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Bernie Sanders hat recht: Die Reichsten werden dank tiefer Steuern immer reicher



Der US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders ist der Ansicht, dass es auf der Welt keine Milliardäre geben sollte. Die wachsende Einkommens- und Vermögensschere ist ihm ein Dorn im Auge.

Immer wieder bringt Sanders das Beispiel der drei reichsten Amerikaner: Amazon CEO Jeff Bezos, Microsoft-Gründer Bill Gates und Berkshire Hathaway CEO Warren Buffett. Sie haben mehr Vermögen als die unteren 50% der amerikanischen Bevölkerung zusammen. Das sind 160 Millionen Amerikaner. Aus diesem Grund möchte Sanders die Reichsten höher besteuern.

Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks during the Iowa Farmers Union Presidential Forum, Friday, Dec. 6, 2019, in Grinnell, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)
Bernie Sanders

Bernie Sanders ist ob der wachsenden Einkommensschere besorgt – und plant dagegen vorzugehen. Bild: AP

Die «Washington Post» veröffentlichte gestern Montag neue Daten, die zeigen, dass hauptsächlich das reichste Prozent der Amerikaner vom Wirtschaftswachstum seit den 70er Jahren profitiert. Die unteren 50 Prozent spüren davon praktisch gar nichts.

Erlaubt hat dieses Wachstum das rasant steigende jährliche Einkommen der Reichen in Kombination mit degressiver Besteuerung. Seit den 70ern konnte das obere Prozent der Bevölkerung das totale Vermögen verdreifachen. Kurz: Die Reichsten werden immer reicher.

Die unteren 50 Prozent nehmen jährlich lediglich 8000 US-Dollar mehr nach Hause als noch vor 50 Jahren – 100 mal weniger als das Einkommenswachstum des oberen Prozent, das jährlich 800'000 Dollar mehr als in den 70ern verdient. Bei den oberen 0.1 und 0.01 Prozent sind die Zahlen noch krasser: Sie verdienen fünf beziehungsweise sieben mal mehr als vor fünf Jahrzehnten.

Die Daten stammen von Gabriel Zucman, einem Ökonomen der Stanford Universität im US-Bundesstaat Kalifornien. Zucman weist auch darauf hin, dass die Mittelklasse sehr schwaches Einkommenswachstum vorweisen kann.

Gegenüber der «Washington Post» sagt der Ökonom, dass es bei den mittleren 40 Prozent besser aussieht als bei den unteren 50 Prozent, «aber ihr Einkommenswachstum immer noch sehr niedrig ist.»

Um die massive Einkommensschere verstehen zu können, muss das rasante Einkommenswachstum und die effektive Besteuerung verschiedener Einkommensklassen berücksichtigt werden. Während die Ungleichheit des Einkommens über all die Jahre wuchs, wurde die Besteuerung nach oben immer stärker degressiv. Eine sehr ungesunde Entwicklung, da sich die beiden Faktoren gegenseitig verstärken – und dadurch die Reichen immer reicher macht.

Bernie Sanders möchte, im Falle er US-Präsident werden würde, die Reichen deutlich höher besteuern. Seine Idee mag bei den Vermögenden nicht gut anzukommen, aber bisherige staatliche Umverteilungsmechanismen scheinen nicht stark genug zu sein. Es könnte ein erster Ansatz sein, um die Einkommensschere zu schmälern. (mim)

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 10.12.2019 20:45
    Highlight Highlight Richtig so Bernie... Aber halte dann dein Versprechen bitte auch...
  • Lowend 10.12.2019 10:57
    Highlight Highlight Hier übrigens noch ein Link zu einem Artikel der NYT, wo man auf der interaktiven Ansicht schön sehen kann, wie sich die Steuersätze der USA seit den 50er Jahren entwickelt haben.

    https://www.nytimes.com/interactive/2019/10/06/opinion/income-tax-rate-wealthy.html?action=click&module=Opinion&pgtype=Homepage
  • Lowend 10.12.2019 10:51
    Highlight Highlight Das ist in der Schweiz auch nicht besser, denn nach Studien des Nationalfonds haben wir dank dem Steuerwettbewerb ab 1 Million Einkommen sogar ein degressives Steuersystem.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/steuerwettbewerb-der-kantone-so-beeinflusst-der-wohnort-die-steuerrechnung

