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Democratic presidential candidate former South Bend, Ind., Mayor Pete Buttigieg speaks during the New Hampshire Youth Climate and Clean Energy Town Hall, Wednesday, Feb. 5, 2020, in Concord, N.H. (AP Photo/Mary Altaffer)
Pete Buttigieg

Pete Buttigieg hat die Nase vorn: Der 38-Jährige kam nach Auszählung von 71 Prozent aller Wahlbezirke im Bundesstaat Iowa auf die meisten Delegiertenstimmen. Bild: AP

Erste Iowa-Ergebnisse: Buttigieg vorne, gefolgt von Sanders



Nach der chaotischen ersten Vorwahl der Demokraten im US-Präsidentschaftsrennen sehen Teil-Resultate den aufstrebenden Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg vorne. Der 38-Jährige kam nach Auszählung von 85 Prozent aller Wahlbezirke im Bundesstaat Iowa auf die meisten Delegiertenstimmen - dicht gefolgt vom linken Senator Bernie Sanders.

Das teilte die Demokratische Partei in Des Moines am Dienstag (Ortszeit) mit. Die Senatorin Elizabeth Warren rangiert demnach auf Platz drei. Der als einer der Favoriten gehandelte frühere US-Vizepräsident Joe Biden, der in nationalen Umfragen vorne liegt, schaffte es dem vorläufigen Ergebnis zufolge in Iowa bislang nur auf einen schwachen vierten Platz.

Chaos bei der Auszählung wegen einer schweren technischen Panne bei den Demokraten hatte die Verkündung von Ergebnissen verzögert.

Nach Berechnungen des Fernsehsenders CNN kommt Buttigieg laut dem neuen vorläufigen Stand auf 26,7 Prozent der Delegiertenstimmen, Sanders auf 24,3 Prozent. Mit einigem Abstand folgen demnach Warren mit 17,4 Prozent und schliesslich Biden mit 15,9 Prozent. Bis wann die restlichen Daten und damit das Endergebnis vorliegen werden, war zunächst unklar.

Offen schwul

Der offen zu seiner Homosexualität stehende Buttigieg ist mit seinen 38 Jahren der jüngste Demokrat im Rennen. Bis vor einem Jahr war der moderate Politiker auf nationaler Ebene in den USA noch weitgehend unbekannt.

Der ehemalige Bürgermeister von South Bend mit seinen rund 100'000 Einwohnern im US-Staat Indiana sprach nach der Verkündung der Iowa-Teil-Ergebnisse von einem «erstaunlichen Sieg» - ganz gleich, was als nächstes passiere. «Ich habe noch nie so sehr an unsere Kampagne, an unser Team und an unsere Vision geglaubt», sagte er am Dienstag in Laconia im Bundesstaat New Hampshire. Dort ist am kommenden Dienstag die zweite Vorwahl der Demokraten geplant.

Biden wiederum versuchte, seine sich abzeichnende Niederlage in Iowa kleinzureden. Er habe die ersten vier Vorwahlen als Ganzes im Blick, sagte er am Dienstag in New Hampshire.

Iowa hatte die Vorwahl bereits am Montagabend abgehalten. Die Entscheidung in Iowa fiel nicht in Wahllokalen, sondern bei «Caucuses» - vielen Hundert zum Teil ganz kleinen Parteiversammlungen. Bei diesen Treffen verteilt über den ganzen Staat stimmten Demokraten und Republikaner in einem komplizierten Prozedere darüber ab, wen sie für den besten Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei halten.

97 Prozent der Republikaner für Trump

Bei den Republikanern gewann der Amtsinhaber, US-Präsident Donald Trump, erwartungsgemäss mit einer überwältigenden Mehrheit von gut 97 Prozent der Stimmen. Er hat als Amtsinhaber parteiintern keine ernstzunehmende Konkurrenz.

Bei den Demokraten, bei denen das Rennen hart umkämpft ist, ging die Auswertung der Ergebnisse komplett schief, was zu der enormen Verzögerung bei der Verkündung der Ergebnisse führte.

