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Bernie Sanders: Das linke Schreckgespenst

Kurz vor dem Beginn der Vorwahlen bei den US-Demokraten wird Bernie Sanders immer stärker. Das hat viel mit der Aussenpolitik zu tun.

Renzo Ruf aus Washington / aargauer zeitung



Drei Wochen vor Beginn der demokratischen Vorwahlen geht Bernie Sanders auf Konfrontationskurs: Der linke Senator aus dem kleinen Bundesstaat Vermont grenzt sich vor dem Hintergrund der Iran-Krise scharf vom aussenpolitischen Programm seiner Kontrahenten ab.

Democratic presidential candidate U.S. Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks during his Bernie's Big New Year's Bash, Tuesday, Dec. 31, 2019, in Des Moines, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)
Bernie Sanders

Bernie Sanders ist auf Erfolgskurs. Bild: AP

So attackierte der Sanders-Chefstratege Jeff Weaver am Wochenende den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden in einer schriftlichen Stellungnahme. Weaver beschuldigte Biden, der in den nationalen Meinungsumfragen immer noch an der Spitze des Feldes der Präsidentschaftskandidaten der Demokraten steht, die Unwahrheit über seine Unterstützung des Irak-Krieges im Jahr 2003 zu sagen. Im Gegensatz zu Biden, sagte Weaver, habe sich Bernie Sanders von Beginn weg energisch gegen die Invasion des Iraks ausgesprochen.

Biden, der zum Zeitpunkt des Feldzuges gegen den damaligen Diktator Saddam Hussein im Senat politisierte, hatte in den vergangenen Tagen ernsthaft behauptet, er habe die Invasion des Iraks «von Anfang an» kritisiert – obwohl klar dokumentiert ist, dass Biden den Sturz Husseins erst im Jahr 2005 «einen Fehler» nannte.

Sanders in Iowa an der Spitze

Der Zeitpunkt für diese Attacke von Sanders war nicht zufällig gewählt. Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch eine amerikanische Drohne und dem anschliessenden Vergeltungsschlag des Regimes in Teheran gegen amerikanische Stützpunkte im Irak, dominieren sicherheitspolitische Themen den Diskurs in Washington. Sanders kritisierte die Tötung Soleimanis in scharfen Worten und sprach – im Gegensatz zu seinen Kontrahenten – von einem «Mordanschlag».

Hinzu kommt: Die erste Vorwahl findet am 3. Februar im Bundesstaat Iowa statt, dessen demokratische Wählerinnen und Wähler als besonders friedliebend gelten und einer kraftstrotzenden Aussenpolitik, wie sie Biden jahrelang vertrat, skeptisch gegenüberstehen. Auch deshalb lieferte er sich vor vier Jahren in Iowa, als er sich mit einem prononciert linken Programm erstmals um die Nomination zum demokratischen Präsidentschaftskandidaten bewarb, ein hartes Duell mit seiner damaligen Kontrahentin Hillary Clinton, das mit einem eigentlichen Patt endete.

«Ich bekenne mich schuldig, während meines gesamten Erwachsenenlebens alles getan zu haben, um Krieg und Zerstörung zu verhindern.»

Diese Liebe für Sanders ist nicht abgekühlt: Gemäss einer aktuellen Umfrage der renommierten «Iowa Poll» der Meinungsforscherin Ann Selzer steht er mit einer Zustimmung von 20 Prozent der Wähler an der Spitze des demokratischen Feldes.

Der 78-jährige Sanders – der sich der Demokratischen Partei nur deshalb anschloss, damit er an den Vorwahlen teilnehmen kann – vertritt buchstäblich seit Jahrzehnten aussenpolitische Positionen, die quer zum Konsens in Washington stehen. So lud er zu Beginn der 1980er-Jare, als frischgebackener Stadtpräsident von Burlington (Vermont), die französische First Lady Danielle Mitterrand zu einem Besuch nach Amerika ein. Mitterrands Gatte François war zwei Monate nach der Wahl Sanders im März 1981 zum Präsidenten Frankreichs gewählt worden. Auch reiste Sanders im Jahr 1985 nach Nicaragua, um sich dort mit dem umstrittenen Präsidenten Daniel Ortega zu treffen. Später fand er lobende Worte für sozialistische Politiker in Zentral- und Südamerika, die es mit den demokratischen Spielregeln nicht sehr genau nahmen: So weigerte sich Sanders lange, auf Distanz zu Nicolás Maduro, dem autokratischen Herrscher Venezuelas, zu gehen. Auch sagte er, dass die Bilanz des abgesetzten Präsidenten Boliviens, Evo Morales, «recht gut» gewesen sei.

