International
USA

Hawaii: Mann wirft Steine auf vom Aussterben bedrohte Robben

Video: watson/nina bürge

«Die Strafe ist mir egal. Ich bin reich!» – Mann bewirft Robben auf Hawaii mit Steinen

11.05.2026, 14:3211.05.2026, 15:46

Auf der US-amerikanischen Insel Hawaii sorgte ein Tourist vergangene Woche für einen Eklat: Der Mann bewarf auf der Insel Maui schwimmende Mönchsrobben mit Steinen. Dabei wurde er von anderen Strandbesuchern gefilmt – kurz darauf machte das Video auch auf Social Media die Runde.

Als der Mann von Beobachtern konfrontiert wurde, soll er laut einer Augenzeugin gesagt haben, dass ihm die Konsequenzen und eine allfällige Busse egal seien, da er reich sei. Dies berichtet «The Independent».

Video: watson/nina bürge

Kurz nach der Konfrontation wurde durch Passanten die Polizei kontaktiert. Der eintreffende Beamte sprach einen Mann an, der zur Beschreibung der Augenzeugen passte. Der 37-jährige Tourist entpuppte sich als mutmasslicher Täter und somit als die Person, die wohl die Steine geworfen hatte. Laut den hawaiianischen Behörden wurde der Mann vorläufig verhaftet.

Mittlerweile wurden Ermittlungen gegen den 37-Jährigen aufgenommen. Aufgrund dessen würden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen zu den persönlichen Informationen des Mannes bekannt gegeben. Unklar ist auch, welche juristischen Folgen ihm drohen.

This Thursday, June 29, 2017 photo shows a Hawaiian monk seal and her newborn pup on a Waikiki beach in Honolulu. The pup, born late Wednesday or early Thursday, is the first seal to be born in the de ...
Die Mönchsrobbe ist vom Aussterben bedroht.Bild: AP

Die beworfenen Mönchsrobben sind vom Aussterben bedroht. Ob das betroffene Tier durch die Steinwürfe verletzt wurde, ist unklar. (nib)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Robben sind alles Poser.
1 / 10
Robben sind alles Poser.
Bild: Pinterest
quelle: https://www.pinterest.com/pin/414542340677778286/
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Seehund flüchtet vor Orcas auf ein Boot
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
108 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
banda69
11.05.2026 14:40registriert Januar 2020
«Die Strafe ist mir egal. Ich bin reich!»

Tja. Der Rechtspopulist Trump und Konsorten leben diese Lebensphilosophie tagtäglich vor.
31724
Melden
Zum Kommentar
avatar
BE Motorsports
11.05.2026 14:49registriert Oktober 2020
Hätte ich das Live mitgekriegt, wäre ich jetzt wohl auch im Gefängnis. Aber mit Stolz.
2726
Melden
Zum Kommentar
avatar
Lohner
11.05.2026 14:48registriert August 2025
«Die Strafe ist mir egal. Ich bin reich!» – Mann bewirft Robben auf Hawaii mit Steinen.

Das könnte ein Verwandter sein der 🍊- dem sind die Strafen auch egal.
2118
Melden
Zum Kommentar
108
Epstein-Eklat: Wie Trump und Vance im Weissen Haus in Panik gerieten
Eine Recherche aus den USA zeigt, wie die Trump-Administration in der Causa Epstein drohte, im Chaos zu versinken. Gerade zwischen Trump und seinem Vize JD Vance hat wohl grosse Uneinigkeit geherrscht.
Trumps jahrelange Versprechen, die gesamten Akten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu veröffentlichen, hatten ihn gleich zu Beginn seiner zweiten Präsidentschaft eingeholt. Gerade Trumps rechtskonservative MAGA-Anhänger forderten lautstark Gewissheit. Eine Recherche des US-Mediums «New York Times» zeigt nun, wie der Fall die Nerven im Weissen Haus blank liegen liess und wie sich Trumps handverlesenes Kabinett in interne Grabenkämpfe stürzte.
Zur Story