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Ex-Mitarbeiterinnen warnen vor Trump

FILE - Former President Donald Trump speaks at a campaign rally, Saturday, Dec. 16, 2023, in Durham, N.H. Trump is facing criticism for repeatedly harnessing rhetoric once used by Adolf Hitler to argu ...
Donald Trump. Will noch einmal Präsident werden.Bild: keystone

Ex-Mitarbeiterinnen warnen vor Trump

Donald Trump könnte bei der US-Präsidentschaftswahl im November möglicherweise erneut zum US-Präsidenten gewählt werden. Drei ehemalige Mitarbeiterinnen sind besorgt.
02.01.2024, 13:3702.01.2024, 13:37
Charlotta Siemer / t-online
Ein Artikel von
t-online

Drei ehemalige Mitarbeiterinnen von Donald Trump warnen vor einer möglichen zweiten Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten. Diese könne «das Ende der amerikanischen Demokratie bedeuten, so wie wir sie kennen – und das sage ich nicht leichtfertig», erklärte die ehemalige Kommunikationsdirektorin Alyssa Farah Griffin dem US-Sender ABC News.

Trump habe bereits «historische und verfassungswidrige Massnahmen» unternommen, um «eine demokratische Wahl zu stehen» und an der Macht zu bleiben, sagte sie in Anspielung auf den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021.

Damals stürmten Anhänger des bereits abgewählten Präsidenten Trump den Kongress der USA, um den Senat und das Repräsentantenhaus an der förmlichen Bestätigung des Sieges von Joe Biden zu hindern. Trump hatte im Vorfeld von einer «gestohlenen Wahl» geredet.

Political strategist and television personality Alyssa Farah Griffin poses at The 92nd Street Y on Monday, Oct. 30, 2023, in New York. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP)
Alyssa Farah Griffin
Alyssa Farah Griffin, ehemalige Kommunikationsdirektorin.Bild: keystone

«Wir sind als Land extrem zerbrechlich»

Sarah Matthews, ehemalige stellvertretende Pressesprecherin des Weissen Hauses, betonte, dass Trump die Erzählung der gestohlenen Wahl «bis zum heutigen Tag» noch immer bekräftigt. Trumps Rhetorik sei «zunehmend unberechenbar» geworden, sagte Matthews und verwies auf seine Drohungen, die Verfassung zu umgehen und die Anregungen, die Justiz als Waffe zu instrumentalisieren, um sich an seinen politischen Feinden zu rächen.

Sarah Matthews, former White House deputy press secretary, testifies as the House select committee investigating the Jan. 6 attack on the U.S. Capitol holds a hearing at the Capitol in Washington, Thu ...
Sarah Matthews, ehemalige stellvertretende Pressesprecherin des Weissen Hauses.Bild: keystone

Laut der ehemaligen Beraterin des Weissen Hauses, Cassidy Hutchinson, sei die Wahl im November eine grundlegende Wahl, um die US-Institutionen und die konstitutionelle Republik weiterhin zu schützen. «Wir sind als Land extrem zerbrechlich, und das demokratische Experiment ist es auch.» Wenn Trump als Präsidentschaftskandidat nominiert wird, «müssen wir uns darauf konzentrieren, dass er im nächsten November nicht erneut zum Präsidenten gewählt wird», fügte Hutchinson hinzu.

Former White House aide Cassidy Hutchinson poses backstage before discussing her book "Enough" at The 92nd Street Y on Monday, Oct. 30, 2023, in New York. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP ...
Cassidy Hutchinson, ehemaligen Beraterin des Weissen Hauses.Bild: keystone

Griffin, Matthews und Hutchinson gelten seit dem Sturm aufs Kapitol als Kritikerinnen von Trump. Matthews trat wenige Stunden nach dem Angriff zurück, Griffin hatte ihre Position bereits im Jahr 2020 aufgegeben, Hutchinson verliess das Weisse Haus zum Ende von Trumps Präsidentschaft. Alle drei sagten im Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses zum Sturm auf das Kapitol aus.

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