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Trump stellt neue Russland-Sanktionen in Aussicht

Trump stellt neue Russland-Sanktionen in Aussicht

09.01.2026, 09:4709.01.2026, 09:47

US-Präsident Donald Trump hat Unterstützung für ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen des andauernden Ukraine-Kriegs signalisiert. «Ich unterstütze es», sagte er in einem Interview des US-Senders Foxnews.

epa12624866 US President Donald Trump looks on during a news conference at the Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, USA, 03 January 2026. Venezuelan President Nicolas Maduro has been charged in the ...
Donald Trump unterstützt weitere Sanktionen gegen Russland.Bild: keystone

Weiter sagte er aber: «Ich hoffe, dass wir es nicht verwenden müssen.» Man habe bereits «grosse Sanktionen gegen Russland» verhängt, die russische Wirtschaft sei «sehr schlecht», sagte Trump. Russland sei jedoch grösser als die Ukraine und ein einflussreicheres Land.

In den vergangenen Monaten hatte Trump wegen des seit fast vier Jahren andauernden Krieges in der Ukraine mehrere Massnahmen gegen die russische Wirtschaft verhängt, darunter Strafmassnahmen gegen die beiden grössten russischen Öl-Firmen sowie Strafzölle gegen Indien wegen dessen Handelsbeziehungen mit Russland.

Zustimmung kommende Woche möglich

Dem republikanischen US-Senator Lindsey Graham zufolge könnte Trump mit dem Sanktionspaket den Druck auf Länder wie China, Indien und Brasilien erhöhen, kein russisches Öl mehr zu kaufen. Er erwarte in der kommenden Woche eine Zustimmung von Demokraten und Republikanern im US-Kongress. (dab/sda/dpa)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Beluga
09.01.2026 10:42registriert Mai 2018
Er stelt sie zum 7546765ten mal in Aussicht und wird in 14 Trump-Tagen vergessen haben, was er wollte...
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Okay, Boomer
09.01.2026 09:56registriert Juli 2022
Dieses Sanktionspaket im Senat ist schon lange bereit. Es kam bisher nicht zur Abstimmung, weil Trump sein Veto angekündigt hatte.
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hgehjvkoohgfdthj
09.01.2026 11:30registriert März 2020
Die Schweiz müsste auch sanktioniert werden. Schweizer Konzerne kaufen immer noch russisches Öl, indem sie Tochtergesellschaften im Ausland, (z.B. in Dubai) nutzen, um das EU-Verbot für russisches Öl zu umgehen. Hoffentlich merkt das Trump nicht: Auch wenn das legal ist, könnte Washington auf die Idee kommen, die Schweiz erneut mit hohen Zöllen zu bestrafen. Und das völlig zu Recht.
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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
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