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Trump erwägt weitere Flotte Richtung Iran zu senden

Trump erwägt weitere Flotte Richtung Iran zu senden

10.02.2026, 23:0910.02.2026, 23:09
FILE - President Donald Trump answers a question from a reporter at the end of a news conference with Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu at Mar-a-Lago, Dec. 29, 2025, in Palm Beach, Fla.  ...
Donald Trump spielt ein doppeltes Spiel mit dem Iran. (Archivbild, Dezember 2025)Bild: keystone

US-Präsident Donald Trump erwägt im Konflikt mit dem Iran einem Medienbericht zufolge einen weiteren Flugzeugträger in die Region zu senden. «Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen», zitierte das Onlineportal «Axios» aus einem Interview mit dem Republikaner. Zugleich bekräftigte Trump, dass die USA ein Abkommen mit dem Iran schliessen könnten.

Am Freitag hatten Vertreter aus Teheran und Washington unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Oman neue Verhandlungen begonnen. Der Golfstaat vermittelt in dem Konflikt.

Die Verhandlungen folgen auf die schweren Massenproteste im Iran, die der staatliche Sicherheitsapparat brutal niederschlug. Trump hatte der iranischen Führung daraufhin mit einem militärischen Eingreifen gedroht und die US-Militärpräsenz in der Region unter anderem mit dem Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» gestärkt.

Zugleich ist die Rede von einem neuen Abkommen mit Blick auf Irans umstrittenes Atomprogramm. Irans Führung sieht Verhandlungen mit den USA weiter skeptisch.

Trump kündigt Deal oder hartes Durchgreifen an

Trump sagte laut «Axios» weiter: «Entweder wird es einen Deal geben oder wir werden wie beim letzten Mal zu sehr harten Massnahmen greifen müssen.» Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage Krieg gegen den Erzfeind Iran geführt und zusammen mit den USA iranische Atomanlagen bombardiert.

An diesem Mittwoch empfängt Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu Gesprächen. Bei dem Treffen um 11.00 Uhr (Ortszeit, 17.00 Uhr MEZ) im Weissen Haus wird es Netanjahu zufolge vor allem um die Verhandlungen der USA mit dem Iran gehen. (sda/dpa)

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