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Drei Tote nach Schüssen in Kirche in Texas – darunter auch der Täter



Nach Schüssen während eines Gottesdienstes in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas ist ein weiteres Opfer im Spital seinen Verletzungen erlegen. Die Zahl der Toten durch die Bluttat stieg damit auf drei.

Darunter war auch der Angreifer, wie die örtliche Zeitung «Dallas Morning News» am Sonntag unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete. Ein Wachmann habe den Täter mit Schüssen gestoppt, hiess es weiter.

Es war aber zunächst unklar, ob der Angreifer getötet oder schwer verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 11:50 Uhr (Ortszeit) im Ort White Settlement in der Nähe der Stadt Fort Worth bei Dallas. Der Gottesdienst wurde in den Sozialen Medien live gestreamt, weshalb der Tathergang auf Video festgehalten wurde und derzeit auf Twitter kursiert.

Bereits jetzt melden sich erste Waffen-Befürworter auf Twitter – sie sehen sich in ihrer Theorie bestätigt, dass «only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun». Der Vorfall wird die Waffendebatte wieder aufflammen lassen.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, zeigte sich wegen der «bösartigen Gewalttat» in der Kirche West Freeway Church of Christ bestürzt und sprach den Angehörigen der Betroffenen sein Beileid aus. «Orte des Gebets sollen heilig sein», erklärte der Gouverneur. Er bedankte sich auch für das beherzte Einschreiten von Mitgliedern der Kirche, das Schlimmeres verhindert habe.

In den USA, wo Waffen meist sehr leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Schützen in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten auf Passanten feuern. Tausende Menschen sterben jedes Jahr infolge von Schusswaffengebrauch. Die Waffengesetze im Bundesstaat Texas gelten als besonders lax. (mim/sda/dpa)

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