    Wenn man dann noch betrachtet, dass staatliche Leistungen oft nicht mehr über die Einkommenssteuer, sondern über Mehrwertsteuer und Gebühren finanziert werden, würde der Vergleich noch krasser, denn gerade Gebühren wirken sich bei Kleinverdienern prozentual viel extremer aus als bei den Reichen.
  • Nino F. 10.12.2019 10:25
    Highlight Highlight Wie in den USA die Steuern für die Reichen in den letzten 70 Jahren gesunken sind.
    https://www.nytimes.com/interactive/2019/10/06/opinion/income-tax-rate-wealthy.html
    Benutzer Bildabspielen
    • Gipfeligeist 10.12.2019 15:54
      Highlight Highlight @Nino
      Holy Sh*t, coole Statistik. Bemerkenswert ist, wie sich die Top 400 gegenüber den "normal Reichen" immer einen gehörigen Bonus beschert haben...
  • Miikee 10.12.2019 09:55
    Highlight Highlight Die Reichen richtig besteuern, die armen entlasten. Was dazu führt das die armen mehr ausgeben können und die reichen wiederum reicher macht. Win-Win für alle?
  • Gipfeligeist 10.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Die wirtschaftsliberalen predigen auch bei uns im Lande eine Nicht-Besteuerung der Reichen (Famillien, Grosskonzerne, Banken...) ungeachtet der Faktenlage.

    Sie sehen es als wirtschaftlichen Erfolg, wenn die Reichsten immer reicher werden. Dieses Dogma muss sich ändern, dass hat nichts mit Sozialismus zu tun sondern mit sozialem Menschenverstand
    • anm. der Redaktion 10.12.2019 12:45
      Highlight Highlight Gipfeligeist

      Viel zu polemisch. Nur zusammen finden wir eine Löhsung.
      Es sind immer noch "die Reichen", welche den hauptteil der Steuern bezahlen. so etwas geht gerne mal vergessen.
      Wenn Sie dem Staat (noch) mehr Geld geben. wird dieser es noch schneller verschleudern.
      Wir haben desshalb in Interesse daran, dass möglichst viele Reiche hierher kommen, weil diese auch viel Geld in den Steuertopf einzahlen.
      (Ist schon klar, für einen Sozi ist es nie genug. Er will ja alle gleich arm machen.)
    • Gipfeligeist 10.12.2019 16:04
      Highlight Highlight @Guten Tag

      "Die Reichen bezahlen einen Hauptteil der Steuer"
      Leider spielen viele Reiche nicht fair mit. Sie können es sich leisten, über "Spenden", "Stiftungen" und Pseude-Wohnsitz in Zug steuern zu hinterziehen.

      Der Staat verliert viel Geld mit seiner klobigen Bürokratie, diese Meinung teile ich. Aber mit mehr Geld, kann mehr Geld in Schulen, ÖV, Gesundheitsversorgung und AHV (die momentan abkratzt) stecken. Eine Privatisierung dieser Sektoren ist keine Lösung (siehe der labile Bahnverkehr in den UK)

      Konzerne wie die FIFA zahlen bei uns 0 Steuern, was für die Gesellschaft wertlos ist...
    • anm. der Redaktion 10.12.2019 16:27
      Highlight Highlight Trotzde bezahlen die Reichen den Hauptteil der Steuern. Wenn jemand nach Zug zügelt, heisst dies ja nicht, dass er Steuern hinterzieht. Er bezahlt auf legalem Weg, weniger Steuern. In meinem Wohnkanton sind die Steuern jedenfalls sehr hoch im vergleich zu anderen Kantonen. Es geht offenbar auch mit viel weniger.
      Wenn Sie dem Staat meht Geld geben, wird dieser sich immer noch mehr aufblähen und noch mehr Bürokratie erfinden.
      Jeder muss seine Steuern opimieren. Der Staat sagt sich nicht danke, wenn jemand es nicht tut. Sonder will immer noch mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich mein ja nur 10.12.2019 09:06
    Highlight Highlight Das wissen wir doch alle schon seit vielen Jahren...
    Und Trump hat auch recht: viele Toiletten spülen nicht anständig. So hat jeder seine Themen.
  • Bivio 10.12.2019 09:05
    Highlight Highlight Stimmt nicht ganz, was Bernie sagt:
    Primär liegt es daran, dass Leute, welche über mehr Mittel verfügen, diese auch optimaler einsetzen können. Wenn ich Fr. 1 Mio. zur Verfügung habe, habe ich nach einem Jahr eine höhere absolute Rendite als jemand der nur Fr. 1000 einsetzen kann. Wie sollen tiefere Steuern Leute reicher machen? Es wird ihnen allenfalls weniger Geld entnommen, jedoch steigt das Vermögen nicht.
    Was sind denn seine konkreten Vorschläge? Wie geht man mit Leuten wie Gates, Bezos etc. um? Ihnen die Aktien ihrer Firmen wegnehmen? Wenn ja, was mit den enteigneten Anteilen machen?
    • brudi 10.12.2019 09:28
      Highlight Highlight Es macht die Armen nicht reicher. Aber von den Steuereinnahmen profitieren alle. Die USA haben viel zu tun. Die Infrastruktur ist veraltet. Staudämme brechen, Brücken sind marode und vom Schul- und Gesundheitssystem fange ich erst gar nicht an. Geld wäre vorhanden. Leider in den Händen von alten weissen Säcken, welche es geil finden Moneten zu horten wie Dagobert.
    • Bivio 10.12.2019 13:21
      Highlight Highlight Echt jetzt? Ich dachte Watson Leser haben eine höheres Verständnis für Finanzen und Finanzpolitik als 20min Leser.
      Die Probleme der USA und and. Länder sind nicht, dass sie zu wenig Geld einnehmen sondern dass sie ein Problem auf der Ausgabenseite haben. Falls jemand das Gefühl hat, zu wenig zu bezahlen darf er/sie gerne einen höheren Beitrag leisten.
      Bezügl. dem letzten Abschnitt. Das Geld wird nicht einfach gehortet. Das allermeiste davon ist in Firmen und anderen Beteiligungen. Liquid ist nur das wenigste. Aber für jemanden mit Deiner Intelligenz sind solche Aussagen nicht verwunderlich.
    • brudi 10.12.2019 15:08
      Highlight Highlight Kennen wir uns,dass du über meine Intelligenz urteilst?
      Und natürlich ist es ein Problem wenn ein Staat zu wenig Einnahmen macht durch Steuern. Weil dann der kleine Mann bluten muss.
      Wahrscheinlich bist auch du ein Alter weißer geldhorter
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 10.12.2019 08:16
    Highlight Highlight Vermögen und Löhne nicht mehr besteuern. Eine Mikrosteuer auf Transaktionen ist sehr viel fairer und würde das Geld endlich dort abholen, wo es ist.

