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Peter Welch demontierte Jim Jordans «Mimimi» mit nur wenigen Worten.

Peter Welch sorgte mit diesem genialen Konter für den einzigen Lacher der Hearings 👊 😄

Milan Marquard
Milan Marquard



Gestern Mittwoch starteten die öffentlichen Hearings zur Ukraine-Affäre um das mögliche Amtsenthebungsverfahren von US-Präsident Donald Trump. Diese Anhörungen sind in der Regel eine ziemlich trockene und humorlose Angelegenheit. Das ist auch gut so, schliesslich geht es um ein ernstes Thema.

Was genau ist passiert?

Während der Anhörung des US-Diplomaten William Taylor, äusserte sich auch der ranghohe Abgeordnete Republikaner Jim Jordan – und holte zu einem Rundumschlag gegen die Demokraten aus. Er prangerte an, dass der Whistleblower, der die ganze Affäre ins Rollen gebracht hatte, nicht öffentlich aussagen wird. Wortwörtlich sagte Jordan, dass der Kongress nicht die Chance erhalte, diejenige Person zu befragen, «die das Ganze startete».

Jordan führte noch ein wenig aus, dass die Demokraten nichts in der Hand hätten und ein Impeachment-Verfahren lächerlich sei. Danach ergriff Peter Welch, Abgeordneter des Bundesstaates Vermont, das Wort. Welch richtete sich mit folgenden Worten direkt an Jim Jordan:

«Ich wäre froh, die Person befragen zu können, die das Ganze gestartet hat. Präsident Trump ist daher herzlich eingeladen, in diesem Stuhl hier Platz zu nehmen.»

Diese Aussage sorgte für herzhafte Lacher im Anhörungssaal. Doch nicht nur vor Ort wurde Welch für seine Aussage gefeiert. Auch auf Twitter sorgte die Punchline für Diskussionsstoff – und viel Zuspruch für Welch. Hier sind einige der Reaktionen:

So reagiert die Twitter-Gemeinde

«Recht hat er...und bring gleich noch deine Steuererklärung mit Donny.»

Verteidigung der Republikaner: «Trotz aller Beweise, Zeugenaussagen und dem Geständnis des Verdächtigten, ist diese Untersuchung nicht legitim, weil wir nicht wissen, wer die Polizei angerufen hat. »

