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FILE - In this Dec. 15, 2014, file photo, Saudi journalist Jamal Khashoggi speaks during a press conference in Manama, Bahrain. An independent U.N. human rights expert says authorities in Saudi Arabia quietly held a second court hearing for 11 people facing charges over the killing of Khashoggi. Khashoggi, a Washington Post columnist who wrote critically about Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman, was killed inside the Saudi Consulate in Istanbul on Oct. 2, 2018. (AP Photo/Hasan Jamali, File)

Der ermordete Journalist Jamal Khashoggi. Bild: AP/AP

USA verhängen wegen Khashoggi-Mords Einreisesperren gegen 16 Saudis



Wegen der Ermordung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi haben die USA Einreisesperren gegen 16 Bürger des Königreiches verhängt. Das gab US-Aussenminister Mike Pompeo am Montag bekannt. Grund sei ihre «Rolle» bei der Ermordung des Regierungskritikers.

Khashoggi war am 2. Oktober im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul ermordet worden. Erst nach wochenlangen Dementis gab Riad unter internationalem Druck zu, dass der im US-Exil lebende Regierungskritiker von saudiarabischen Agenten getötet wurde. Die Führung des Königreichs spricht aber von einem aus dem Ruder gelaufenen Einsatz zur Festnahme des Journalisten. International stösst diese Version aus viel Skepsis.

Viele Fragen in dem Fall sind weiter ungeklärt, etwa die Rolle von Saudi-Arabiens mächtigem Kronprinzen Mohammed bin Salman. Der US-Senat machte den Thronfolger auf Grundlage von Geheimdiensterkenntnissen für Khashoggis Tod verantwortlich. US-Präsident Donald Trump weigert sich dagegen, öffentlich Stellung gegen den wichtigen Verbündeten zu beziehen.

Bereits im Oktober erklärten die USA, 21 mutmasslich an dem Verbrechen beteiligte Verdächtige aus Saudi-Arabien mit Einreisesperren belegt und womöglich bereits erteilte Visa entzogen zu haben. Das Vermögen von 17 Saudi-Arabern in den USA wurde eingefroren. (sda/afp)

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 09.04.2019 12:41
    Highlight Highlight 16 individuelle Einreisesperren als Sanktionen und milliardenschwere Waffendeals für ein Land, dass Menschen ermorden lässt und aus dem fast sämtliche Terroristen von 9/11 stammen und gleichzeitig die politische Isolierung des Irans mitsamt der Ächtung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation, nur auf den Verdacht hin, die Iraner verstossen gegen einen Vertrag den Trump selber skrupellos gebrochen hat?

    Zusammen mit dem Bückling vor den Rechtsextremen in Israel erzeugt Trump da eine brandgefährliche Mischung im nahen Osten, die uns bald schon um die Ohren fliegen könnte!
    • Xonco 09.04.2019 17:22
      Highlight Highlight Gut erkannt, das verstehen viele Leute nicht, das wird uns in Europa um die Ohren fliegen, nicht den Ami's, nicht den Chinesen, uns.

      Aber schön wenn man Freunde & Partner haben die auf unseren Nacken solch Risiko eingehen.

      Tamam.
  • Xonco 09.04.2019 10:42
    Highlight Highlight Wow.

    Die werden auf ihr Leben nicht mehr klar kommen.
    Einreisesperre für Amerika? Dann hat doch alles keinen Sinn mehr.
  • TodosSomosSecondos 09.04.2019 08:26
    Highlight Highlight So lange keine Einreisesperre für MBS ausgesprochen wird, ist das nichts anderes als ein Schmierentheater.
  • Dirk Leinher 09.04.2019 05:13
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, das hätte ich nun nicht erwartet.

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