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Democratic presidential candidate, former New York City Mayor Michael Bloomberg walks offstage after speaking at the â??U.S. Conference of Mayors' Winter Meeting, Wednesday, Jan. 22, 2020, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)
Michael Bloomberg

New Yorks Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg glaubt nicht an die Fähigkeiten seiner demokratischen Konkurrenten. Bild: AP

Mit viel Cash und Krallen: Wie «Mini Mike» Trump stürzen will

Michael Bloomberg, 78, ist einer der reichsten Menschen der Welt. Er steigt im März ins Rennen um das Weisse Haus – mit umstrittenen Methoden und unangenehmen Altlasten.

Samuel Schumacher / ch media



Ein Gespenst geht um in den Denkzentralen der US-Demokraten. Es heisst Bernie Sanders, hat gerade eine Herzattacke überstanden, ist 78 Jahre alt und – nach zwei Vorwahlschlachten in Iowa und New Hampshire – auf bestem Weg, demokratischer Kandidat für das US-Präsidentschaftsrennen zu werden. Eine Revolution verspricht Sanders – und treibt mit seinen von sozialistischen Ideen durchzogenen Reden den demokratischen Strategen Angstschweiss auf die Stirn. Das Problem aus deren Sicht: Keiner der gemässigten Kandidaten – Joe Biden, Pete Buttigieg und Amy Klobuchar – scheint in der Lage, die Bernie-Bewegung zu stoppen.

Das hat jetzt einen anderen 78-Jährigen auf den Plan gerufen: Michael Bloomberg. Der ehemalige Bürgermeister von New York (2002 bis 2013) steht mit seinen 62 Milliarden Privatvermögen derzeit auf Rang zwölf der reichsten Menschen der Erde. Sein Hauptziel: eine zweite Trump-Amtszeit verhindern – am liebsten mit ihm selbst als Präsidenten.

Democratic presidential candidates former South Bend Mayor Pete Buttigieg and Sen. Bernie Sanders, I-Vt., shake hands on stage Friday, Feb. 7, 2020, before the start of a Democratic presidential primary debate hosted by ABC News, Apple News, and WMUR-TV at Saint Anselm College in Manchester, N.H. (AP Photo/Charles Krupa)
Andrew Yang,Pete Buttigieg,Bernie Sanders,Joe Biden,Elizabeth Warren,Amy Klobuchar,Tom Steyer

Gemäss Thomas Friedman sind die «Experimente» Sanders (rechts) und Buttigieg (links) zu riskant. Bild: AP

Dass neben Donald Trump ein weiterer Multimilliardär ins Rennen um das Weisse Haus steigt, beunruhigt viele Demokraten. «Ausverkauf der Demokratie», skandieren die Bernie-Follower. Wir brauchen nicht noch einen Ü70er im Rennen, sagen die Buttigieg-Fans. Doch die Anhänger von Bloomberg, der 2000 in die republikanische Partei wechselte und nach ein paar Jahren als Unabhängiger erst 2018 wieder ins demokratische Lager zurückkam, sehen das anders. Der New Yorker Journalist Thomas Friedman etwa schreibt, Bloomberg sei der Einzige, der die Mittel und die Kraft dazu habe, sich der donnernden Trump-Maschinerie in den Weg zu stellen. Man könne sich keine Experimente erlauben – weder mit dem linken Sanders, noch mit dem jugendlichen Pete Buttigieg, noch mit dem angeschlagenen Joe Biden.

Trumps Übergewicht und die Mär der Boxen

Dass Bloomberg mit Trumps aggressivem Stil problemlos mithalten kann, zeigte sich in den vergangenen Tagen. Als der US-Präsident dem 1,73 Meter grossen Medienmogul unterstellte, er wolle bei den anstehenden Fernsehdebatten auf eine Box stehen, um grösser zu wirken, sagte Bloomberg: «Der Präsident lügt über alles: seine falschen Haare, sein Übergewicht und seinen Spray-Teint.»