Trump: Die Beschwerde des Whistleblowers

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 14.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Nochmals Twitter ist nicht die reale Welt. Nicht in den USA und schon gar nicht in Europa...
  • Bert der Geologe 14.11.2019 09:26
    Highlight Highlight Habe es ungefähr so mitbekommen: Jim Jordan hat sich zweimal gemeldet. Sein erster Auftritt war wirklich überraschend und er hat ziemlich gepunktet. Da er dies merkte, meldete er sich aus Eitelkeit gleich nochmals und sagte im Prinzip nochmals dasselbe. Dieses Mal wurde sein Votum von Welch prima gekontert. Die Lacher über Jordan's Konter lösten die gekünstelte Empörung Jordan's auf. So machte er aus einem Win ein Fail.
  • Trude45 14.11.2019 08:52
    Highlight Highlight Ha! Mit einem Satz das ganze blablabla zerstört! Respekt! 😂
  • dä seppetoni 14.11.2019 08:20
    Highlight Highlight Würde Trump an jedem Prozess teilnehmen, an dem er angeklagt ist, hätte er ja gar keine Zeit mehr fürs golfen. Äääähhh fürs regieren einer Grossnation natürlich.
  • bossac 14.11.2019 08:00
    Highlight Highlight Ich benutze kein Twitter aber mal eine Frage am Rande. „ Auch auf Twitter sorgte die Punchline für Diskussionsstoff – und viel Zuspruch für Welch.“ Die Tweets hier und auch in anderen Artikeln haben gerade mal 0-100 Herzen (in einem Land wie der USA), während Trump währenddessen 100k für jeglichen Bu*sh*t erhält. Das Gleiche auch mit CNN-Tweets, etc. Haben diese Tweets, neben dem Unterhaltungswert, irgendeine Relevanz für die öffentliche Meinung oder verstehe ich Twitter nicht? Der Artikel suggeriert breite Unterstützung, ich kann diese aber nicht erkennen?
    • Tom Garret 14.11.2019 08:23
      Highlight Highlight Das war genau mein Gedanke. Zudem muss man als Aussenstehender schon sagen dass Jim Jordan das ganze Inpeachement extrem zerstört hat. Er hat die Demokraten doch recht auseinandergenommen und er hat recht. Alles was die Demokraten in der Hand haben reicht einfach bei weitem nicht aus um einen Präsidenten zu impeachen. Es würde auch nicht reichen wenn man wirklich fakten hätte. Denn wie schlimm man das findet ist halt doch auch sehr subjektiv... Ich befürchte das ganze dürfte den Demokraten eher schaden vor den Wahlen. Trump wird als Sieger aus der Geschichte gehen...
    • Aurum 14.11.2019 08:24
      Highlight Highlight Onlinekommentare haben selten eine Relevanz für die öffentliche Meinung. Es kommentieren längst nicht so viele Menschen im Internet, wie letztlich dann abstimmen gehen.
      Tump folgen ziemlich viele Leute, während solche Videos verstreut auf mehreren Profilen hochgeladen werden. Du müsstest also jeden Kommentar auf jedem Profil mit dem selben Video auswerten um in irgend einer Art eine Aussage treffen zu können. Und auch dann könntest du nur aussagen über die Bevölkerung auf Twitter treffen, welche nicht mal alles US-Amerikaner sein müssen (Dasselbe gilt natürlich auch für Trumps Profil).
    • BöserOnkel 14.11.2019 08:41
      Highlight Highlight Nee sorry, subjektiv ist dies überhaupt nicht. Die Beweise, dass Trump sein Amt dazu missbraucht, um persönliche Interessen durchzusetzten sind erbracht! Das ist Amtsmissbrauch und strafbar! Erschrecken ist, dass dies offensichtlich eine Mehrheit der Menschen in den USA nicht mal mehr stört! Es zeigt schlicht wie erbärmlich es um dieses Land inzwischen bestellt ist. Nur sollten wir nicht zu überheblich sein. Wenn ich Europa oder die heutige Welt anschaue, sehe ich überall ähnliche Entwicklungen. An einigen Orten gehen einige Menschen auf die Strasse, aber der Rest zuckt mit der Schultern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 14.11.2019 07:36
    Highlight Highlight Militärhilfe für Unterstützung im eigenen Wahlkampf. Wer hat noch Lücken in Staatskunde?
    • Karl Marx 14.11.2019 11:51
      Highlight Highlight Jetzt braucht nur noch echte Beweise und nicht nur Hörensagen. Wer braucht Nachhilfe in Rechtskunde?
    • Baruch de Spinoza 14.11.2019 14:44
      Highlight Highlight @ Karl Marx:
      Das Impeachment ist die erste Stufe einer Amtsenthebung und entspricht einer Anklage. Hierzu braucht es keine Beweise sondern lediglich die Mehrheit im Kongress. Eine allfällige Verurteilung findet erst im Senat statt. Auch da braucht es keine Beweise, sondern eine Mehrheit.
      "It is the sum of Senators’ separate judgments that amounts to either conviction or acquittal: “any
      member is entitled to establish the highest, the medium, [or] a lower standard to govern his or her analysis of the evidence.”"

      Zum Standard of Proof:
      http://congressionalresearch.com/98-990/document.php
  • RicoH 14.11.2019 07:12
    Highlight Highlight Jim Jordan war ein Witz. Ich frage mich ernsthaft, ob er glaubt, was er von sich gibt. Ausser Nebelpetarden kam kein vernünftiges Argument.

    Bezeichnend war auch, dass die Republikaner fast ausschliesslich auf der Korruption in der Ukraine und dem Wahlkampf 2016 herum geritten sind.

    Jedenfalls haben sie es aus meiner Sicht nicht geschafft, die Zeugenaussagen zu entkräften.
  • Dirk Leinher 14.11.2019 06:46
    Highlight Highlight Mag ein lustiges Statement von Welch gewesen sein das für Erheiterung sorgte. Ändert aber nichts daran dass Jim Jordan ganz einfach recht hatte und Welch mit seiner dümmlichen Aussage die wirkliche Lachnummer ist.
    • felixJongleur 14.11.2019 09:48
      Highlight Highlight Was ist daran dümmlich, führe das bitte aus. Das nimmt mich jetzt wirklich wunder. Come on, lass mal hören.
    • äti 14.11.2019 09:53
      Highlight Highlight Wieso? Der beste Zeuge wäre tatsächlich doch Trump. Sofern er die Wahrheit sagen würde.

      Nun gut, verstehe, einfach alles umkehren geht auch in Kommentaren. Bloss, wozu? Hier scheint zur Zeit die Sonne und jemand könnte posten: nein, es schifft. Wozu?
    • Dirk Leinher 14.11.2019 11:13
      Highlight Highlight Gerne, es ist dümlich da eben nicht Trump seine Unschuld, sondern die Demokraten seine Schuld beweisen müssen. Oder hätten Sie es gerne, wenn Sie einfach so beschuldigt würden "gestohlen" zu haben und müssten dann beweisen, dass dem nicht so ist? Probieren Sie Mal sich dazu Beweise zu besorgen, es nicht getan zu haben. Daher ist es eben dümlich. Der Whistleblower sollte aussagen, das wäre ein Fortschritt
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