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USA: Polizist stirbt bei Schiesserei vor Pentagon

epaselect epa09392263 Police and officials work at the scene of a shooting in the Metro bus station outside the Pentagon in Arlington, Virginia, USA, 03 August 2021. Multiple people have been reported ...
Die Schiesserei ereignete sich bei einer Bahnstation neben dem Pentagon. Bild: keystone

Polizist stirbt bei Schiesserei vor US-Pentagon ++ mehrere Verletzte

03.08.2021, 20:2803.08.2021, 21:46

Vor dem US-Verteidigungsministerium sind am frühen Abend (MEZ) Schüsse gefallen. Wie verschiedene US-Medien berichten, ist dabei ein Polizeibeamter gestorben. Mehrere Personen sind offenbar verletzt worden. Diese Meldungen sind noch nicht bestätigt.

Der Leiter der Pentagon-Polizei, Woodrow Kusse, sagte, ein Mitglied seiner Einheit sei dort am Vormittag (Ortszeit) angegriffen worden. Es habe daraufhin einen Schusswechsel gegeben. Mehrere Personen seien verletzt worden. Der Ort des Geschehens sei inzwischen gesichert, es bestehe keine Gefahr mehr. Die Bundespolizei FBI habe Ermittlungen aufgenommen. Kusse wollte sich zu weiteren Einzelheiten - etwa zum Ablauf des Vorfalls, zur Zahl der Verletzten oder zum Hintergrund der Attacke - nicht weiter äussern und begründete dies mit den laufenden Ermittlungen.

Der Vorfall am Dienstag ereignete sich nach offiziellen Angaben auf dem Gelände der Station für öffentlichen Nahverkehr am Pentagon. Dort hatte es an einem Kontrollpunkt nahe einem U-Bahn-Zugang zuletzt 2010 eine mysteriöse Schützen-Attacke gegeben: Ein bewaffneter Angreifer hatte damals am Haupteingang des US-Verteidigungsministeriums das Feuer eröffnet und zwei Sicherheitskräfte verletzt. Das Pentagon war wegen des Zwischenfalls am Dienstagvormittag (Ortszeit) für kurze Zeit abgeriegelt worden. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, Verteidigungsminister Lloyd Austin sei zum Zeitpunkt der Attacke nicht im Gebäude gewesen, aber laufend über die Lage informiert worden

Die Polizei hatte zuvor einen Lockdown über das gesamte Pentagon verhängt. Nun seien die meisten Teile wieder zugänglich, berichtet CNN.

(amü/sda)

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