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Trevor Noah nimmt sich in der Daily Show einem Argument der Waffen-Fans an. screenshot: youtube/The Daily Show with Trevor Noah

Trevor Noah hat gerade eines der gängigsten Argumente der Waffen-Fans demontiert

Milan Marquard
Milan Marquard



Am vergangenen Wochenende kam es in den USA zu zwei Attentaten innerhalb weniger Stunden. Mehr als 30 Menschen starben und Dutzende wurden verletzt. Die schrecklichen Taten schlagen Wellen – Demokraten und Republikaner suchen nach Gründen und schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Es ist dasselbe Spiel nach jedem Attentat oder Amoklauf in den USA. Und es sind viele: Mehr als eine Massenschiesserei pro Tag. Geändert hat sich jedoch bisher noch nichts, zu mächtig ist die Waffenlobby NRA (National Rifle Association) und zu viele Waffen-Fans finden sich in den USA.

Ihre Argumente:

Dem letzten Argument hat sich Trevor Noah in der «The Daily Show» angenommen. Der Grund war ein Tweet von Neil DeGrasse Tyson.

Der US-Astrophysiker spricht davon, dass Menschen mehr auf spektakuläre Ereignisse reagieren, als auf Daten. Dies versucht er mit Zahlen zu anderen Todesursachen zu belegen.

Noah bezeichnete den Tweet in seinem Monolog als taktlos. Ausserdem fehle ein wichtiges menschliches Element, für welches die Menschen in Amerika kämpfen: Der Versuch. Trevor Noah meinte damit, dass bei all den Dingen in der Liste von Neil DeGrasse Tyson immer versucht wird, die Lage zu verbessern:

«Medizinische Fehler passieren, aber wisst ihr, was man über die Jahre hinweg gemacht hat? Man hat versucht, medizinische Fehler zu reduzieren – indem neue Gesetze und Systeme eingeführt wurden.»

Dasselbe gelte für Autos. Die Waffen-Freunde argumentieren, dass so viele Menschen bei Verkehrsunfällen sterben und Autos trotzdem nicht verboten werden. Trevor Noah's Argument: Ja, es stimmt, Unfälle wird es immer geben. Der Unterschied ist, dass man versucht, die Autos sicherer zu machen und Autos verbietet, die unsicher sind.

Generell werden für Autos, fürs Autofahren und für den Verkehr im allgemeinen sehr viele Regeln aufgestellt und Massnahmen eingeleitet – genau um Unfälle zu verhindern.

Perfektion ist nicht das Ziel

Noah bringt noch weitere Beispiele für sein Argument, die Quintessenz bleibt jedoch simpel: Es geht nicht darum, dass Amerika perfekt ist. Es geht darum zu versuchen, etwas mehr perfekt zu sein.

Der Ansatz, alle Waffen loszuwerden, sei nicht der richtige. Vielmehr sollte versucht werden, die Chancen solcher Attentate zu minimieren. Ein Waffenkauf sollte möglichst schwierig sein, schliesslich möchte man nur Leute mit Waffen, die bereit sind, einen schwierigen Weg auf sich zu nehmen.

Zum «second amendment»-Argument sagt Noah folgendes: «Der zweite Zusatzartikel der Verfassung ist grundsätzlich geschrieben worden, um Menschenleben zu schützen. Der Sinn des Artikels ist verfehlt, wenn man damit versucht, Waffen zu schützen – anstatt, wie ursprünglich gemeint, Menschenleben.»

Amoklauf in El Paso, Texas

Dieser Teenager hat Mut:

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  • Jim_Panse 08.08.2019 19:47
    Highlight Highlight Unaufgefordert hat sich die USA zu dem Land gemacht welches es heute ist. Ich kann verstehen, dass es Leute gibt welche sich mit einer Waffe sicherer fühlen in der USA. Diese Erkenntnis ist himmeltraurig. Bildung wäre auch mein erster Vorschlag. Würdelos finde ich auch wie die USA ihre ärmsten und hilflosesten Bürger behandelt. Das Geld wäre ja bei der top Wirtschaftsnation zu genüge da.
  • Victor Paulsen 08.08.2019 11:02
    Highlight Highlight Wenn du als „good guy“ einen „bad guy“ mit einer Waffe aufhalten möchtest, kann das für Verwirrung sorgen. Denn was wenn plötzlich ein zweiter „good guy“ oder die Polizei mit einer Waffe kommt? Entweder sind sie komplett verwirrt, halten den „good guy“ auch für einen „bad guy“ oder im schlimmsten Falle halten sie den „good guy“ für schuldig und lassen den „bad guy“. Also dieses Konzept ist nicht wirklich überzeugend. Und das bezeugen auch alle Statistiken
  • YvesM 08.08.2019 07:28
    Highlight Highlight Bildung. Bildung. Bildung.
  • _kokolorix 07.08.2019 23:09
    Highlight Highlight Und das Wesentlichste fehlt noch:
    Die US Medizin ist eine der unsichersten der Welt, weil die Regierung sich weigert sie zu regulieren. Wer nicht zahlen kann, stirbt halt an schlechter Behandlung.
    Die US Autos sind die unsichersten der Welt, weil die Regierung Schlupflöcher für die eigene Industrie einbaut. Dafür dürfen die Autos auch nur 90 fahren...
    Und in keinem anderen Land der kommt jemand auf die Idee eine Massakerstatistik für 48h aufzustellen, weil deren Zahl immer 0 ist!
  • Mutbürgerin 07.08.2019 16:57
    Highlight Highlight Worte können beleidigen und Worte können verletzen. Die Menschen können einfach nicht damit umgehen. Wann werden endlich Worte verboten.
    • Kruk 07.08.2019 20:51
      Highlight Highlight Es gibt tatsächlich Leute die könnten einem zu tode sprechen. Aber auch nur wenn man nicht vorher wegläuft.
    • Maracuja 07.08.2019 22:24
      Highlight Highlight Mutbürgerin: Wann werden endlich Worte verboten

