gouverneur von Florida warf sich mit unbeholfenem Verhalten selbst Stöcke zwischen die Beine – seine anfangs guten Umfragewerte kollabierten. Deshalb zog DeSantis seine Kandidatur im Januar zugunsten von Trump zurück.

Somit verbleibt einzig Nikki Haley als Kontrahentin Trumps. Haley hatte einen Posten in der Regierung Trumps inne, hat sich aber von ihrem Ex-Chef abgewandt und will eine zweite Amtszeit dessen verhindern. Aus dem Präsidentschaftsrennen ausgestiegen sind mittlerweile alle anderen anfänglich aktiven Kandidaten wie der frühere republikanische Gouverneur von New Jersey, Chris Christie oder der erzkonservative Unternehmer Vivek Ramaswamy.

Former UN Ambassador Nikki Haley, right, and Florida Gov. Ron DeSantis, left, both speaking at the at the CNN Republican presidential debate at Drake University in Des Moines, Iowa, Wednesday, Jan. 10 ...
Ron DeSantis und Nikki Haley während der TV-Debatte auf CNN am 10. Januar.Bild: keystone

Demokraten

Bei den Demokraten kennt Amtsinhaber und Spitzenreiter Joe Biden bislang nur einen Gegner: Donald Trump. Wiederholt warnte Biden vor weiteren vier Jahren Trump: «Dies ist die erste nationale Wahl seit dem Aufstand vom 6. Januar, als der amerikanischen Demokratie ein Dolch an die Kehle gesetzt wurde», so Biden Anfang Januar in Pennsylvania. Weiter bezeichnete er Trump als «Verlierer», «Chef-Wahlleugner» und warf ihm vor, Sprache der Nazis zu benutzen.

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Dean Phillips beabsichtigt, Joe Biden herauszufordern, bleibt aber wohl chancenlos. Bild: keystone

Biden gilt bei den Demokraten klar als aussichtsreichster Bewerber für den Sieg bei den Vorwahlen. Er zog 2021 als ältester Präsident aller Zeiten ins Weisse Haus ein. Bei der Wahl im November dieses Jahres wird er 81 Jahre alt sein. Am Ende einer möglichen zweiten Amtszeit wäre er 86.

Bidens erster Mitbewerber Dean Phillips argumentiert genau deshalb gegen eine weitere Amtszeit des amtierenden Präsidenten. Auch die 71 Jahre alte Autorin Marianne Williamson möchte für die Demokraten antreten, beide Kandidaturen gelten aber als völlig aussichtslos. Die Ambitionen der beiden dürften allenfalls symbolischen Wert haben.

Democratic presidential hopeful Marianne Williamson speaks to people at an empty storefront on Main Street in Keene, N.H., during a town hall event on Sunday, Dec. 17, 2023. (Kristopher Radder/The Bra ...
Autorin Marianne Williamson ist ebenfalls bereits 71 Jahre alt.Bild: keystone

Weitere

Der Neffe des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy, wollte erst als Demokrat zur Präsidentschaft antreten, hatte sich im Oktober 2023 aber entschieden, stattdessen als parteiloser Kandidat ins Rennen zu gehen. Er hat bislang besonders durch Äusserungen verschiedener Verschwörungstheorien auf sich aufmerksam gemacht.

Robert F. Kennedy Jr., an independent candidate for president, announces he has qualified for the 2024 presidential ballot in Utah, Wednesday, Jan. 3, 2024, at a campaign event in Salt Lake City. Utah ...
Der Neffe und Namensvetter des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy will als Parteiloser an den US-Wahlen mitmischen. Bild: keystone

Jill Stein dürfte allen ein Begriff sein, die die Präsidentschaftswahlen 2016 mitverfolgt hatten. Sie trat damals für die Green Party an und forderte nach der Wahl Donald Trumps in drei wichtigen Swing States eine Neuauszählung der Stimmen. Cornel West ist Theologe und lehrt an den Universitäten Princeton und Harvard.

Die wichtigsten Termine

epaselect epa10294787 Voters register to vote and cast their ballots in the US midterm election at South Shore Park Pavilion in Milwaukee, Wisconsin, USA, 08 November 2022. The US midterm elections ar ...
Am 5. November wählen die USA einen neuen Präsidenten.Bild: keystone

Es wird ein langes Wahljahr. Der erste Vorwahltermin war bereits Mitte Januar, die Wahlen selbst finden am 5. November statt. Hier alle wichtigen Termine:

TV-Debatten:

  • 18. Januar: Dem. Kandidaten bei XR Studios
  • 18. Januar: Rep. Kandidaten auf ABC News
  • 21. Januar: Rep. Kandidaten (ohne Trump) auf CNN
  • 16. September: Debatte der Präsidentschaftskandidaten
  • 25. September: Debatte der Vize-Kandidatinnen
  • 1. Oktober: Debatte der Präsidentschaftskandidaten
  • 9. Oktober: Debatte der Präsidentschaftskandidaten

