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Lawyer Gloria Allred (L) holds a photograph of Jessica and Drake Donald Trump, taken in 2006 at a golf tournament in Lake Tahoe, Calforinia, after she speaked to reporters about allegations of sexual misconduct against Donald Trump in Los Angeles, California, U.S. October 22, 2016.  REUTERS/Kevork Djansezian

Jessica Drake und ihre Anwältin erheben Vorwürfe gegen Donald Trump. Bild: KEVORK DJANSEZIAN/REUTERS

«Oh, sie wurde bestimmt noch nie angegrabscht» – Trump attackiert Porno-Star



Vor wenigen Tagen beschuldigte Jessica Drake den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, sie vor zehn Jahren sexuell belästigt zu haben. 10'000 Dollar für eine Nacht habe er ihr geboten, so die 42-Jährige. Damit ist Jessica Drake bereits die elfte Frau, die Vorwürfe dieser Art gegen den Republikaner erhebt.

Doch dieser Fall sorgte für ungleich mehr Aufmerksamkeit. Denn: Drake ist eine Porno-Darstellerin.

Trumps Wahlkampfteam wies die Anschuldigungen bisher weit von sich. Nun äusserte sich der Milliardär in einer Radiosendung selber dazu. «Eine sagte: ‹Er begrapschte meinen Arm›. Und sie ist ein Porno-Star», so Trump in der Radiosendung «New Hampshire Today». Und fügte schnippisch hinzu: «Oh, ich bin mir sicher, dass sie bestimmt noch nie angegrabscht wurde.» Er sei sich sicher, dass ihre Äusserungen komplett erfunden seien. 

Alles nur Porno-Promo?

Am Wahrheitsgehalt von Drakes Geschichte bestehen tatsächlich Zweifel. Denn nur einen Tag nachdem Drake die Pressekonferenz hielt, startete ihr Online-Sexshop «Guide To Wicked Sex». Pikant: Während ihrem Auftritt vor den Medien trug sie eine Halskette mit dem Schriftzug «Wicked». So heisst auch das Pornostudio, bei dem sie angestellt ist. 

Jessica Drake arrives to speak to reporters about allegations of sexual misconduct against Donald Trump, alongside lawyer Gloria Allred during a news conference in Los Angeles, California, U.S. October 22, 2016.  REUTERS/Kevork Djansezian

Was steht da geschrieben? Genau: «Wicked». Bild: KEVORK DJANSEZIAN/REUTERS

Via Anwältin liess Drake verlauten, dass die beiden Termine nichts miteinander zu tun hätten. Das sei purer Zufall. Dennoch: Gemäss der «New York Post» stiegen die Klickzahlen von Drake-Clips auf der Online-Pornoseite «PornHub» deutlich nach oben. Neu belegt sie Platz 89, zuvor lag sie auf Rang 634. (cma)

Diese 33 Promis unterstützen Donald Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kreasty 26.10.2016 12:08
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie man nen Arm angrapschen kann. Entweder hält man ihn fest oder man fast ihn an, da niemand dabei war, chillt mal euer Leben.
    Ich nehmen nicht Trumpscharakterzüge in Schutz, nur wenn jemand nach 10 Jahren kommt wegen nem Angefassten Arm dann ist das arm.
  • Fumo 25.10.2016 08:00
    Highlight Highlight Naja wenn man eine Pornodarstellerin, was nur eine Abzweigung des Berufes Prostituierte ist, nach ihren Preis fragt, oder gleich einen vorschlägt, macht man ja nichts falsches. Es ist ihr Beruf für Geld mit jedem beliebigen zu schlafen.
    • Charlie Brown 25.10.2016 08:53
      Highlight Highlight Nein. Mit anderen Pornodarstellern. Nicht mit jedem beliebigen.

      Oder hast du das Gefühl dass normale Schauspielerinnen, die Kussszenen drehen, auch mit jedem anderen rumknutschen würden?
    • Macke 25.10.2016 09:10
      Highlight Highlight Auch wenn sie Pornodarstellerin ist oder deiner Auffassung nach beinahe eine Prostituierte, ist es immer noch nicht gerechtfertigt, sie in jeder beliebigen Situation nach dem "Preis" zu fragen und sie zu begrapschen. Wenn du als Verkäufer arbeitest, wirst du ja auch nicht an jeder Veranstaltung gefragt, ob du bitte noch ein Gipfeli verkaufen kannst etc. Wenn du diese Grenze nicht akzeptieren möchtest, dann kannst du weder Prostitution noch Pornographie als Job auffassen, sondern als Ausbeutung.
    • C0BR4.cH 25.10.2016 16:13
      Highlight Highlight Heisst das also, ich darf jede Schauspielerin fragen, wie viel ihr ein Kuss wert ist? Was geht mit dir Fumo? : \

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