Die Demokratische Partei machte einen Programmier-Fehler in einer App zur Übertragung der Wahl-Resultate für das Chaos verantwortlich. Die Präsidentschaftsbewerber reagierten frustriert, enttäuscht und wütend. Bidens Team meldete Zweifel an den Ergebnissen an und beklagte sich über «erhebliche Mängel» im Auszählungsprozess.

Der Chef der Demokratischen Partei in Iowa, Troy Price, sagte am Dienstag, was in der Wahlnacht passiert sei, sei «inakzeptabel». Er bitte dafür zutiefst um Entschuldigung. Weitere Ergebnisse würden veröffentlicht, sobald sie vorlägen.

Bundesstaat mit Signalwirkung

Iowa mit seinen drei Millionen Einwohnern schickt im Sommer nur wenige Delegierte zu den Nominierungsparteitagen von Demokraten und Republikanern. In dem kleinen Staat hat sich aber in der Vergangenheit oft gezeigt, wer am Ende als Kandidat seiner Partei das Rennen macht. Die Signalwirkung ist also gross. Wer in Iowa nicht unter den ersten drei seiner Partei landet, dessen weitere Aussichten gelten als trübe.

Im nächsten Vorwahlstaat New Hampshire liegt Sanders in Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten vorne - mit deutlichem Abstand zu Biden. Sanders zeigte sich vor Anhängern in Milford zuversichtlich, bei der Vorwahl in New Hampshire zu gewinnen.

«Super Tuesday» am 3. März

Am 3. März folgt im Rennen um die Kandidatur die nächste grosse Wegmarke: der «Super Tuesday» mit Abstimmungen in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten. Die Vorwahlen ziehen sich insgesamt bis Juni hin.

Auf Nominierungsparteitagen küren Demokraten und Republikaner im Sommer dann endgültig ihre Präsidentschaftskandidaten - die Demokraten im Juli in Milwaukee, die Republikaner im August in Charlotte. Die Präsidentschaftswahl steht schliesslich am 3. November an. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garyx 06.02.2020 03:18
    Highlight Highlight Buttigieg? Buttigieg. Buttigieg! Ich glaube es lohnt sich ein wenig zu üben.
  • Hayek1902 05.02.2020 23:49
    Highlight Highlight Diese Wahl wurde total verkackt, ich weiss nicht, was schlimmer ist: Entweder sind sie totale Dilettant en, odet sie wolten Sanders unbedingt nicht als Sieger sehen
  • Alteresel 05.02.2020 23:21
    Highlight Highlight Wenn man sich dieses Verfahren in Iowa so anschaut, dann kommen einem die Landsgemeinde in Appenzell geradezu modern vor. In Appenzell ist das eine geordnete Basisdemokratie, in Iowa eher am ein Schülerparlament der 70-er Jahre.
  • Miicha 05.02.2020 22:34
    Highlight Highlight Lasst ihn bitte nicht auch gegen Trump verlieren, das wäre richtig übel...
  • Lodestone 05.02.2020 21:29
    Highlight Highlight Natürlich ist er vorne, hatten ja genug Zeit um am Resultat rum zu drehen bis es passte. Einfach nur lächerlich, die schwächen der Demokratie sind einfach zu gross, wenn das Volk sich nicht wehrt wird es halt versklavt. Gibt es den wirklich nichts was wir tun können als diesen ewigen korrupten Müll hinzunehmen? Ich spreche nicht von der Antifa, die Läden demoliert und Leute einschüchtert oder die Nazis die Läden demolieren und Leute einschüchtern. Wie lange werden die Menschen dem ganzen zusehen?
  • Pinkerton 05.02.2020 21:05
    Highlight Highlight Möchte eigentlich jemand von den e-voting-Befürwortern auch noch etwas sagen?
    • Peter Normalsterblicher Muster 05.02.2020 21:20
      Highlight Highlight Obama & Hillary sind schuld an dem Debakel, soviel steht fest.
    • Chrigi-B 05.02.2020 21:59
      Highlight Highlight Da war noch nie jemand dafür, der ein minimales IT Verständnis hat.

      Mit minimal mein ich übrigens, dass die Person eine neue Tastatur anschliessen kann.
    • Count Suduku 05.02.2020 22:16
      Highlight Highlight Shadow inc. sagt schon alles...

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