    Ihr habt das selbst schon ganz gut erklärt:
    www.watson.ch/!246012423
    • Von und zu bis 10.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Also dann hat mehr Geld, wer nichts ausgibt?
    • geissenpetrov 10.12.2019 11:50
      Highlight Highlight "Also dann hat mehr Geld, wer nichts ausgibt?"

      Im Grunde ja. Die die nichts oder nur wenig zum ausgeben haben, werden am meisten davon profitieren. Die Zocker, die mit 50facher Beleihung irgendwelche Assets kaufen, nur um sie Millisekunden später wieder zu verkaufen (vgl. Hedgefonds), werden richtig viel bezahlen müssen.
  • Raber 10.12.2019 08:15
    Highlight Highlight Die Erbschaftssteuer ist auch ein gutes Mittel,diese Ungleichheit einzudämmen. Deshalb wird sie auch von den Rechten bekämpft.
    • Pafeld 10.12.2019 09:12
      Highlight Highlight Kann mich noch immer an die Kampagne der Bürgerlichen erinnern, als bei uns eine nationale Erbschaftssteuer ab 2 Millionen pro Erben zur Debatte stand. Mit Argumenten wie Leichenfledderei und Diebstahl hat man den Senioren weissgemacht, man würde sie um das Geld für ihre Kinder prellen. Obwohl durch die nationale Vereinheitlichung sogar deutlich weniger Leute davon betroffen gewesen wären (einige Kantone kennen bereits Erbschaftssteuern mit Beträgen von deutlich unter 2 Millionen). Ein wahrer Tiefpunkt in der bürgerlichen Abstimmungspropaganda.
    • ChillDaHood 10.12.2019 10:33
      Highlight Highlight Nun, das Problem für mich ist, dass die Erbschaftssteuer bloss auf dem Gedanken "Da hats Geld, holen wir es uns" fusst. Es aoll eine Steuer für Einkommen (von mir aus auch höher für Kapitalgewinne als Arbeit), eine für Kapital und von mir aus auch Mehrwertsteuer und Mikrotransaktionssteuer geben. Aber dann ist das Kapital irgendwann mal genug besteuert. Wenn dann eine Mittelstandfamilie ein Eigenheim und ein Familienunternehmen weitervererbt, soll nicht einfach 1/3 oder die Hälfte weggenommen werden, dieses Kapital wurde und wird jedes Jahr besteuert, sowie seine Erwirtschaftung.
    • Pafeld 10.12.2019 13:54
      Highlight Highlight Da dieser Blödsinn von der armen Mittelstandsfamilie, die durch die Erbschaftssteuer einen Drittel ihres Geldes abgeben müsste, noch immer zelebriert und weiterverbreitet wird: mit einem Mindestbetrag von 2 Millionen pro Erben gibt es KEINE einzige Mittelstandsfamilie, die von der nationalen Erbschaftssteuer betroffen gewesen wäre. Keine einzige.
      Durch das Verbleiben am alten Regime gibt es jetzt in einigen Kantonen allerdings welche, die betroffen sind.
      Der Sinn und Zweck ist es eben genau, dass Vermögen erarbeitet werden muss und nicht einfach leistungsfrei weitergegeben wird.
  • Samurai Gra 10.12.2019 08:10
    Highlight Highlight Schneeballsystem halt
  • Friedhofsgärtner 10.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Es wäre sehr wünschenswert wenn die USA eine fairere und vor allem einfachere Steuerpolitik verfolgen würde. Sie könnten mit den Mehreinnahmen endlich eine vernünftige Krankenversicherung und günstigere Colleges bezahlen.