Und «Mini Mike» – so Trumps Spitzname für Bloomberg – gleicht dem US-Präsidenten nicht nur hinsichtlich seines Sprachgebrauchs. Gemein ist den beiden auch ihr Politikverständnis. Genau wie Trump sieht Bloomberg die Politik als unbändiges Monstrum, das sich von innen her kaum bändigen lässt und daher von einer äusseren Kraft gezähmt werden muss.

Mehr als 300 Millionen Dollar hat Bloomberg zu diesem Zweck schon in TV-, Radio- und Online-Werbung investiert (zum Vergleich: 2016 steckte Trump 66 Millionen seines Privatvermögens in seine Polit-Kampagne). Er zahlt seinen Helfern fast doppelt so viel Lohn wie Bernie Sanders. Und er ist überzeugt, dass er dem US-Präsident bereits schlaflose Nächte beschert. «Donald macht sich Sorgen wegen mir. Er weiss, dass ich ihn schlagen kann», sagte Bloomberg in einem Fernsehinterview.

Grüne Dächer und schweigende Journalisten

Seine politischen Prioritäten sind dieselben wie damals als New Yorker Bürgermeister: eine bessere Gesundheitspolitik (er hat das Rauchverbot in New Yorker Restaurants durchgesetzt), mehr Einsatz für den Umweltschutz (er liess die Hochhausdächer begrünen und neue Parks anlegen) und eine fairere Finanzpolitik (er erhöhte die Steuern für reiche Städter).

Doch geblieben sind auch seine Altlasten. Kürzlich tauchte ein Mitschnitt einer Rede auf, in der Bloomberg Afroamerikaner als grundsätzlich krimineller bezeichnet als Weisse. Zudem kursieren alte Geschichten über seinen Umgang mit Frauen. In den 70er-Jahren sagte der heute geschiedene zweifache Vater, er habe in jeder US-Stadt eine Freundin. Zu reden gibt auch die Devise, die er den Journalisten seines Medienimperiums Bloomberg News durchgegeben hat: Sie dürfen weder über ihn noch über seine Konkurrenten berichten.

Je nach Umfragen steht Bloomberg derzeit an dritter bis fünfter Stelle im demokratischen Kandidatenfeld, Tendenz steigend. Alleine mit sehr viel Cash und ausgefahrenen Krallen ins Weisse Haus kommen, das könnte klappen, glaubt Bloomberg. Es wäre nicht das erste Mal.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 16.02.2020 17:37
    Highlight Highlight Das ist doch alles ghopft wie gschprunge!
  • dracului 16.02.2020 16:16
    Highlight Highlight Stormy Daniels Könnte bez. „mini“ ein paar kleine Geschichten berichten ... 😉
  • satyros 16.02.2020 15:31
    Highlight Highlight Wieso sollte man den einen rassistischen New Yorker Milliardär wählen, um den anderen loszuwerden?

    Sollte sich Bloomberg wirklich die Nomination der Demokraten kaufen können, gibt's wohl nur eine Alternative: Eine neue Partei aufbauen.
  • brudi 16.02.2020 14:50
    Highlight Highlight Mr Oxytocin wäre passender
  • TodosSomosSecondos 16.02.2020 14:35
    Highlight Highlight Der einzige Weg, wie Bloomberg gegen Trump verlieren könnte, wäre wenn er es mit Hillary als VP versucht.. aber wahrscheinlich reicht nicht mal das..
  • My Senf 16.02.2020 13:22
    Highlight Highlight Doch er macht’s gut

