International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
An officer escorts people from Berrien County Courthouse on Monday, July 11, 2016 in St. Joseph, Mich. Two bailiffs were fatally shot Monday inside the courthouse before officers killed the gunman, a sheriff said. (Chelsea Purgahn/Kalamazoo Gazette via AP)

Ein Polizist eskortiert zwei Mitarbeiter des Gerichtsgebäudes in Michigan, in dem am Montag zwei Polizisten getötet wurden. Bild: AP/Kalamazoo Gazette

Gefangener erschiesst zwei Polizisten in Michigan – er schnappte sich die Waffe eines Beamten



Bei einem Fluchtversuch in einem Gerichtsgebäude in den USA hat ein Strafgefangener zwei Polizisten getötet, eher er selbst erschossen wurde. Der Mann entriss am Montag im US-Bundesstaat Michigan einem Polizisten die Waffe.

Zwei weitere Menschen seien mit Schussverletzungen in ein Spital gebracht worden, teilte die Polizei des Landkreises Berrien mit. Ihr Zustand sei stabil. Bei den getöteten Beamten handle es sich um langjährige Mitarbeiter im Justizvollzug, sagte Sheriff Paul Bailey vor Journalisten.

Nach Schilderung des Sheriffs hatten die Beamten den Täter zunächst aus einer Zelle im Gerichtsgebäude in St.Joseph geholt. Auf dem Weg in den Gerichtssaal sei es auf dem Flur zu einer Rangelei gekommen, in deren Verlauf der Täter sich eine Waffe habe greifen können und dann auf die Beamten gefeuert habe. Er sei dann selbst getötet worden, bevor er habe fliehen können.

Wie sich der Täter die Waffe aneignen konnte, müsse noch untersucht werden, sagte Sheriff Bailey. Es würden Zeugen befragt und Bilder von Überwachungskameras ausgewertet. Das Gerichtsgebäude bleibe bis Mittwoch geschlossen.

Der Angriff auf die Polizisten in Michigan ereignete sich in einer Zeit, in der die tödlichen Schüsse auf fünf Polizisten in Dallas in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit in den USA tief bewegen. Der Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, stellte eine Verbindung zwischen den Taten her und rief zur Solidarität mit Polizisten auf.

«Das ist eine besonders schwere Zeit für Polizeibeamte», erklärte Snyder. «Wir müssen nun zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen.» (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Dallas-Attentäter schrieb mit seinem Blut «RB» an die Wand – jetzt wissen wir, was es bedeutet

Link zum Artikel

Der Tod von Polizeiopfer Alton Sterling wurde nicht zufällig gefilmt – das ist die Geschichte hinter dem Video

Link zum Artikel

Nach Dallas und dem Fall Alton Sterling geht in den USA die Furcht vor neuer Gewalt um

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Denk nach 12.07.2016 00:28
    Highlight Highlight Wie war das Argument der US Waffenlobby nochmal? Jeder hat das Recht eine Waffe zu tragen, und wenn jeder eine Waffe trägt sterben weniger Leute bei einem Amoklauf?

    So viele unnötige Tote. Sehr traurig!
  • Mnemonic 11.07.2016 23:53
    Highlight Highlight "Liebe" Amerikaner. Im Grunde genommen ist das ja schlicht tragisch. Aber mittlerweile ist der Waffenwahnsinn in eurem Land bloss noch lächerlich ihr Spinner!

Ehemalige CIA-Agentin will in die Politik – ihr Wahl-Werbespot ist krass

Valerie Plame war CIA-Agentin und kandidiert für den US-Kongress. Nun sorgt sie mit einer ungewöhnlichen Kampagne für Aufsehen.

«Undercover» heisst ein rund anderhalbminütiger Wahl-Werbespot der US-Amerikanerin Valerie Plame.

Die 55-Jährige war Undercover-Agentin beim Auslandsgeheimdienst CIA, bis sie von ihrer Regierung enttarnt wurde und fluchtartig den Nahen Osten verlassen musste.

Plames Video sehe aus wie der Trailer für ein actiongeladenes Drama, kommentieren US-Medien, eine Mischung aus «Madame Secretary» und «Homeland», mit einem Hauch von «The Fast and the Furious». Es gebe darin Atomwaffen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel