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FILE - In this Feb. 18, 2016 file photo, Republican presidential candidate Donald Trump listens to his mobile phone during a lunch stop in North Charleston, S.C. Trump’s approach to Twitter has been as unorthodox as his presidential campaign.
The billionaire’s use of the social media service has been unpredictable and unfiltered, sometimes brilliant and occasionally typographically challenged. He has celebrated the support of scores of accounts that appear almost solely dedicated to him. (AP Photo/Matt Rourke, File)

Der Draht läuft heiss: Donald Trump hält seit seiner Wahl jede Menge Telefonate. Bild: Matt Rourke/AP/KEYSTONE

Donald Trump hat mit Wladimir Putin telefoniert



Der russische Staatschef Wladimir Putin und der künftige US-Präsident Donald Trump haben sich in einem ersten Telefonat für bessere Beziehungen zwischen ihren Ländern ausgesprochen. Das gegenwärtige Verhältnis sei äusserst unzufriedenstellend.

Putin und Trump streben eine konstruktive Partnerschaft an. Dazu gehöre auch der Kampf gegen den internationalen Terrorismus und Extremismus, teilte das russische Präsidialamt am Montag in Moskau mit. Hier müssten die Anstrengungen beider Staaten verknüpft werden.

Darüber seien sich beide in ihrem ersten Telefonat seit der US-Wahl am 8. November einig gewesen. Putin habe Trump einen partnerschaftlichen Dialog angeboten, hiess es in der russischen Erklärung. Die Grundlage dafür seien gegenseitiger Respekt und die Nicht-Einmischung in die jeweiligen internen Angelegenheiten.

Treffen angestrebt

Die beiden seien sich einig gewesen, dass die bilateralen Beziehungen in eine konstruktive Zusammenarbeit münden müssten, hiess es weiter. Beide Länder müssten zu einer «pragmatischen Kooperation mit gegenseitigem Nutzen zurückkehren, die die Interessen beider Staaten sowie die Sicherheit und Stabilität der Welt berücksichtigen müsse». Sie wollten durch Telefonate Kontakt halten und strebten auch ein Treffen an.

epa05455320 A man passes by a graffiti mural by Lithuanian artist Mindaugas Bonanu depicting US Republican presidential candidate Donald Trump (R) kissing Russian President Vladimir Putin on the wall of a barbacue restaurant Keule Ruke in Vilnius, Lithuania, 04 August 2016.  EPA/VALDA KALNINA

Graffiti in Vilnius: Kommt es zwischen Trump und Putin zum Bruderkuss? Bild: VALDA KALNINA/EPA/KEYSTONE

Der Kremlchef hatte als einer der ersten ausländischen Politiker Trump am vergangenen Dienstag zum Wahlsieg gratuliert. Bei dem Gespräch sei es auch um Syrien gegangen als Teil gemeinsamer Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, teilte der Kreml mit.

Starke und dauerhafte Beziehung

Trumps Team erklärte, der Republikaner habe in dem Telefonat mit Putin eine Reihe von Themen besprochen. Dabei sei es auch um die Bedrohungen und Herausforderungen gegangen, denen beide Staaten gegenüberstünden. Trump wolle eine starke und dauerhafte Beziehung zu Russland.

Trump hatte vergangene Woche überraschend die Präsidentenwahl in den USA gewonnen und übernimmt am 20. Januar die Amtsgeschäfte vom Demokraten Barack Obama. Zwischen Putin und Obama war es in den vergangenen Jahren zu Spannungen gekommen. Hintergrund sind unter anderem der Syrien-Konflikt, in dem Putin den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, und die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland. (sda/reu)

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