    Nur so kann Wahlkampf „gegen“ Trump gemacht werden. Wer interessiert sich schon für Inhalte? Wer hat Trump wegen Inhalte gewählt?
    • huiuiui 17.02.2020 06:53
      Highlight Highlight Bloomberg Kampagne hat sehr wohl Substanz.
  • Randy Orton 16.02.2020 13:20
    Highlight Highlight Wieso titelt ein schweizer Medienunternehmen mit einer Beleidigung? Habt ihr neu auch Partnerschaften mit Foxnews?
  • The_real_Zippy 16.02.2020 12:59
    Highlight Highlight Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Pete Buttigieg der beste Kandidat der Dems ist...
    • TodosSomosSecondos 16.02.2020 14:39
      Highlight Highlight wir haben ja Meinungsfreiheit.. also ist das okay... jeder demokratische Kandidat ausser vielleicht Warren wird Trump schlagen.. ausser sie kramen Hillary noch irgendwo hinter dem Ofen hervor...
    • The_real_Zippy 16.02.2020 18:10
      Highlight Highlight @TodosSomosSecondos

      Sorry aber klingt grad so als ob du mir genau dieses Recht absprechen willst..

      Pete hat verdammt viel Rückhalt, gerade bei "Minderheiten" und der gute Mann hat im Gegensatz zu Trump in der Armee gedient... Mal nebenbei erwähnt...
  • Noblesse 16.02.2020 12:15
    Highlight Highlight Hoffe, dass Bloomberg durchstartet und den Fakenews-Jammer im Nov. beendet! Hoffen kostet nichts...
    • HabbyHab 16.02.2020 12:57
      Highlight Highlight hat Bloomberg dich für diesen Kommentar bezahlt?
    • TodosSomosSecondos 16.02.2020 14:41
      Highlight Highlight Da musst du nichts hoffen. Bloomberg mag ein sexistischer, rassistischer kleiner Zwerg sein. Aber die ganzen Stimmen der unabhängigen Wähler hat er auf sicher und das kann Trump mit der Mobilisierung seiner Basis nicht wettmachen. Bald ist der Spuk vorbei und es wird ein glasklares Ergebnis werden.
  • smartash 16.02.2020 11:54
    Highlight Highlight Jetzt übernimmt Watson Trumps Beleidigungen und packt sie sogar in die Schlagzeilen.
    Ist das wirklich der Weg, den ihr einschlagen wollt?
    • Avalon 16.02.2020 19:08
      Highlight Highlight Das stört mich auch. Warum, watson?
  • Onkel Jenny 16.02.2020 11:04
    Highlight Highlight Klingt für mich nach “Den Teufel mit dem Belzebub austreiben”
  • tagomago 16.02.2020 11:03
    Highlight Highlight Bloomberg hat gar keine Anhänger. Trump und Bernie schon. Niemand würde für Bloomberg wählen gehen. Nicht mal für Geld.
    • TodosSomosSecondos 16.02.2020 14:34
      Highlight Highlight Du verstehst die amerikanische "Demokratie" offensichtlich überhaupt nicht..
  • d10 16.02.2020 10:39
    Highlight Highlight Mike und Hillary, das neue Dream Team... das keine Chance hat.

    Die Bernie Bros würden krass rebellieren gegen Mike als Kandidaten, und Trump's Maschinerie würde die beiden danach in der Luft zerreissen. Aber so weit wird's gar nicht kommen, denn Mike wird am Super Tuesday gegen Sanders verlieren.
  • Chrigi-B 16.02.2020 10:23
    Highlight Highlight Als würden die Berniebros für einen Bloomberg stimmen. Da bleibt eine Mehrheit zu Hause und die ganz verrückten DNC Hasser werden für Trump stimmen.

