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New York begrüsst 2021: So leer war es beim legendären «Ball Drop»



Die US-Millionenmetropole New York hat das neue Jahr traditionell auf dem Times Square begrüsst – doch wegen der Corona-Pandemie blieb der berühmte Platz in Manhattan erstmals seit Jahrzehnten an Silvester für die Öffentlichkeit gesperrt. Als um Mitternacht wie jedes Jahr ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast zum sogenannten Ball Drop herabgesenkt wurde, zählten dort nur wenige Dutzend geladene Gäste die letzten Sekunden herunter. Unter ihnen waren medizinisches Personal und Lieferboten, die stillen Helden der Pandemie. Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen dürften auch dieses Mal wieder Millionen Amerikaner die grosse Show am Fernseher verfolgt haben.

So sah der Ball Drop vor Ort aus:

Bilder vom verlassenen Times Square im Herzen der Ostküstenmetropole waren im Frühjahr um die Welt gegangen und zu einem Symbol der Corona-Krise in den USA geworden. New York wurde von dem Virus besonders hart getroffen, über Wochen hinweg starben jeden Tag Hunderte Menschen. Die Stadt erliess strikte Regeln zur Eindämmung des Virus – nach einem deutlichen Rückgang steigen die Infektionszahlen mittlerweile aber wieder.

Trotz allem durften die New Yorker Silvester-Traditionen auch dieses Jahr nicht fehlen: Es regnete Konfetti, und über die Strassen Manhattans schallten die Lieder «Auld Lang Syne» und «New York, New York». Zuvor hatte Gloria Gaynor neben zahlreichen weiteren Stars bei der Show den Klassiker «I Will Survive» gesungen, der für Einige zu einer Art Hymne während der Pandemie wurde.

Normalerweise kommen jedes Jahr rund eine Million Menschen auf den Times Square, die Party gehört zu den grössten Silvesterfeiern der Welt. Das Grossereignis fand erstmals 1904 statt, als die «New York Times» die Eröffnung des neuen Zeitungsverlagshauses mit einem Silvester-Feuerwerk feierte. (sda/dpa)

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