Trump-Doppelgänger sorgt im US-Fernsehen für Chaos
Dieser Anruf sorgt für Stirnrunzeln: Während einer Livesendung des US-Senders C-SPAN zum Urteil des Supreme Court gegen die von Donald Trump verhängten Zölle meldete sich ein Anrufer zu Wort, der das Pseudonym «John Barron» verwendete. Dabei ahmte er Trumps Stimme und Redestil täuschend echt nach – was im Internet rasch für grosse Spekulationen sorgte.
In seinem Beitrag kritisierte der Anrufer die Entscheidung des Supreme Court scharf. Die Moderatorin unterbrach das Gespräch jedoch nach kurzer Zeit und setzte die Livesendung ohne weitere Kommentare fort.
Im Internet entbrannte jedoch rasch eine heftige Debatte darüber, ob womöglich tatsächlich der US-Präsident selbst hinter dem Anruf steckte. In den 1980er- und 1990er-Jahren hatte Donald Trump bekanntlich das Pseudonym «John Barron» verwendet, um Journalisten gezielt Informationen zuzuspielen.
Die Diskussion in den sozialen Medien verschärfte sich zunehmend: Während einige den Anrufer von Beginn an als Scherzbold einstuften, erinnerten andere an Trumps frühere Nutzung dieses Aliasnamens und hielten es zumindest für bemerkenswert, dass gerade dieser Name gewählt wurde.
Because so many of you are talking about Friday’s C-SPAN caller who identified himself as “John Barron,” we want to put this to rest: it was not the president. The call came from a central Virginia phone number and came while the president was in a widely covered, in-person…
— CSPAN (@cspan) February 22, 2026
Der US-Sender C-SPAN veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme, um die Verwirrung zu klären. Demnach handelte es sich bei dem Anrufer nicht um Donald Trump. Der Anruf stammte von einer Telefonnummer in Zentral-Virginia und ging ein, während der Präsident an einem persönlichen Treffen mit den Gouverneuren im Weissen Haus teilnahm. (fak)