    Oder anderst gesagt: 2016 2.0
    • Max Dick 16.02.2020 13:00
      Highlight Highlight Das wird so sein. Allerdings werden umgekehrt wohl sehr viele gemässigte Demokraten und Wechselwähler zuhause bleiben oder für Trump stimmen gehen als für Sanders. Und von denen gibt es in den battlegroundstates wesentlich mehr, als von den radikalen Berniebros.
  • Cpt. Jeppesen 16.02.2020 09:57
    Highlight Highlight 2012, als Bürgermeister von New York, hat Bloomberg sich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, den Mindestlohn in NYC von $7.50 auf $10 anzuheben. Als dieses dann doch durch ging, hat Bloomberg in 2013, kurz vor seinem Abgang als Bürgermeister, gegen den Mindestlohn geklagt. Zur Info, eine Wohnung kostet in NYC im Schnitt $3000 pro Monat.
    Und jetzt zahlt er seinen Helfern doppelt so viel wie Sanders?
    Interessant sind auch seine Aussagen zu Minoritäten und seiner Stop and Frisk Policy.
    Übrigens war Bloomberg sein Leben lang Republikaner bis er sich entschied für die Demokraten zu kandidieren.
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    • solo31 16.02.2020 14:14
      Highlight Highlight "Bloomberg was a lifelong Democrat until 2001, when he switched to the Republican Party before running for Mayor. He switched to an independent in 2007, and registered again as a Democrat in October 2018." Aber ja, kein Wunder verbreitest du Fake News mit TYT als Quelle.
  • Chrisbe 16.02.2020 09:09
    Highlight Highlight Nicht Verstand, Kompetenz, Intelligenz, Empathie, Weitsicht,...ist gefragt, ausschliesslich GELD REGIERT DIE WELT.
  • Typu 16.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Ich bleib dabei. Die Demokraten habens verpasst einen guten Herausforderer zu stellen. Sie haben sich viel zu sehr auf Trump eingeschossen statt konstruktiv zu arbeiten. Nun werden sie verlieren und erhalten die Quittung.
    • rodolofo 16.02.2020 08:58
      Highlight Highlight In der Art, wie Du die Tatsachen auf den Kopf stellst, könnte ich auf die Idee kommen, Du seist ein Trump-Troll.
      1. Trump (auch genannt: "Die Abrissbirne") absorbiert mit seinen massiven Schlägen gegen Alles, was die Demokraten in den zähen Jahren der Obama-Administration in mühseliger Kleinarbeit und gegen erbitterten Widerstand der (von der Tea Party-Bewegung zunehmend nach Rechtsaussen gedrückten) Republikaner, aufbauen konnten.
      2. Es ist eine "Mission Impossible", in einem ultra-kapitalistisch gewordenen System eine glaubwürdige Alternative voran zu bringen, geschweige denn auch zu leben.
    • Albert Stpeck 16.02.2020 10:04
      Highlight Highlight @Typu
      Was für eine Logik...
      Einige demokratische Anwärter haben gute Programme. Und auch wenn man dies berechtigt bezweifeln mag: hat fehlender Charakter, Knatsch im Wahlkampf, mangelnde Erfahrung und zweifelhafte mentale Stabilität die Wähler daran gehindert, Trump zu wählen?
    • Hansdamp_f 16.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Alle demokratischen Kandidaten sind bedeutend fähiger und intelligenter als Trump.

      Wer beim letzten Mal Trump gewählt hat, ist ein Rassist, ein frustrierter Vernachlässigter, tendenziell weiss, konservativ und alt.

      Wer jetzt noch immer Trump wählt, nach all dem, was bekannt ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Dass das in den USA um die 50 Prozent sind, spricht Bände. Da drüben läuft etwas gehörig falsch.

      Einer wie Trump wäre in der Schweiz zum Glück innerhalb von zwei Wochen weg vom Fenster, für keine Partei mehr tragbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 16.02.2020 08:38
    Highlight Highlight Das schlimmste ist, er überlegt sich Hillary als VP zu nehmen... oh boy, gar nichts gelernt.

    2016 hat er sich noch für Trump positioniert.
    • Max Dick 16.02.2020 09:37
      Highlight Highlight Der unterste Satz ist falsch. er hat 2016 Hillary Clinton unterstützt.

