International
USA

Trump: Jetzt schicken wir bewaffnete Soldaten an die mexikanische Grenze

Trump: «Jetzt schicken wir bewaffnete Soldaten an die mexikanische Grenze»

24.04.2019, 15:5924.04.2019, 16:16
FILE - In this Feb. 12, 2019, file photo,President Donald Trump speaks during a cabinet meeting at the White House in Washington. (AP Photo/ Evan Vucci, File)
Donald Trump hat in einem Tweet angekündigt, er wolle bewaffnete Soldaten an die mexikanische Grenze schicken. Bild: AP/AP

US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter angekündigt, er werde bewaffnete Soldaten an die mexikanische Grenze schicken. Als Erklärung gibt er an: Mexikanische Soldaten hätten vor Kurzem amerikanische Grenzkontrolleure von der Nationalgarde mit Waffen bedroht. Das sei laut Trump geschehen, um vom Drogenschmuggel an der Grenze abzulenken.

Der Vorfall

Mehreren US-Medien zufolge habe es diesen April tatsächlich einen Vorfall gegeben, bei dem mexikanische Soldaten auf die amerikanische Grenzwache trafen. Es gab wohl ein Missverständnis bezüglich der Landesgrenze. Die mexikanischen Soldaten dachten demnach, die US-Nationalgarde habe die Grenze an einem abgelegenen Ort in Texas überquert. Dort habe ein mexikanischer Soldat die Dienstwaffe eines US-Soldaten konfisziert und in dessen Fahrzeug abgelegt.

Nach einer kurzen Diskussion klärte sich das Missverständnis auf. Daraufhin verliessen die Mexikaner das Gebiet. So wurde der Vorfall auch bei der zuständigen US-Behörde gemeldet und laut Nachrichtenagentur AP festgestellt, dass sich die US-Soldaten korrekt verhalten hätten.

Das Aufeinandertreffen nimmt Trump nun offenbar zum Anlass, erneut mit einem bewaffneten Konflikt im Grenzgebiet zu drohen. Im Tweet schreibt er noch, Mexiko würde nicht annähernd genug tun, die Flüchtlinge an der Grenze zu erfassen und zurückzuschicken.

(tam)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Demokraten kandidieren gegen Trump
1 / 7
Diese Demokraten kandidieren gegen Trump
Bernie Sanders, Senator aus Vermont, Jahrgang 1941. Sanders ist zwar ein unabhängiger Senator, aber Mitglied der demokratischen Fraktion.
quelle: epa/epa / tannen maury
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Weinendes Mädchen an US-Grenze
Video: srf
Bestsellerautor Jeffrey Archer mit 86 Jahren gestorben
Er verkaufte Millionen Bücher weltweit, war Politiker und sass im Gefängnis: Jeffrey Archers Leben war selbst eine faszinierende Geschichte. Am Montag ist der britische Autor im Alter von 86 Jahren «plötzlich und friedlich zu Hause» gestorben, wie sein Verlag am Abend in einer Mitteilung erklärte, aus der britische Medien zitierten – einen Tag vor dem Erscheinen seines letzten Werkes «Adam und Eva» am heutigen Dienstag.
Zur Story