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Trumps Berater halten Sitzung im Dunkeln ab – weil sie den Lichtschalter nicht finden



Seit gut zwei Wochen ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten. Dies bedeutet auch, dass er seit zwei Wochen ein neues Zuhause hat. Statt im Trump Tower in New York wohnt der Milliardär nun in im Weissen Haus in Washington D.C.

Senior staff at the White House Kellyanne Conway, Jared Kushner, Steve Bannon and Reince Priebus (L-R) are sworn in by Vice President Mike Pence in Washington, DC January 22, 2017.  REUTERS/Carlos Barria

Conway, Kushner, Bannon und Priebus: Trumps Beraterstab muss sich im Weissen Haus erst noch zurechtfinden.  Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Nun hat die «New York Times» Details über das Innenleben und den Alltag im Weissen Haus veröffentlicht.

Demnach zieht sich Donald Trump jeweils um 18.30 Uhr in seine Residenz zurück. Dort gibt es Abendessen, welches er meistens vor dem TV zu sich nimmt. Angeblich hat er einen neuen Flat-Screen bestellt, damit er während dem Essen besser Fernsehschauen kann.

Dies ist auch die Zeit, zu der auf dem Twitter-Kanal des Präsidenten am meisten los ist. Immer wieder nervt er sich über die Berichterstattung der TV-Stationen und Zeitungen. Da seine Frau Melania und sein Sohn Barron in New York wohnen, hat Trump die Zeit am Abend meistens für sich alleine. Er hat wenig Kontakt zu seiner Fan-Basis, die meisten Feedbacks zu seinen Regierungstätigkeiten erhält er durch die Medien – und diese sind für gewöhnlich auf der kritischen Seite.

Sitzung im Dunkeln

Für seinen Beraterstab heisst es derweil aber noch lange nicht Feierabend. Wie Mitarbeiter des Weissen Hauses der «New York Times» erzählt haben, sollen die engsten Vertrauten von Donald Trump auch nach Sonnenuntergang Sitzungen abhalten und Pläne schmieden. 

Der Senior Staff des Präsidenten besteht zurzeit lediglich aus sechs Personen. Dies sind Kellyane Conway, Hope Hicks, Stephen Bannon, Reince Priebus, Stephen Miller und Jared Kushner. 

Bei einer solchen abendlichen Sitzung im West Wing des Weissen Hauses soll sich nun höchst Kurioses zugetragen haben. Trumps Staff habe sich im «Cabinet Room» getroffen und sei dabei ganz im Dunkeln gesessen, berichtet die «New York Times».

Der Grund dafür: Sie haben den Lichtschalter nicht gefunden. 

Steckt Joe Biden dahinter?

Kein Wunder, dass diese Geschichte in den USA für Gespött sorgt. Pete Souza, Barack Obamas Fotograf, twitterte: «Der Lichtschalter ist an der Wand gleich neben der Tür.»

Andere vermuten bereits Joe Biden dahinter. 

Nach Trumps Wahl gingen in den USA Joe-Biden-Memes viral, auf denen der Vizepräsident Donald Trump Streiche spielt.

Keine Frage, die Sache mit dem entfernten Lichtschalter würde nur zu gut in die Reihe der Joe-Biden-Witze passen ...

(cma)

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

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