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Gericht: Der Name Trump darf nicht auf Kennedy Center stehen

Gericht: Der Name Trump darf nicht auf Kennedy Center stehen

29.05.2026, 22:5529.05.2026, 22:55
April 1, 2026, Washington, District Of Columbia, USA: The DONALD J. TRUMP AND JOHN F. KENNEDY MEMORIAL CENTER FOR THE PERFORMING ARTS in Washington, DC. Washington USA - ZUMAg247 20260401_znp_g247_009 ...
Die obere Zeile muss wieder entfernt werden.Bild: www.imago-images.de

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Bestreben, wichtige US-Institutionen umzubenennen und mit seinem Namen zu versehen, eine herbe Niederlage vor Gericht kassiert. Ein Richter in der US-Hauptstadt Washington ordnete an, dass Trumps Name wieder von der Fassade der weltberühmten Kulturinstitution Kennedy Center verschwinden muss. Zudem darf das Zentrum zumindest vorläufig doch nicht wie von Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht.

Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen «anti-amerikanische Propaganda» in der Kulturwelt angekündigt. Er entliess mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu grossem Protest, Künstler sagten Auftritte ab.

In dem Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass der Kongress einst dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur der Kongress diesen ändern. (sda/dpa)

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