      Unter bestimmten Umständen können Worte durchaus bestraft werden, z.B. bei Verleumdung, Aufruf zur Gewalt, Rassistische Hetze, Ehrverletzung, Mobbing. Dumme und pietätlose Kommentare/Vergleiche sind hingegen durch das Recht auf freie Meinungsäusserung geschützt - das soll auch in Zukunft so bleiben.
  • Junge Schnuufer 07.08.2019 16:04
    Highlight Highlight Dieses Zitat aus den Twitterantworten beschreibt das Problem der Amerikaner ziemlich gut:
    "It took 250 people to commit 250 suicides it only took two people to kill 40. At least we try to stop car accidents, medical errors, etc. There is zero efforts being made to curtail gun violence."
  • Gopfridsenkel 07.08.2019 15:35
    Highlight Highlight Den gleichen Schwachsinn von "Only with a gun you can stop the bad guy" fangen die Anhänger von Bolsonaro an zu propagieren. Brasilien schaut sich leider immer noch viel zu viel von den USA ab... :(
    • solo31 07.08.2019 20:30
      Highlight Highlight In Brasilien würde ich auch ne Waffe wollen. 30 absichtliche Tötungen pro Jahr und 100'000 Einwohner. Auch strikte Waffengesetze haben leider überhaupt nichts gebracht. Waffengewalt bekämpft man nicht mit gesetzen sondern mit Bildung. Siehe Schweiz.
  • Sapientia et Virtus 07.08.2019 15:34
    Highlight Highlight Passt einem die Statistik nicht, nennt man sie halt pietätslos und argumentiert mit Gefühlen.
    • Sandro Lightwood 07.08.2019 16:11
      Highlight Highlight Äpfel mit Birnen vergleichen?
    • DieFeuerlilie 07.08.2019 17:11
      Highlight Highlight Etwas mehr ‘Sapientia‘ täte dir gut..
    • onlydogcanjudgeme 07.08.2019 18:54
      Highlight Highlight hat nichts damit zu tun, dass einem die statistik nicht passt.
      1. haben wir als soziale wesen normen der sozialen inter- und kommunikation. diese zahlen in diesem moment zu nennen ist sicher eher ungeschickt und taktlos.
      2. werden, wie bereits geschrieben, äpfel mit birnen verglichen. medizinische fehler z.b. passieren wohl meistens beim versuch, das leben eines menschen zu retten oder zu verbessern.
      tote bei einem „mass shooting“ entstehen meistens beim versuch, möglichst viele menschen zu töten.
      3. wie im video gesagt, versucht man, die anderen todesopfer zu reduzieren.
      wieso hier nicht?
  • Follower 07.08.2019 15:24
    Highlight Highlight Super auf den Punkt gebracht.
  • Livia Peperoncini 07.08.2019 15:01
    Highlight Highlight Die Amis sind halt geistig im Wilden Westen stecken-geblieben aber der Vergleich Auto und Waffen ist eigentlich doch passend. Es gibt ja auch nicht wenige Raserunfälle wo das Auto als Waffe benützt wurde. Aber die Amis könnten schon ein sehr strenges Waffengesetz brauchen... auch wenn eine positive Wirkung wohl erst nach Generationen zu sehen ist. Das es nicht nur an der Waffe liegt zeigt dieses Video einer US-Satireshow.

    Play Icon
  • LittleLord 07.08.2019 14:57
    Highlight Highlight Das Auto, ein Transportmittel. Seit Jahrzehnten wird viel dafür getan um die Transportmittel sicherer zu machen. Trotzdem, zumindest im Beispiel Amerika, tötet es mehr Menschen als eine Schusswaffe, welche ein Tötungsmittel ist.
    Kein Wunder unternimmt man nichts wenn ein Mittel zum Töten weniger erfolgreich ist als ein Transportmittel.
    Jetz noch ernsthaft.
    Hier wird hauptsächlich über Autos und Waffen diskutiert.
    Noch mehr Menschen starben durch Selbstmord laut Neill.
    Wenn seine Statistik korrekt ist, müssten diese Selbstmorde ohne Schusswaffe geschehen sein.
    Scheint als gäbe es weitaus grössere gesellschaftliche Probleme.
    • Phrosch 07.08.2019 17:53
      Highlight Highlight Waffen töten weniger Menschen? Es ging im Vergleich ja nur um die zwei Massenschiessereien. Was ist mit Suizid, Mord, Unfällen mit Waffen? Da kommt noch einiges zusammen.
    • Kruk 07.08.2019 20:56
      Highlight Highlight Waffen sind zum Menschen tötungsmittel?

      Ich habe gedacht ihr braucht diese als Sportgeräte und zum Jagen.

      Aber wenn dies so ist, sollte einem kompletten Verbot ja nichts mehr im wege stehen.

      Tötungsmittel ts ts...
  • bbelser 07.08.2019 14:48
    Highlight Highlight Massenmorde sind keine Unfälle und keine Krankheiten. In der Zusammenstellung von Neil deGrasse stimmt also irgendwas grundsätzlich nicht. Wem dient der Astrophysiker mit solch einer dummen Ablenkungsmasche? Was genau will er uns mitteilen? Dass wir uns trotz aktueller Massenmorde mit der Verbesserung des Verkehrs beschäftigen sollten? Dass es Wichtigeres gibt als gewalttätiger Rechtextremismus. Die selbstgefällige Anmerkung, dass unsere Risiko-Einschätzung meist eher unrealistisch ist, wäre zu jedem anderen Zeitpunkt ja ok. Wenige Stunden nach einem Massenmord: taktlos.
  • PrivatePyle 07.08.2019 14:29
    Highlight Highlight Zu glauben, strengere Waffengesetze senken das Risiko solcher Attentate, ist in etwa so naiv wie die Behauptung, restriktivere Drogengesetze würden deren Missbrauch mindern.

