International
USA

Nach Unglück in Washington: Hinweis zu Flughöhen

Nach Unglück in Washington: Ungereimtheiten bei Flughöhen

Bei den Untersuchungen zu der schweren Flugzeugkollision in Washington sind Ermittler auf eine Ungereimtheit bei den Angaben zur Flughöhe der beteiligten Maschinen gestossen.
02.02.2025, 08:4502.02.2025, 08:45

Am Hauptstadtflughafen Ronald-Reagan-Airport (DCA) war am Mittwochabend eine Passagiermaschine der American Airlines beim Landeanflug mit einem Militärhubschrauber zusammengeprallt. Beide stürzten ab.

The air traffic control tower at Ronald Reagan Washington National Airport is pictured, Saturday, Feb. 1, 2025, in Arlington, Va., near the wreckage of a mid-air collision between a Black Hawk helicop ...
Der Ronald-Reagan-Flughafen in Washington.Bild: keystone

Die Unfallermittlungsbehörde NTSB teilte mit, laut Daten des Flugschreibers habe sich die Passagiermaschine zum Zeitpunkt des Zusammenpralls auf einer Höhe von 325 Fuss, also etwa 99 Metern befunden – plus oder minus 25 Fuss, also 7,6 Meter. Laut Daten aus dem Kontrollturm habe sich der Militärhubschrauber wiederum auf einer Höhe von 200 Fuss, also etwa 61 Metern, befunden.

Wie es zu dieser Diskrepanz bei den angegebenen Flughöhen komme, sei bislang unklar. Es handele sich aber auch noch um vorläufige Daten. Die Ermittler arbeiteten daran, dem Widerspruch nachzugehen, hiess es. Der NTSB-Vertreter Todd Inman, betonte, es habe im Team auch unterschiedliche Auffassungen dazu gegeben, ob diese Informationen vor der Klärung der Frage überhaupt schon veröffentlicht werden sollten.

Die Kollision am US-Hauptstadtflughafen war das folgenschwerste Flugzeugunglück in den USA seit mehr als 20 Jahren. An Bord der abgestürzten Linienmaschine waren 60 Passagiere und 4 Crew-Mitglieder. An Bord des Hubschraubers waren 3 Besatzungsmitglieder. Nach Einschätzung der Behörden kamen alle 67 Menschen bei dem Unglück ums Leben. Noch sind nicht alle Todesopfer geborgen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
Der letzte Tanker trifft ein: Jetzt wird es richtig brenzlig um Trumps Ölkrise
So teuer droht die Ölkrise hierzulande für jeden Einzelnen zu werden.
Die Treibstoffpreise sind hierzulande seit Jahresanfang bereits deutlich angestiegen, wie Zahlen des Mobilitätsclubs TCS zeigen. Bei bleifreiem Benzin waren es rund 20 Rappen, bei Diesel sogar 36 Rappen. Bis jetzt sind die Preise jedoch unter den Rekordwerten von 2022 geblieben. Damals schossen die Preise in die Höhe, nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte. Diesel zum Beispiel erreichte einen Rekordwert von 2.40 Franken pro Liter. In der aktuellen Krise wurde bisher ein Wert von 2.24 Franken erreicht. Das war allerdings noch, bevor der letzte Tanker ankam.
Zur Story