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Influencer feiern wilde Party in Boeing 737 – das hat nun ein Nachspiel

154 kanadische Influencer und Realitystars haben auf einem Charterflug eine feuchtfröhliche Party gefeiert. Die Missachtung der Corona-Regeln hat nun ernsthafte Konsequenzen. Sogar der kanadische Verkehrsminister schaltet sich ein.
06.01.2022, 21:11
Nicolas Blust / ch media

Über Silvester entschlossen sich 154 kanadische Influencer und Realitystars, den Jahreswechsel fernab der Heimat in Cancun in Mexiko zu verbringen. In Mittelamerika wollten sie den Beginn des neuen Jahres gebührend feiern.

Grund für die Kurzreise seien die weniger strengen Coronamassnahmen in Mexiko gewesen. Dass sie die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht so ernst nehmen, bewiesen die 154 Reisenden bereits auf dem Hinflug von Montreal zur mexikanischen Party-Metropole.

Wilde Party auf dem Hinflug

Organisator der Reise nach Mittelamerika ist ein gewisser James William Awad. Auf Instagram ist seine Ansprache im Flugzeug vor dem Abflug zu sehen. «Danke, dass ihr heute gekommen seid. Das andere Flugzeug wurde gestrichen. Jetzt haben wir dieses hier. Ich habe es geschafft. Gebt niemals auf», ruft Awad stolz ins Mikrofon. Begeistertes Geschrei der Fluggäste erklingt aus der Kabine.

Was danach folgte, ist ein Schlag ins Gesicht aller Personen, die sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie vorbildlich an die Schutzmassnahmen der jeweiligen Landesregierungen halten.

Ohne Masken feierten, tanzten, assen, tranken und rauchten die Partygäste an Bord der gecharterten Boeing 737 von Sunwing Airlines. Es soll auch zu Sex gekommen sein.

Bei anderen Kabinencrews stiess dieses Verhalten auf Unverständnis und Entsetzen. «Das ist ein extremer Fall, bei dem mehrere Vorschriften nicht eingehalten wurden. Sie trugen keine Maske. Man sieht, wie jemand eine Zigarette raucht, sogar eine elektronische, das ist verboten. Und das alles auf Video. So was habe ich noch nie gesehen», kritisiert Dominic Levasseur, der Vertreter des Flugpersonals gegenüber lokalen Medien.

Verkehrsminister leitet Ermittlungen ein

Mittlerweile hat sich sogar der kanadische Verkehrsminister Omar Alghabra eingeschaltet. Auf Twitter gab dieser an, er habe das Ministerium für Verkehrswesen beauftragt, entsprechende Ermittlungen gegen die Partygäste aufzunehmen.

«Sollte das Ministerium feststellen, dass es zu einer Nichteinhaltung der Vorschriften und Anforderungen gekommen ist, könnten Fluggästen Strafen in Höhe von bis zu 5000 Dollar pro Verstoss auferlegt werden», liess Alghabra mitteilen.

Den Angeklagten drohen aber noch weit höhere Strafen. Nach kanadischem Recht können Reisende, die das Leben anderer gefährden, mit bis zu drei Jahren Haft oder 750'000 Dollar Busse bestraft werden. Das gab die Regierung am Dienstagabend in einem Statement bekannt.

Den Rückflug der Gruppe hat die Fluggesellschaft mittlerweile annulliert. (aargauerzeitung.ch)

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