    Die vielen Attentate in den USA sind ein gesellschaftliches Problem. Das fängt beim mitunter prekären Bildungssystem an. Zudem wird man finanziell nicht unterstützt, wenn man psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müsste. Das führt vermehrt zu Leuten mit psychischen Problemen. Aber auch die mediale Ausschlachtung solcher Attentate und die Glorifizierung gewisser Täter in manchen Gruppen spielt eine wichtige Rolle.



    • Silent_Revolution 07.08.2019 16:06
      Highlight Highlight Natürlich ist die leichte Verfügbarkeit schwerer Waffen auch ausschlaggebend für die Opferzahl gewisser Vorfälle. Das war`s dann aber auch.

      Die Anzahl an Gewaltverbrechen ist wie du richtig feststellst ein gesellschaftliches Problem. Ob generell gespaltene Gesellschaft, fehlende Bildung für Arme, profitorientiertes Gefängnissystem, der Umgang mit Obdachlosen, Drogenkonsumenten, psychisch Kranken oder Armeerückkehrern. Die Liste ist endlos.

      Überall könnte man mehr bewirken, als bei der Waffenkontrolle. Aber Dems wollen wie die Reps keine Probleme lösen, sondern die Bevölkerung kontrollieren.
    • Weltruumelefant 07.08.2019 16:34
      Highlight Highlight Bei der Drogenpolitik geht es aber nicht nur darum, dass man lernt damit umzugehen, bzw die Risiken abschätzen kann. Ein wichtiger Bestandteil ist auch den Erwerb zu kontrollieren, damit man frühzeitig merkt wenn Leute Unterstützung brauchen. Nur das zusammenspiel dieser Faktoren macht die Drogenpolitik in der Schweiz so erfolgreich.
      Wenn man in den USA wenigstens beginnen würde den Erwerb einer Waffe etwas zu erschweren wäre ein erster Schritt geten. Deine Punkte im zweiten Abschnitt tragen jedoch sicher auch zum Problem bei.
    • Relativist 07.08.2019 16:56
      Highlight Highlight Die angesprochenen Probleme haben in erster Linie einen Einfluss auf die Kriminalität und der verbundenen Schusswaffengewalt. Hier hätten schärfere Gesetze wenig Einfluss.
      Bei der Grosszahl der Attentate spielen die genannten Faktoren keine Rolle. Oft sind die Attentäter gebildet, angestellt und haben keine diagnostizierbare psychischen Störungen. Hier würde die Einschränkung des Verkaufs von ( Waffen, strengere und regelmässige Lizenzverfahren, etc. greifen.
      Es in den USA zu viele Waffen. Eine Rückgabeaktion wie in AUS wäre Grundbedingung, damit strengere Gesetze greifen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friends w/o pants 07.08.2019 14:20
    Highlight Highlight Dass deGrasse Tyson so etwas schreibt verwundert mich.
    Zudem verfehlen beide Ansätze das Wesentliche. Medical Erros passieren, weil sich Menschen einer medizinischen Behandlung unterziehen müssen. Hier ist der Mehrwert der Erhalt oder die Wiederherstellung der Gesundheit. Ein Restrisiko bliebt und je nach Nutzen bleibt uns nichts anders übrig, als das zu akzeptieren.
    Änhlich verhält es sich beim Verkehr. Der Gesellschaftliche Nutzen durch Mobilität überwieg dem damit einhergehenden Risiko. Aber auch hier verbessert man kontinuierlich.
    Was aber ist der gesellschaftliche Nutzen von Waffen?
  • Buyer's Remorse 07.08.2019 14:18
    Highlight Highlight Ich habe etwas den Eindruck, dass viele den Tweet falsch einschätzen. Beim letzten Punkt geht es ja auch um Morde mit Feuerwaffen. Und die Zahl die er nennt ist 40, also mehr als in den beiden Massakern zusammen getötet wurden.

    Ich glaube was Neil deGrasse Tyson sagen will, ist dass Feuerwaffen immer ein Problem sind (eines von vielen), nicht nur wenn wieder mal einer durchdreht.

    Und die Aussage, dass die Bevölkerung mehr auf Spektakel als auf Daten reagiert, ist zweifellos richtig.
    • P. Silie 07.08.2019 14:55
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass er das damit sagen wollte. Jährlich sterben ca. 5 Menschen an Hai-Attacken während es 25,000 Menschen bei Hunde-Attacken sind...
      Insofern hat er Recht, dass mehr Menschen durch alles mögliche sterben als durch Amokläufe.

      Nichts desto trotz muss man sich in den USA schon folgende Frage stellen: "Wieso passieren solche schrecklichen Ereignisse beinahe ausschliesslich in den USA?!"

