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Bild: screenshot twitter/interest_mild

In Chicago «brannten» letzte Woche die Gleise – aus gutem Grund



In Chicago war es am Donnerstag mit minus 29 Grad Celsius kälter als an allen bisherigen letzten Januartagen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1870. Die Millionenmetropole verzeichnete 52 Stunden am Stück Temperaturen von minus 18 Grad Celsius. Tatsächlich war es in Chicago nach einem Bericht des Senders NBC zeitweise sogar kälter als in Sibirien, am Südpol, auf dem Mount Everest oder in Alaska.

Um den Pendlerverkehr bei extremer Kälte aufrechtzuerhalten, setzt METRA, der Betreiber eines Nahverkehrssystems im Grossraum Chicago, auf eine spektakuläre Methode: Die Eisenbahngleise werden «in Brand gesetzt». 

Allerdings werden die Schienen nicht im wortwörtlichen Sinn angezündet, wie «CNN» berichtet. Das Unternehmen setzt bei Weichen spezielle Heizgeräte ein, da diese bei Minustemperaturen oft zufrieren. Das Rohrsystem wird den Gleisen entlang ausgelegt und mit Gas betrieben. Daneben kommen auch Heissluftgebläse zum Einsatz. 

Die Arbeit ist jedoch ein Knochenjob. Die Mitarbeiter stehen jeweils zwölf Stunden im Einsatz und überwachen die Schaltung der Weichen. Eine Überhitzung könnte die Gleise zerstören. Laut METRA können die mit Diesel betriebenen Züge problemlos über die Gasflammen rollen. Der Treibstoff entflammt sich nur unter Druck.

Tatsächlich wurde früher für diesen Zweck Kerosin verwendet und mit einem Streichholz angezündet. Jedoch ist diese Methode nicht mehr gängig – zu gross waren wohl die Schäden. (vom mit Material von sda/dpa)

Auch bei der SBB «brennt» es – allerdings nicht auf den Gleisen: 

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