«Krieg und Zerstörung verhindern»

Kritik an seinen aussenpolitischen Positionsbezügen findet Bernie Sanders nicht angebracht. Er verweist gemeinhin darauf, dass er sich von Beginn weg gegen die zwei grössten aussenpolitischen Fehltritte Amerikas ausgesprochen und sowohl den Vietnam-Krieg in den 1960er-Jahren als auch die Irak-Invasion im Jahr 2003 abgelehnt habe. «Ich bekenne mich schuldig, während meines gesamten Erwachsenenlebens alles getan zu haben, um Krieg und Zerstörung zu verhindern», sagte Sanders im vorigen Jahr im Gespräch mit der «New York Times».

Nach den Terrorattacken am 11. September 2001 unterstützte Sanders, damals Mitglied des Repräsentantenhauses, allerdings den Vergeltungsschlag der Regierung von Präsident George W. Bush in Afghanistan.

Angesichts der kantigen Thesen, die Sanders vertritt, geht allerdings manchmal auch vergessen, dass der Mann aus Vermont ein Berufspolitiker ist, der seit vier Jahrzehnten Koalitionen zimmert, um immer wiedergewählt zu werden. Aktuelles Beispiel dafür ist ein Gesetzesentwurf, gemäss dem es Präsident Donald Trump nicht erlaubt wäre, iranische Stellungen anzugreifen, ohne zuvor das Parlament in Washington um Zustimmung zu bitten. Mitverfasser dieses Vorstosses: Mike Lee, ein staatskritischer Senator aus dem stramm republikanischen Bundesstaat Utah.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stefan Morgenthaler-Müller 14.01.2020 15:43
    Highlight Highlight Sanders soll gegen Trump antreten.
  • John Henry Eden 14.01.2020 14:06
    Highlight Highlight Die Demokraten sollten eine Ex-Soldatin nominieren, mit Sanders als Vize.



  • Albi Gabriel 14.01.2020 13:26
    Highlight Highlight Trump würde sich wohl am meisten freuen, wenn Sanders nominiert würde. Dann wäre die Sache nämlich schon gelaufen.
    Es ist einfach traurig, dass die Demokraten keinen brauchbaren und wählbaren Kandidaten hervorbringen. Dabei wäre es eigentlich nicht schwierig etwas besseres und wählbareres als Trump zu bringen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 14.01.2020 15:44
      Highlight Highlight Sehe ich gar nicht so. Wenn einer sehr weit rechts ist, braucht es einen Gegenspieler und der muss sehr weit links sein.
    • Albi Gabriel 14.01.2020 16:21
      Highlight Highlight @SMM: Wenn ich die Wahl zwischen Pest und Cholera hätte, würde ich an der Wahl gar nicht teilnehmen und ich gehe davon aus, dass in den USA auch viele moderate Demokraten und auch Republikaner genau dasselbe tun werden. Das Resultat wird dann ziemlich sicher sein, dass das orange Übel definitiv nochmals vier Jahre an der Macht bleibt.
  • circumspectat animo 14.01.2020 08:23
    Highlight Highlight Angesichts der kantigen Thesen, die Sanders vertritt, geht allerdings manchmal auch vergessen, dass der Mann aus Vermont ein Berufspolitiker ist, der seit vier Jahrzehnten Koalitionen zimmert, um immer wiedergewählt zu werden. Aktuelles Beispiel dafür ist ein Gesetzesentwurf, gemäss dem es Präsident Donald Trump nicht erlaubt wäre, iranische Stellungen anzugreifen, ohne zuvor das Parlament in Washington um Zustimmung zu bitten. Mitverfasser dieses Vorstosses: Mike Lee, ein staatskritischer Senator aus dem stramm republikanischen Bundesstaat Utah.

    Ist ja absolut Sinnvoll.
  • rodolofo 14.01.2020 08:11
    Highlight Highlight In Gross Britannien hat ein zorniger Alt-Revolutionär gerade Schiffbruch erlitten...
    Ich glaube, es braucht zeitgemässere Führungsfiguren.
    Und damit meine ich auch "weiblichere" Stärken!
    Ich favorisiere darum Warren.
    Bernie Sanders kann sie dann immer noch tatkräftig und erfahren "assistieren", fall sie es tatsächlich schafft, Präsidentin der USA zu werden.
    Jedenfalls dürfte Warren dann kooperativer und freundlicher mit Sanders zusammenarbeiten, als Hillary Clinton vom tratitionell-korumpierten Demokraten-Establishment, zu dem auch Biden gehört.
    Obama hat sich damals etwas emanzipiert.
  • Max Dick 14.01.2020 06:56
    Highlight Highlight Ein Sanders als Präsident würde Kriege auf allen Kontinenten der Welt wahrscheinlicher machen. Vorallem um Osteuropa mache ich mir dann Sorgen.