      Natürlich ist es der Mensch, der andere Menschen töten... die Waffe ist jedoch ziemlich hilfreich dabei. Strengere Waffengesetze sollten eigentlich eine logische Konsequenz aus all dem sein... 🤷‍♂️
    • Buyer's Remorse 07.08.2019 15:57
      Highlight Highlight Strengere Waffengesetze sollten eben keine Konsequenz aus solchen Ereignissen sein. (Die Betonung wäre hier wichtig)

      Gesetze sollten keine Kurzschlussreaktion auf Ereignisse, sondern Antworten auf gesellschaftlicher Entwicklungen und Bedürfnisse sein. Und das Bedürfniss ist auch da, wenn in 48 h "nur" 40 erschossen werden (wie krank sich das schon nur beim Schreiben anfühlt) statt 40 auf einen, wortwörtlichen, Knall.
    • Soufaa 07.08.2019 17:26
      Highlight Highlight Falls dies der erste Amoklauf gewesen währe, ja dann währe die Forderung eine Kurzschlussreaktion. Aber nach etlichen muss mann doch irgendwo anfangen.
  • Karl Marx 07.08.2019 13:52
    Highlight Highlight Als TV Moderator zu behaupten TV und Filme hätten keinen Einfluss ist alles andere als neutral. Filme haben starken Einfluss auf den Zeitgeist, Kleidungstrends Musik usw, sonst wäre Merchandise ja nicht so erfolgreich. Aber täglich in TV vorgeführt zu bekommen, das Waffen zur Problemlösung völlig legitim sei, soll keinen Einfluss haben?
    • bbelser 07.08.2019 14:32
      Highlight Highlight Ganz richtig. Macht aber wohl 1% aus. Die restlichen 99% sind die einfache Zugänglichkeit von Waffen. Und das soll jetzt so gar nicht zu ändern sein?
    • Relativist 07.08.2019 17:00
      Highlight Highlight Unzählige Studien haben dies untersucht. Diese zeigen, dass z.B. Videogames kein negativen Auswirkungen auf die Gewaltbereitschaft in gesunden Menschen haben. Wer natürlich sonst schon aggressiv und gewaltbereit ist, kann durch Filme, Bücher und Filme beeinflusst werden. Aber auch Autofahren ist für diese Menschen meistens ein Katalysator. Und grosse Gruppen Menschen. Und Ausländer. Und und und.
  • Pumba 07.08.2019 13:44
    Highlight Highlight Ich sage nur: Jim Jefferies - Gun control (Youtube)
  • Pinhead 07.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Wohl einer der klügsten Beiträge zum Thema. Hopp Trevor (sein Vater ist Schweizer)!
  • Pumba 07.08.2019 13:41
    Highlight Highlight Das Traurige ist nur, dass bei diesen Leuten Argumente nicht zählen..
  • Markus97 07.08.2019 13:39
    Highlight Highlight (T2)... setzt dann ausschliesslich auf Bestrafung und nicht auf resozialisierung, so das die Leute noch krimineller werden. Viele Republikaner nehmen die Schweiz als Vorbild was Waffen angeht. Aber der soziale Apparat, die milde Strafverfolgung etc. wird komplett ignoriert, da man solche Ideen im eigenen Land als "kommunistisch" bezeichnen würde. Die Demonraten sind übrigens nicht besser, die Waffenverbote wären nur Pflästerli-Politik. Das Grundproblem ist tief verwurzelt.
    • Karl Marx 07.08.2019 14:17
      Highlight Highlight Wow Markus, einer der wenigen reflektierten Beiträge hier. Danke dafür.
    • bbelser 07.08.2019 14:36
      Highlight Highlight Die Waffengesetze lassen sich von heute auf morgen sinnvoll anpassen. Alle gesellschaftlichen Entwicklungen brauchen Jahre oder Generationen. Wieviele Opfer lang sollte man noch warten?
    • Markus97 07.08.2019 16:59
      Highlight Highlight @bbelser Dafür brauchts keine Generationen. Man konnte innerhalb von 10 Jahren auf den Mond. Die AHV war ein Jahr nach der Abstimmung bereits eingeführt. Da braucht es nur politischen Willen. Die Waffendebatte ist nur eine Ablenkung von den strukturellen Problemen. Man kann die Waffengesetze schon verschärfen, aber man sollte sich nicht die Illusion machen das würde irgendein Problem lösen. Es wird weiterhin kriminalität, Schiessereien und Massenmorde geben und zwar bis sich das Land grundlegend reformiert hat und endlich nicht nur für die Reichen arbeitet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 07.08.2019 13:36
    Highlight Highlight Ich halte ebenfalls nicht die Waffen für das Hauptproblem. In der Schweiz gibt es auch viele Waffen. Das Problem ist die grosse soziale Unsicherheit. Versicherungen sind keine Pflicht, die amerikanische Mentalität ist grosse Risiken einzugehen und zu spekulieren. Geht diese Spekulation schief, weil man beispielsweise Krank wird steht man vor dem nichts. Teure Therapien (z. B für psychisch Kranke) kann man sich nicht leisten. Man landet schnell in einer Abwärtsspirale in der man nichts zu verlieren hat und dann durchdreht oder kriminell wird. Die Strafverfolgung... (T2)
  • mrmouse 07.08.2019 13:34
    Highlight Highlight Wer seine Sendung gesehen hat, dem wird auch der Schluss im Kopf geblieben sein: seine Reaktion auf Hanitys Bemerkungen, man solle halt überall an jeder Schule, jedem Einkaufszentrum mehrer Bewaffnete Wachen hinstellen: Besteht unsere Freiheit darin immer mehr Gesetze, Einschränkungen etc. zu machen was UNS einschränkt und Freiheit nimmt, oder macht man das alles, damit die Waffen frei bleiben... (und wir leben unter „Kontrolle“ - and the Guns remain free)...
    Man solle halt bei den Waffen schauen, dass es Hindernisse gibt diese zu kriegen anstelle „Workarounds“ zu organisieren (Mehr Bewacher)
    • Karl Marx 07.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Ja aber solange die Waffen legal sind ist die einzige Lösung mehr Wachen hinzustellen.
    • RicoH 07.08.2019 18:11
      Highlight Highlight Danke Karl, du beschreibst genau, warum es in den USA dringend schärfere Waffengesetze braucht.
    • Karl Marx 07.08.2019 21:02
      Highlight Highlight Das bestreite ich gar nicht. Aber bis dahin kann man nicht die Augen verschliessen. Deswegen sind Wachen sicher eine Idee die sofort umsetzbar wäre.
  • Natürlich 07.08.2019 13:22
    Highlight Highlight Das Argument mit den Autos ist sowieso schlecht.
    Autos wurden aus dem Grund der einfacheren Fortbewegung erfunden.
    Dass es zu Unfällen kommt ist tragisch, aber in den allermeisten Fällen nicht vorsätzlich.
    Waffen wurden erfunden um Menschen zu töten.
    Tötungsdelikte geschehen in den meisten Fällen vorsätzlich bzw aus dem Affekt.
    Klar, auch ohne Knarre kann ich jemanden umbringen.
    Aber die Hemmschwelle einmal kurz den Abzug zu drücken ist viel tiefer als jemanden zb eine Minute lang zu würgen.

