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Donald Trump: US-Präsident erhält DoorDash-Lieferung ins Weisse Haus

«Das sieht nicht gestellt aus, oder?»: Trump lässt sich McDonald's ins Weisse Haus liefern

14.04.2026, 11:1214.04.2026, 11:12

Der US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine «DoorDash»-Lieferung ins Oval Office des Weissen Hauses erhalten. Eine Lieferantin brachte dem Präsidenten zwei Säcke voller Essen der Fast-Food-Kette McDonald's.

Die kuriose Szene am Weissen Haus wurde gefilmt und gezielt für politische Botschaften genutzt. Das Video ist unter anderem auf dem Profil des Weissen Hauses auf YouTube zu finden.

Zunächst wirkt es wie eine zufällige Szene: Eine Fahrerin des Lieferdienstes DoorDash geht mit zwei grossen Tüten auf den Eingang des Oval Office zu, Trump öffnet persönlich die Tür und begrüsst sie mit den Worten: «Hallo, schön, Sie zu sehen.» Dann hält er die Lieferung in die Kameras und sagt: «Schaut euch das an!» Es gibt Trumps selbst erklärtes Lieblingsessen: McDonald’s.

Doch dann blickt Trump in die Kameras der anwesenden Journalisten und fragt: «Das sieht doch nicht gestellt aus, oder?» Dass die Szene tatsächlich vorbereitet wurde und nicht zufällig passiert ist, liegt nahe: Der Zugang zum Weissen Haus und zum Präsidenten ist nur nach strengen Sicherheitskontrollen möglich.

Video: watson/nina bürge

Mit diesem Auftritt will Trump offensichtlich für seine Regierung werben. Der Präsident hatte während seiner zweiten Amtszeit die Trinkgeldsteuer abgeschafft. Somit werden keine Steuern mehr auf Trinkgeld erhoben, wodurch Lieferanten oder Serviceangestellte mehr von ihrem Trinkgeld bleibt.

Trump steht neben der Lieferfahrerin, hält die McDonald’s-Tüten in der Hand und erklärt, die Regelung habe auch ihr «enorm» geholfen. Ihre Familie habe stark davon profitiert. Die ältere Frau, die ein rotes T-Shirt mit der Aufschrift «DoorDash-Grossmutter» trägt, bestätigt das: «Es hat meiner Familie ungemein geholfen und ich weiss das sehr zu schätzen.» Sie habe durch die Regelung mehr als 11'000 US-Dollar eingespart.

Bevor Trump zurück ins Oval Office geht, folgt noch ein symbolträchtiger Moment: Auf die Frage eines Reporters, ob das Weisse Haus ein guter Trinkgeldgeber sei, zögert die Fahrerin kurz. Trump greift daraufhin in die Tasche und überreicht ihr einen 100-Dollar-Schein (rund 78 Schweizer Franken). Die Frau reagiert lachend: «Ja, sehr.»

Anschliessend bittet Trump die Fahrerin noch mit ins Oval Office, wo eine Pressekonferenz läuft, und bezieht sie dort in die Fragerunde ein – auch zu aussenpolitischen Themen. Das ist der Frau augenscheinlich unangenehm, wie in einem weiteren Video zu sehen ist. Unter anderem fragt er sie: «Ich glaube, Sie haben mich gewählt. Oder?» Die Fahrerin antwortet ausweichend: «Ähm, vielleicht.»

(nib/hkl, mit Material von t-online)

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Video: watson
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