      Wahlkampfmässig clever ist es hingegen wirklich nicht, auf Clinton zurückzugreifen. Auch wenn sie eine gute Politikerin war - sie ist vorbei. Zudem sollte der Vizepräsident nicht unbedingt aus der gleichen Stadt sein wie der Präsident.
    • tr3 16.02.2020 11:16
      Highlight Highlight Hillary ist in Illinois aufgewachsen und hat danach vor allem in Arkansas gelebt. Ansonsten gebe ich dir recht.
    • Basti Spiesser 16.02.2020 11:55
      Highlight Highlight @max dick

      Gebe zu, finde da auch kein Beleg mehr dazu. Irgendwo habe ich es gelesen. Auf jeden Fall waren sie gute Freunde und Bloomberg, wechselte öfter seine Parteizugehörigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 16.02.2020 08:19
    Highlight Highlight „Kürzlich tauchte ein Mitschnitt einer Rede auf, in der Bloomberg Afroamerikaner als grundsätzlich krimineller bezeichnet als Weisse. Zudem kursieren alte Geschichten über seinen Umgang mit Frauen.“

    Also auch nur ein rassistischer Sexist?
    • rodolofo 16.02.2020 08:59
      Highlight Highlight Quelle Russland TV?
    • P. Silie 16.02.2020 09:38
      Highlight Highlight Statistisch gesehen stimmt das übrigens. Ich hatte mal eine ganz interessante Diskussion an Thanksgiving mit einem Haufen USMC Leuten aller Rassen.. ich hätte nie gedacht dass sich Schwarze so kritisch gegenüber anderen Schwarzen äussern könnten: if a cop stops you, just f*ing stop and don't bitch around.

      Auch von Latinos habe ich ähnliches gehört.

      Bei Asiaten übrigens weniger ein Problem..
      Play Icon
    • Max Dick 16.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Mitschnitt sagt schon vieles, denn damit ist meist unklar in welchem Zusammenhang er die Aussage getätigt hat. Denn rein mit Blick auf die Statistik dürfte diese Aussage nicht falsch sein.

      Oh Sexist, nur weil er ein paar Freundinnen/Geliebte mehr hatte als nur eine? Dass ich nicht lache. Und das kommt von jemandem, der sich bei jeder Gelegenheit als Trump-Fan outet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 16.02.2020 08:19
    Highlight Highlight Bloomberg ist der Trump den ihr mögen werdet. Er hat gute chancen, denn er ist ein Trump.
    • Hansdamp_f 16.02.2020 10:08
      Highlight Highlight Das ist falsch.

      - Bloomberg setzt sich für die Umwelt und soziale Gerechtigkeit ein.

      - Er ist Welten fähiger als Trump und ist ein echter Self-made Milliardär.

      - Er hat Erfahrung als Politiker
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.02.2020 11:43
      Highlight Highlight Nope.
      Wenn er die selbe Auffassung von Politik hat wie Trump, gehört er genau so wenig ins Präsidentenamt.
    • HabbyHab 16.02.2020 12:56
      Highlight Highlight Bloomberg ist wirklich einfach ein Trump 2.0
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 16.02.2020 07:41
    Highlight Highlight Vielleicht das einzig realistische Szenario für die USA:
    Ein "Guter Milliardär" kauft sich eine "Gute Demokraten-Regierung" zusammen.
    Aber irgendwie will da bei mir doch keine richtige Begeisterung aufkommen...
    • P. Silie 16.02.2020 09:43
      Highlight Highlight ..also wenn wir ehrlich sind, ist Bloomberg ein republikaninischer Oligarch.. naja der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.

      Ich habe gestern in einem Podcast gehört dass Bloomberg die Cash-Nuke für den Super Tuesday auspacken will.. zudem heuert er für sein Team einen auf Narzissmus spezialisierten Psychologen an und verbindet dies mit einem Team von Gag-Schreibern. Das Ziel soll sein Trump in Rage zu bringen damit er sich selbst diskreditiert indem er noch ausfälliger wird als sonst üblich.
    • Juliet Bravo 16.02.2020 16:49
      Highlight Highlight P. Silie, das würde ich genau gleich machen, einen Psychologen für Narzissmus anheuern😉

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