    • ChillDaHood 07.08.2019 15:08
      Highlight Highlight Naja, imho geht es eher um die Effizienz. Mit einer Axt bewaffnet ist es etwas schwerer als mit einer halbautomatischen Langwaffe und ausreichend Munition.
  • Bivio 07.08.2019 13:17
    Highlight Highlight Beide haben Recht. Jedoch ist hier wieder einmal gut zu sehen, dass nur eine gewisse Meinung als en vogue gesehen werden darf. Die Aussage und die Fakten von Neil deGrasse sind korrekt, aber werden als taktlos bezeichnet.
    Ich erinnere mich an Artikel im Spiegel und anderen Medien, dass nach den islamischen Terroranschlägen immer wieder betont wurde, dass mehr Menschen im Strassenverkehr oder durch Grippe sterben. Dort war kein Wort über Zynismus oder Taktlosigkeit zu lesen.
    Wie so oft, kommt es mittlerweile viel mehr darauf an, wer was sagt, als auf den Inhalt.
    • Tooto 07.08.2019 13:35
      Highlight Highlight Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ging es da aber eher darum ob man jetzt Grossstädte etc. nun eher meiden sollte.
      Dann wurde damit argumentiert, dass die Chance sehr klein ist direkt betroffen zu sein.
      Aber korrigier mich bitte falls ich falsch liege.

      Gegen die Grippe wird was unternommen. Gegen die Verkehrstoten auch. Nicht beide haben recht, das ist einfach Fakt.
      Oder weshalb sind solche Vorfälle in den USA deutlich häufiger als in Ländern mit einem schärferen Waffengesetz?
    • atorator 07.08.2019 13:37
      Highlight Highlight Du hättest mal das Video und die Argumentation von Trevor schauen sollen. Darin erklärt er dir ganz genau, wo Du falsch liegst mit Neil hätte angeblich Recht. Ich fasse es dir gerne zusammen. Während Autos, fliegen usw. immer sicherer werden und viel dafür getan wird, passiert bei Waffen genau das Gegenteil davon. Automatische Gewehre bei Walmart...
    • Nick Name 07.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Nicht wer was sagt ist das Zentrale, sondern der Zusammenhang.

      Schliesslich erwähnen wir auch nicht bei jedem Bericht über einen Brand mit Todesopfer, dass weltweit ja viel mehr Menschen wegen Krebs sterben. Oder wegen diesem und jenem.

      (Die Intensität des grassierenden Whataboutismus kann sich bei weiterer Zunahme m.E. in eine lähmende und kontraproduktive Richtung entwickeln.)

      Wenn es tatsächlich immer mehr Amokläufe mit immer mehr Toten gibt, ist es nur menschlich und auch wichtig zu schauen, warum das so ist und was dagegen getan werden könnte.

      Und andere Themen sind andere Themen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 07.08.2019 13:15
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich eine Statistik wie oft der bad Guy with gun von einem good Guy with gun und nicht der Polizei with gun an seiner badness gehindert wurde?
    • Karl Marx 07.08.2019 15:29
    • giandalf the grey 07.08.2019 16:40
      Highlight Highlight Merci Karl, aber das ist nicht sehr aussagekräftig. Ausser diese 11 Fälle sind die Gesamtheit der Fälle. Gegen die 250 mass shootings die es bis jetzt 2019 in den USA schon gegeben hat, wäre das ja verschwindend wenig.
    • Karl Marx 08.08.2019 01:40
      Highlight Highlight Wens keine Statistik gibt , heißt ja nicht das es nicht passiert. Aber ich verschwende meiene Zeit, dich interessiert es ja gar nicht, sonst hättest du gleich selber gegoogelt.
  • Karl Marx 07.08.2019 13:14
    Highlight Highlight Klar, Filme und TV haben natürlich überhaupt keinen Einfluss. Den Umgang und Zweck der Waffe versteht man schliesslich ab Geburt einfach so.
    • giandalf the grey 07.08.2019 16:43
      Highlight Highlight Eben nicht, deshalb nur eine Waffe für background gecheckte und geschulte Leute. Den Umgang und Zweck der Waffe versteht man nämlich nicht besser, wenn es keine Beeinflussung von Film und TV mehr gibt.
  • Clife 07.08.2019 13:09
    Highlight Highlight Die Republikaner müssten wohl erst an einem echten Akt live dabei sein, um die Angst davor wirklich am eigenem Leibe zu erfahren und härtere Mittel gegen Waffen vorzunehmen. Wer sagt im übrigen wer ein „guter und schlechter“ Mensch ist? Wie Jesus so schön sagte: Der, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
  • Nicosinho 07.08.2019 13:06
    Highlight Highlight traurig traurig, die Amis werden es nie lernen......
  • Kalsarikännit 07.08.2019 13:06
    Highlight Highlight Dazu kann ich Jim Jefferies Gedanken zu den Waffengesetzen empfehlen, ist allerdings weniger ernst gemeint, aber er macht gut pointierte Aussagen.

