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FBI vernimmt Clinton dreieinhalb Stunden wegen E-Mail-Affäre



Die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre während ihrer Zeit als Aussenministerin vom FBI befragt worden. Clinton habe am Samstagmorgen (Ortszeit) bei der US-Bundespolizei freiwillig Auskunft über die Nutzung ihres privaten Accounts gegeben, sagte ihr Wahlkampfsprecher Nick Merrill.

Democratic presidential candidate Hillary Clinton visits Galvanize, a work space for technology companies, in Denver, Tuesday, June 28, 2016. While there Clinton said the House Benghazi committee found nothing different than previous investigations into Benghazi. (AP Photo/Andrew Harnik)

Hillary Clinton: «Will helfen». Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Sie sei «erfreut», dass sie die Gelegenheit erhalten habe, dem Justizministerium dabei «zu helfen, diese Untersuchung» zu Ende zu bringen.

Die Vernehmung am Samstag fand im FBI-Hauptquartier statt und dauerte nach Medienberichten dreieinhalb Stunden. Über den Inhalt wurde nichts bekannt.

«Ein Fehler»

Merrill sagte dazu am Samstag, angesichts der laufenden Ermittlungen werde sich die frühere First Lady nicht weiter zu der Vernehmung äussern. Sie hatte ihren Umgang mit den E-Mails in der Vergangenheit bereits als «Fehler» bezeichnet.

Clinton hatte in ihrer Zeit als Aussenministerin von 2009 bis 2013 für ihre dienstliche Kommunikation eine private E-Mail-Adresse benutzt und die E-Mails auf einem privaten Server gespeichert. Damit verstiess sie gegen die geltenden Sicherheitsregeln. Die Republikaner werfen ihr zudem vor, sie habe ihre dienstliche Kommunikation der öffentlichen Kontrolle entziehen wollen. (sda/afp/meg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rolf.iller 03.07.2016 00:29
    Highlight Highlight Da gibt es noch eine zweite Story. Alles was das FBI machen kann, ist eine Anklage vorzuschlagen. Am Schluss muss der Generalstaatsanwalt entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Bislang war das zweifelhaft, weil die entsprechende Demokratin - Loretta Lynch - als Clinton-Jüngerin angesehen wurde.

    Ende Juni traf sie sich mit Bill Clinton in einem Privatjet. Verdächtig, hat Staub aufgewirbelt, Kritik und Rücktrittsvorderungen ausgelöst. Um sich aus der Affäre zu winden, hat sie nun zugesagt, einer FBI Anklageempfehlung zuzustimmen, falls diese kommt.

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  • kEINKOmmEnTAR 02.07.2016 21:51
    Highlight Highlight Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung und es heisst tatsächlich Sanders vs. Trump!
    • Pana 02.07.2016 23:10
      Highlight Highlight Wenn Untersuchungen relevant wären, gäbe es den notorischen Betrüger Trump schon lange nicht mehr.
    • Froggr 02.07.2016 23:23
      Highlight Highlight Ausgeschlossen

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