Vorwahlen:

Die Vorwahlen ziehen sich vom 15. Januar bis am 8. Juni hin. Die Republikanische Partei wählt ihren Präsidentschaftskandidaten schliesslich an der Republican National Convention zwischen dem 15. und 18. Juli. Die Demokraten tun es ihnen zwischen dem 19. und 22. August gleich. Hier alle Termine:

🔴 = Republikanische Vorwahl
🔵 = Demokratische Vorwahl

  • 15. Januar
    Iowa 🔴
  • 23. Januar
    New Hampshire 🔵🔴
  • 3. Februar
    South Carolina 🔵
  • 6. Februar
    Nevada 🔵
  • 8. Februar
    Nevada 🔴
    Virgin Islands 🔴
  • 24. Februar
    South Carolina 🔴
  • 27. Februar
    Michigan 🔵🔴
  • 2. März
    Idaho 🔴
    Missouri 🔴
  • 3. März
    District of Columbia 🔴
  • 4. März
    North Dakota 🔴
  • 5. März
    Alabama 🔵🔴
    Alaska 🔴
    American Samoa 🔵🔴
    Arkansas 🔵🔴
    California 🔵🔴
    Colorado 🔵🔴
    Iowa 🔵
    Maine 🔵🔴
    Massachusetts 🔵🔴
    Minnesota 🔵🔴
    North Carolina 🔵🔴
    Oklahoma 🔵🔴
    Tennessee 🔵🔴
    Texas 🔵🔴
    Utah 🔵🔴
    Vermont 🔵🔴
    Virginia 🔵🔴
  • 12. März
    Democrats Abroad 🔵
    Georgia 🔵🔴
    Hawaii 🔴
    Mississippi 🔵🔴
    Northern Mariana 🔵
    Washington 🔵🔴
  • 15. März
    Northern Mariana 🔴
  • 16. März
    Guam 🔴
  • 19. März
    Arizona 🔵🔴
    Florida 🔵🔴
    Illinois 🔵🔴
    Kansas 🔵🔴
    Ohio 🔵🔴
  • 23. März
    Louisiana 🔵🔴
    Missouri 🔵
  • 2. April
    Connecticut 🔵🔴
    Delaware 🔵🔴
    New York 🔵🔴
    Rhode Island 🔵🔴
    Wisconsin 🔵🔴
  • 6. April
    Alaska 🔵
    Hawaii 🔵
    North Dakota 🔵
  • 13. April
    Wyoming 🔵
  • 20. April
    Wyoming 🔴
  • 21. April
    Puerto Rico 🔴
  • 23. April
    Pennsylvania 🔵🔴
  • 28. April
    Puerto Rico 🔵
  • 7. Mai
    Indiana 🔵🔴
  • 14. Mai
    Maryland 🔵🔴
    Nebraska 🔵🔴
    West Virginia 🔵🔴
  • 21. Mai
    Kentucky 🔵🔴
    Oregon 🔵🔴
  • 25. Mai
    Idaho 🔵
  • 4. Juni
    District of Columbia 🔵
    Montana 🔵🔴
    New Jersey 🔵🔴
    New Mexico 🔵🔴
    South Dakota 🔵🔴
  • 8. Juni
    Guam 🔵
    Virgin Islands 🔵
  • 15. bis 18. Juli: Republican National Convention
  • 19. bis 22. August: Democratic National Convention

Die Wahl:

  • 5. November: US-Wahlen
  • 17. Dezember: Wahl durch das «Electoral College»
  • 20. Januar 2025: Vereidigung des neuen Präsidenten
DANKE FÜR DIE ♥
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Die besten und verrücktesten Schlagzeilen aus den USA
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«Florida-Mann auf Kamera festgehalten, wie er einem Fremden in die Einfahrt kackt.»

via cbs miami

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42 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
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Schlaf
12.01.2024 19:13registriert Oktober 2019
Irgendwie sieht es echt danach aus, als könnte sich Trump mit seinen Skandalen vermarkten.
So à la; auch schlechte Werbung ist Werbung.
Ich kann es nicht fassen, dass dies mehr anziehend, als abstossend sein soll.
1078
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[CH-Bürger]
12.01.2024 23:05registriert August 2018
hatten wirs nicht schon mal von der eher missglückten Farbwahl für die Grafiken...?

bei der Grafik mit den REP-Stimmen kamen meine Rezeptoren nun definitiv an ihr Limit 😂
Bild
842
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Tycho Brahe
12.01.2024 23:54registriert Januar 2022
Könnt ihr allenfalls die Farbgebung bei den Graphen der Umfragewerte anpassen? Ich bin ein Mann und mein Sehnerv interpretiert allas als „pink“. 🤷‍♂️
533
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