    Play Icon


    Laut ihm gibt es einen einzigen Grund, warum man als Privatperson eine Waffe besitzen soll: "I like guns."
  • Nick Name 07.08.2019 13:03
    Highlight Highlight Ein im Bericht leider fehlender Hauptgrund, warum der Vergleich Schusswaffen-Autos (oder noch viele andere mitunter ins Feld geführte Dinge) völlig daneben ist:
    der Zweck.
    Autos sind Transportmittel (zumindest grundsätzlich mal :-) ).
    Schusswaffen sind Tötungsmittel.

    Also fuck off, NRA. Nehmt bitte einfach mal Gehirnzellen zu euch.
  • paule 07.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Gebt den Amis genug Waffen, dann machen sie sich selber Kaputt und müssen nicht überall auf der Welt Kriege anreissen um ihre Waffenfabriken mit Aufträgen zu füllen.
  • just sayin' 07.08.2019 12:57
    Highlight Highlight @watson

    interessant, dass mein kommentar gelöscht wurde.
    so habe ich nur angezweifelt, dass trevor wirklich "eines der gängigsten Argumente der Waffen-Fans demontiert" habe.

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    eine meinung kritisch hinterfragen heisst nicht "anstrengungen nicht respektieren"

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    ich war der erste kommentar

    5. Du trägst zur Qualität von watson bei

    hinterfragen trägt immer zur qualität bei

    6. Du schreibst nie Zensur

    würde ich mir nie erlauben
    • Milan Marquard 07.08.2019 14:06
      Highlight Highlight @just sayin': Der Kommentar wurde gelöscht, weil er komplett frei von Argumentation und/oder Sachlichkeit war. Einfach den Titel des Artikels wiederzugeben und dahinter "Stimmt nicht" zu schreiben, bringt niemanden weiter.
    • Karl Marx 07.08.2019 14:20
      Highlight Highlight Ich würde dem Titel insofern widersprechen, das diese Argumente selten von Waffenbefürwortern angeführt werden.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 07.08.2019 16:01
      Highlight Highlight Milan Marquard,
      Verständlich, sowas bringt echt nicht viel.

      Allerdings werden Kommentare von mir bei anderen Artikeln mit:

      Gut gemacht.

      Ebenfalls aufgeschaltet. Bringt auch niemanden weiter und trägt nichts zur Diskussion bei. Irre ich mich?
  • Bruno S.1988 07.08.2019 12:56
    Highlight Highlight Der Tweet von Neil deGrasse Tyson ist völliger Schwachsinn. Dass diese Thema bei ihm einen solchen Reflex in Form dieses Tweets auslöst, beweist dass ER derjenige ist der emotional reagiert.

    Weder bei Autos noch bei Medizischen Eingriffen ist der Primärzweck das Töten! Bei einer Waffe schon!

    Und was soll der Vergleich mit der Grippe und den Selbstmorden? Was ist die Schlussfolgerung dieses Vergleichs? Jemand ist dann nicht weniger tot, wenn andere auch sterben?! Jeder Tote durch einen Amoklauf ist ein Toter zuviel!
  • poltergeist 07.08.2019 12:55
    Highlight Highlight Man hat auch versucht Waffen sicherer zu machen, z.B. durch höhere Abzugswiderstände, gerade in den USA. Das hilft aber gegen Amokschützen auch nichts. Apropos Daten: Je weniger Schusswaffen im Umlauf sind desto weniger Tote gibt es durch Schusswaffen.
  • Interessierter 07.08.2019 12:47
    Highlight Highlight Der Trevor ist halt ein halber Schweizer!

    Seine Sendungen sind absolut sehenswert!

    https://www.bluewin.ch/de/entertainment/people/daily-show-star-trevor-noah-spricht-ueber-seine-schweizer-wurzeln-233441.amp.html
  • 1$ opinion 07.08.2019 12:45
    Highlight Highlight «To stop a bad guy with a gun you need a good guy with a gun»

    Hat schon je ein ‚good guy‘ mit einer Waffe einen ‚bad guy‘ gestoppt? Ein ‚good guy‘ kann in der Regel einen Konflikt auch ohne Waffen lösen, zudem sind es meist Frauen, die die meisten Konflikte lösen, da viel mutiger.
    • Karl Marx 07.08.2019 14:06
      Highlight Highlight Ehm ja klar, der Shooter in Ohio wurde nach 30sec von der Polizei gestoppt.
    • 1$ opinion 07.08.2019 14:30
      Highlight Highlight @Karl Marx: mit ‚good guy‘ meint die NRA wohl eher Zivilisten. Dass Polizisten eine Waffe brauchen ist schon klar, fraglich dabei ist eher, dass innerhalb von 30s einer zur Stelle war. Auf 100 Menschen kommen in den USA 2 Polizisten. In der Stadt Zürich wohl eher 1 auf 400, da frag ich mich aber schon, was in den USA schief läuft, denn was Waffen anbelangt ist die Schweiz ja ziemlich liberal.
    • ryanair 07.08.2019 14:33
      Highlight Highlight aber die Polizei ist nicht gleich good guy with a gun. Dass die Polizei Waffen hat ist klar, aber mit good guy with a gun sind mehr einfach andere Passanten mit Waffen gemeint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • deedee 07.08.2019 12:42
    Highlight Highlight Das man so ein „Argument“ überhaupt demontieren muss ist schon ein absolutes Armutszeugnis.
  • Chrigi-B 07.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Schon interessant, dass eine Grosszahl der Morde und Amokläufe in urbanen, von Demokraten kontrollierten Staaten und Städten stattgefunden haben und jeden Tag weiterhin stattfinden....
    • Wander Kern 07.08.2019 15:38
      Highlight Highlight Texas von Demokraten kontrolliert, genau...
    • Chrigi-B 07.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Grosszahl, sprich die Mehrheit....
    • Wander Kern 07.08.2019 17:31
      Highlight Highlight 2019 gab es bisher 11 mass shootings. 6 davon in Staaten, in denen Trump gewonnen hat. Insgesamt kamen dabei 137 Menschen um. 105 davon in denen Staaten, die Trump gewonnen hat.
  • Luthiena 07.08.2019 12:39
    Highlight Highlight An sich einverstanden mit Herrn Trevor.

