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Tropensturm «Nate» nimmt Kurs auf die USA

epa06249193 A boy carries a chair in the middle of the rubble of several houses after the passage of the tropical storm Nate, at the neighborhood of Los Anonos, in the canton of Escazu, west of San Jo ...
In Mittelamerika hat «Nate» bereits schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer dort stieg auf 28.Bild: EPA/EFE

Bereits der vierte Hurrikan in kurzer Zeit: Tropensturm «Nate» nimmt Kurs auf die USA

07.10.2017, 06:4807.10.2017, 09:36

Der Tropensturm «Nate», durch den in Zentralamerika fast 30 Menschen ums Leben gekommen sind, ist auf seinem Weg Richtung USA zu einem Wirbelsturm hochgestuft worden. «Nate» sei nun ein Hurrikan der Kategorie 1, teilte das US-Hurrikanzentrum NHC am Samstag mit.

Demnach befand sich der Sturm um 07.00 Uhr MESZ zwischen Mexiko und Kuba, östlich der mexikanischen Touristenhochburg Cancún. «Nate» mit seinen Böen von bis zu 120 Stundenkilometern könnte am späten Samstagabend oder Sonntagmorgen die USA erreichen.

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Ein Blick auf die Vorhersage der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Bild: EPA/NOAA

Die Behörden von New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana hatten bereits eine Ausgangssperre ab Samstagabend verhängt. Wegen Überschwemmungsgefahr sollte es auch Evakuierungen geben.

New Orleans hat mit Stürmen besonders schwerwiegende Erfahrungen gemacht. 2005 wurde es von Hurrikan «Katrina» 2005 getroffen. «Nate» ist aber viel schwächer. Die zu erwartenden Wellen infolge des Sturms sollen etwa 1,5 Meter hoch sein. Bei «Katrina» waren sie vier Mal so hoch.

Schwere Schäden angerichtet

Auch in anderen US-Küstenstädten war Hurrikan-Alarm. Das NHC sprach von einer «potenziell lebensbedrohlichen» Sturmflut. Anders als der Hurrikan «Harvey», der im August Texas verwüstete, soll «Nate» nach dem Auftreffen auf Land aber an Kraft verlieren und danach wieder auf den Atlantik hinausziehen.

In Mittelamerika hat «Nate» bereits schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer dort stieg auf 28. Am stärksten betroffen waren Nicaragua mit 13 Todesopfern und Costa Rica mit zehn.

Zahlreiche Menschen wurden noch vermisst; viele Orte blieben von der Aussenwelt abgeschnitten, weil Brücken eingestürzt oder Strassen überflutet waren. Weiterhin besteht etwa in Honduras Überschwemmungsgefahr wegen heftiger Regenfälle.

Am 25. August wurde die texanische Küste vom Hurrikan «Harvey» getroffen. Hurrikan «Irma» ging am 10. September in Florida an Land. Das US-Aussengebiet Puerto Rico wurde am 10. September von Hurrikan «Maria» verwüstet. (viw/sda/afp/dpa)

Hurrikan «Irma» hinterlässt ein Bild der Zerstörung

Video: srf/SDA SRF
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