    Allerdings - selbst wenn er sich bei den Demokraten durchsetzen würde - gegen Trump hätte er wohl wenig Chancen.
    • circumspectat animo 14.01.2020 20:25
      Highlight Highlight Warum ?
    • Max Dick 15.01.2020 07:11
      Highlight Highlight Sehen sie in Sanders den Kriegspräsidenten, der einen Krieg gegen Russland führt, wenn dieses sich das Baltikum einverleibt? Oder den Chinesen, wenn diese Taiwan einverleibt? Nein? Ich auch nicht. Und Putin+Jingping auch nicht. Und genau darum werden sie es tun.
    • circumspectat animo 15.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Also 1. sagen sie selber gerade das Trump dies auch nicht tun wird, dies also kein Argument gegen Sanders ist und 2. Nein ich sehe in Sanders den Anit-Kriegspräsidenten der darauf hinarbeitet das es weniger Krieg auf der Welt gibt. Ob sich China Taiwan und Russland das Baltikum einverleiben wird, k.a. ob dagegen ein Kriegsgeiler Präsident etwas hilft, würde ich eher bezweifeln. Wissen sie wenn alle Agressiv sind und Druck aussüben kommt auch Druck von der Gegenseite. Warum ist Russland in der Ukraine einmarschiert? Weil sie Ihre Grenzen durch die Militärisch Pro-Westliche Ukraine in Gefahr sa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 14.01.2020 06:53
    Highlight Highlight Die Frage die bleibt ist, wird Sanders diesmal vom DNC nominiert werden oder läuft es wieder ab wie in 2015, als die Super-Delegierten des DNC die Mehrheit übergangen haben und Hillary nominierten. Das als linksliberal bezeichnete MSNBC jedenfalls hat Mühe damit, dass Sanders in den Polls so gut abschneidet, sie hätten wohl lieber Biden oder Buttigieg. Wurde Sanders in den letzten Monaten noch belächelt oder ignoriert, wird nun die Sozialisten-Keule ausgepackt und Angst geschürt. Als ob freie medizinische Versorgung, freie Bildung und gerechte Besteuerung der Untergang der Welt wären.
    • Auric 14.01.2020 06:59
      Highlight Highlight schau nach Frankreich da ist es so wie du es gerne hättest.
    • Max Dick 14.01.2020 07:10
      Highlight Highlight Hört mal auf mit diesen Lügen. Clinton hat auch ohne die Stimmen der Superdelegierten gegen Sanders gewonnen. Und in der popular vote war das Ergebnis 55,2% zu 43,1% für Clinton. Also eindeutig.

      In Sachen Fakenews verbreiten stehen die Sanders-Anhänger den Trumpisten in nichts nach.
    • PrivatePyle 14.01.2020 07:57
      Highlight Highlight "Als ob freie medizinische Versorgung, freie Bildung und gerechte Besteuerung der Untergang der Welt wären."
      Nein wäre es nicht. Aber es würde Billionen Dollar an neuen Kosten schaffen in einem Land dessen Etat jetzt schon mit Schulden zugehäuft ist. Es gibt einfache Gründe warum Realsozialismus kaum je funktionierte und immer in einem Scherbenhaufen endete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • winglet55 14.01.2020 05:25
    Highlight Highlight Opportunisten, allesamt.
  • Birdie 14.01.2020 05:22
    Highlight Highlight Bernie for President! Langsam wird mein Watson Profilbild wieder aktuell :D

    Bin die nächsten Monate in Kalifornien und hoffe er kommt mal zu uns an die Uni um eine Rede zu geben :)
  • DarthMeowder 14.01.2020 05:11
    Highlight Highlight Er wirds leider eh nicht. "Druckt" doch schon mal die Schlagzeilen, dass es wieder das Orangen-Toupet geschafft hat. Die Konkurrenz ist dieses Jahr gleich dürftig wie letztes Mal. Traurig...
  • Goldjunge Krater 14.01.2020 04:47
    Highlight Highlight Ich habe gestern Bernie im TV gesehen. Der alte Sozialist hat 1. nicht den Hauch einer Chance und 2. würde er seine eigene Wahl aus Altersgründen kaum mehr miterleben..

    Nächstes Thema bitte..
    • Cpt. Jeppesen 14.01.2020 07:06
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • max julen 14.01.2020 07:46
      Highlight Highlight unser krater, überheblich und dominat!
      das sind DIE eigenschaften grosser weitsichtiger persönlichkeiten unserer weltgeschichte!

      muahahaha 🤡
    • BöserOnkel 14.01.2020 09:00
      Highlight Highlight Und wieso all die Blitze statt einer sachlichen Entgegnung?
      Es ist nunmal eine Tatsache, dass ein Sanders gegen einen Trump in einer Präsidentschaftswahl in den USA komplett chancenlos ist. Ob einem dies passt oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Wenn die "Linke" in den USA eine Wahl gewinnen will, brauchen sie eine charismatische und unverbrauchte Figur wie Obama es war und nicht einen alten Berufspolitiker den die Mehrheit der Amerikaner offen hasst!
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