    Trotzdem ist es offensichtlich, dass die Pharmabranche nur soweit „Verbesseeung“ einführt, sodass Leute genug gesund sind um Medis einzunehmen (alleine der Bericht über Roche und dem unglaublichem Umsatz mit nur 3 Medikamenten...

    Wenn die Heilung für Krebs, Herpes & Co. auf den Markt kämme, würden viele Leute nicht mehr im Luxus leben wie jetzt und viele Ärzte wohl arbeitslos... Traurige Wahrheit, enttäuschende Menschheit...
    • Wander Kern 07.08.2019 21:14
      Highlight Highlight Hätte ein Pharmaunternehmen ein Medikament in peto, dass Krebs (welchen auch immer) heilen könnte, glaubst Du ernsthaft, die würden auf eine Zulassung und die Unsummen an damit verbundenen Gewinnen verzichten? Wohl kaum.
    • sowhat 07.08.2019 21:17
      Highlight Highlight Mit der Pharma hast du schon recht. Ist aber eigentlich off topic. Denn hier gehts um Argumente, die den Sinn des Gerätes betreffen. Auch wenn pharmazeutische Entwicklungen das Leben nur erhalten, damit der Patient länger Medikamente zu sich nehmen kann. So sterben doch viel weniger an einer Krankheit. Es wird also sehr wohl etwas getan. Und nur das war Trevors -berechtigtes- Argument. Das Gerät Gun hat keinen anderen Zweck als zu töten. Dass es das nicht noch mehr tut, liegt oft genug an der Unfähigketpit des Anwenders.
    • Luthiena 08.08.2019 06:30
      Highlight Highlight @Wander Kern - jepp genau das steht ja im Kommentar (lieber ein Lebenlang zahlen als 1x ne grössere Summe macht mehr Umsatz ;))

      @sowhat - hast Recht, wollte es wohl einfach loswerden aus Gründen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • why_so_serious 07.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Seit Beginn dieser Geschehnisse in Amerika schreit man nach verschärften Waffengesetze - passiert ist noch nie etwas.
  • The Destiny // Team Telegram 07.08.2019 12:26
    Highlight Highlight Argument 1&4 sind etwas berechtigt der Rest ist absurd.

    Wenn allerdings diese 3 Schiessereien vom ISIS begangen worden wären, dann wäre jetzt halb Amerika in Syrien und im Irak.
  • papipapo 07.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Trevor hat bei mir einen schweren Stand, da Roy Wood Jr. einfach genau meinen Humor trifft. Trevors oft gespieltes Interesse an den Interviewpartnern und sein falsches Lachen finde ich nerviger als bei Jimmy Fallon. Trotzdem, dass er deGrase Tyson kritisiert ist ihm sehr hoch anzurechnen. Es war bei den Interviews mit ihm offensichtlich, dass Trevor sehr viel von Neil hält und ihn bewundert. Kudos
  • LibConTheo 07.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Ich finde den Vergleich mit dem Verkehr einen guten Ansatz, jedoch nicht gänzlich adäquat.

    Klar, den Strassenverkehr kann man regulieren, sowie auch den Umgang mit den Waffen. Jedoch, ist es immer der Mensch, welcher eine Handlung durchführt, welches zum Unwohl von anderen führen kann, nicht das damit behandelte Objekt.

    So wie es Unfälle im Strassenverkehr gibt, weil Leute die Regeln nicht beachten, wird es Tote durch Massaker geben, bei welchen die Täter vorher (obwohl vermeintlichem Verbot) Waffen besorgten.

    Man kann es thematisieren und behandeln, aber nicht verhindern mMn.

  • Firefly 07.08.2019 12:12
    Highlight Highlight - Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen.

    Menschen die töten wollen töten effizenter mit Waffen.

    - «To stop a bad guy with a gun you need a good guy with a gun».

    Eine Waffe ist kein Schutz sondern eine Einladung für den bad guy sich zu "verteidigen" also zu schiessen.

    - Ego-Shooter oder Killer-Filme machen Menschen zu Mördern.

    Beweise?

    - Das Recht auf Waffen ist in der Verfassung verankert.

    Ein Problem der USA

    - Es sterben viel mehr Menschen im Verkehr, trotzdem verbannt man keine Autos.

    Autos dienen der mobilität. Waffen dem töten
  • Hollda von Quorn 07.08.2019 12:00
    Highlight Highlight Der Vergleich von Waffen und Autos ist in der Tat interessant. Tatsächlich wurden im Strassenverkehr viele Regeln eingeführt, aber doch noch nicht soviele, als dass es (annähernd) keine Unfälle mit Toten geben würde. So protestieren Autofahrer in Frankreich gegen Tempo 80 statt 90 ausserorts oder es gibt einen riesigen Aufschrei in Deutschland wenn über ein Autobahn-Tempolimit diskutiert wird.
    • Amboss 07.08.2019 12:33
      Highlight Highlight Naja, ein zwei Unterschiede gibt es schon.

      1. Die Bedeutung: Eine Waffe braucht mal grundsätzlich gar niemand. Auto, Strassenverkehr hingegen benötigen alle.

      2. Während in der Waffengesetzgebung in den USA wohl kaum was gegangen ist, hat sich im Strassenverkehr doch einiges getan...Die Chance, im Strassenverkehr getötet zu werden, ist seit 1970 ca. um den Faktor 15-20 gesunken in der Schweiz (von 1700 auf 230 Tote/Jahr bei etwa doppelten Personenkilometern)

      Aber ja, welche Massnahmen gegen Verkehrstote man umsetzen möchte, ist letztlich ein Abwägen, eine politische Diskussion.
    • Hoopsie 07.08.2019 12:36
      Highlight Highlight Gab es bei uns auch. Und was passierte, der Bund führte Tempo 120/80 und die Autobahn Vignette ein - trotz massiver Proteste. Nach einem Geschrei der - ich nenn sie mal "ewiggestrigen" - hat sich die Massnahme bewährt und niemand will mehr zurück.

    • *sharky* 07.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Aha, da hat jemand ein, zwei Gegenargumente gefunden, aber die Hunderte Argumente dafür,
      z. B. von Massnahmen im Automobilbau und andere, lässt man aussen vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 07.08.2019 11:54
    Highlight Highlight Der Trevor ist halt nicht nur lustig sondern auch intelligent. Ich schaue seine Sendung extrem gerne.
    • Butschina 07.08.2019 12:10
      Highlight Highlight Er argumentiert genial. Muss wohl auch mal reinschauen.
    • Vertigo 07.08.2019 12:26
      Highlight Highlight Und sexy ist er auch noch 😍
    • felixJongleur 07.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Schaue auch immer mal wieder rein, aber er ist schon sehr seicht, hatte für mich einige grosse Aussetzer wie seine Meinung die französische Nationalmannschaft sei eigentlich die afrikanische, das Lustigmachen über Assange als er aus der Botschaft abgeführt wurde oder sein schwacher Klischeebeitrag über Schweden wegen diesem asap rocky.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 07.08.2019 11:51
    Highlight Highlight Auch immer wieder haarsträubend als Grund:

    Selbstschutz durch eine Waffe im Haushalt!

    Im Jahr 2019 hat es in den USA bereits >900 Unfälle mit Waffen in privaten Haushalten und Autos gegeben.

    So viel dazu.

    Dann das Argument, dass man mit einer Waffe den "bad guy" aufhalten kann, der vorbereitet und mit gezückter Waffe in Deinem Haus steht..

    Entweder bist Du ein Psychopat und hast überall eine geladene Waffe griffbereit und bist darum ein Sicherheitsrisiko für Dein Umfeld (und bist trotzdem noch zu langsam), oder Du hast die Waffe ordnungsgemäss im Waffenschrank und bist sowieso zu spät..
    • michiOW 07.08.2019 12:15
      Highlight Highlight Weisch, wenn d Terroriste diis Dorf iinähmed, dänn muesch du parat sii!
    • D0MD0M 07.08.2019 12:32
      Highlight Highlight Da gabs mal eine 'lustige' Reportage, die haben Leute von der Strasse geholt, die bewaffnet unterwegs waren und total überzeugt, im Notfall zu den Guten zu gehören...also ab auf den Parcours, so mit Pappfiguren etc...und dann mal alles weggeballert, was irgendwie verdächtig aussah, Frauen, Kinder, Hunde, egal. Tjaaa, man hat halt nicht viel Zeit zu entscheiden. Gibt schon Gründe dafür, dass Profis regelmässige Ausbildungen machen, um dann im Notfall und unter grösstem Stress vielleicht richtig zu reagieren.
    • just sayin' 07.08.2019 12:51
      Highlight Highlight @Snowy

      "Dann das Argument, dass man mit einer Waffe den "bad guy" aufhalten kann, der vorbereitet und mit gezückter Waffe in Deinem Haus steht"

      passiert tagtäglich von verantwortungsvollen und gesetzestreuen us bürger. das erscheint halt nicht in den (breiten-)medien.

      "Entweder bist Du ein Psychopat und hast überall eine geladene Waffe griffbereit und bist darum ein Sicherheitsrisiko für Dein Umfeld (und bist trotzdem noch zu langsam), oder Du hast die Waffe ordnungsgemäss im Waffenschrank und bist sowieso zu spät"

      nein. die meisten verwenden iwb holster. auch in der schweiz (noch) legal
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 07.08.2019 11:51
    Highlight Highlight Ich denke nur schon ein funktionierender Bildungsapperat könnte helfen..
    • D0MD0M 07.08.2019 12:27
      Highlight Highlight Hilft überhaupt nichts. Der Zahlen-Typ ist Astro-Physiker. Denkfähigkeit ist eine ganz andere Geschichte und viel Wissen hilft nicht gegen Dummheit. Kapieren leider ausgerechnet jene, die viel Zeit in Bildung investiert haben, eher selten.
    • Elpampa 07.08.2019 12:33
      Highlight Highlight *AppArat;-)
    • just sayin' 07.08.2019 12:59
      Highlight Highlight das wäre sicher ein erster schritt. ich sehe aber auch die "bildung" vom elternhaus aus, als wichtig an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 07.08.2019 11:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.

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