    Der Staat soll sogar in den USA nach unten und oben Regeln für den Kapitalismus festlegen dürfen.
  • rodolofo 10.12.2019 07:54
    Highlight Highlight Ich sehe das Grundübel der Neo-Feudalgesellschaft bereits im Kleinen, wo "Drecksarbeit" auch von den sogenannten "Einfachen Leuten" gering geschätzt bis verachtet wird, oder wo die gleichen "Einfachen Leute" Lotto spielen, mit der wöchentlich wiederkehrenden Aussicht, "am Montag allen den Stinkfeiner zu zeigen und in die Südsee zu fliegen, ab in den Dauerurlaub!".
    Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen "6er im Lotto" liegt bei Null. Trotzdem spielen die meisten mit und halten so die Umverteilungsmaschinerie von "Unten" nach "Oben" am laufen.
    Kommt dazu, dass Neureiche sich ekelhaft verhalten.
    • ingmarbergman 10.12.2019 10:57
      Highlight Highlight Lotto fliesst bei uns immerhin wieder an den Staat und wird dann in Sport-, Jugend- oder Kulturprojekte investiert.
      Schlimm sind die privaten, profitorientierten Casinos.

      Aber klar, Glücksspiel ist eine Deppensteuer, wie man so schön sagt.
  • zombie woof 10.12.2019 07:12
    Highlight Highlight Bernie Sanders hat recht: Die Reichsten werden dank tiefer Steuern immer reicher. Genau das was Trump will, schliesslich gehört er, seine Familie, seine Speichellecker auch dazu.
  • Todesstern 10.12.2019 06:52
    Highlight Highlight Wie ich schon sagte, der Reichtum einiger ist die Armut vieler.
    • rodolofo 10.12.2019 08:12
      Highlight Highlight Diese Armen können sich für Anstellungen an Höfen von tonangebenden Grossbauern, Industriellen, oder Grossmogule bewerben, als Gärtner, Butler, Chauffeure, Leibwächter und so weiter!
      Diese aufgestiegenen und privilegierten Dienstleister können dann einige Blicke auf die aufgetakelten Damen und die strahlenden Bankette und Kulturveranstaltungen am Hofe von (Achtung, jetzt kommt's!) SOLAR-Königen erhaschen!
      Die "Mittelschichten" von Machtpyramide identifizieren sich mehr und mehr mit den Spitzen der grossen Imperialmächte.
      Siehe auch: Die "Grünliberalen"!
      Die sind FÜR die Militär-Fliegerei...
  • WID 10.12.2019 05:27
    Highlight Highlight Statt das Vermögen zu besteuern wäre es nachhaltiger die Einkommensquellen zu besteuern, nämlich die Kapitalgewinne.
    • David Rüegg 10.12.2019 08:18
      Highlight Highlight Ferner bin ich der Meinung, dass grössere Erbschaften (und Schenkungen) abgeschafft werden sollten und das Geld zurück an den Staat geht. Wenn schon Reichtum soll wirklich jeder seines eigenen Glückes Schmid sein. Klar brauchte es im Detail durchdachte Lösungen, damit so etwas wirklich funktionieren kann.
    • Lienat 10.12.2019 08:30
      Highlight Highlight Aufgrund der Kapitalgewinne beginnt ein Vermögen ab einer gewissen Grösse - nennen wir sie kritische Masse - unaufhaltsam weiterzuwachsen. Das ist dann der Fall, wenn die Kapitalgewinne (zusammen mit den übrigen Einkünften) alle Ausgaben inklusive Steuern und Inflation übersteigen. Durch eine Erhöhung der Einkommenssteuern wird lediglich die kritische Masse erhöht, das Problem an sich aber nicht gelöst (es sei denn, der Grenzsteuersatz beträgt über 100%). Eine progressive Vermögenssteuer, welche dass Entstehen der kritischen Masse verhindert, wäre da in vieler Hinsicht die elegantere Lösung.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.12.2019 08:36
      Highlight Highlight Dann werden die Anwälte der Reichsten wieder einen Weg finden, das ganze zu umgehen, während der Rest weiterhin verarscht wird. 🤮
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.12.2019 05:14
    Highlight Highlight Viele reiche US Amerikaner betteln schon länger darum, stärker besteuert zu werden. Dies hat verschiedenste Gründe vor allem aber den, dass man weiter reich bleiben kann.

    Das was Sanders sagt, steht im viel beachteten Buch "Das Kapital des 21. Jahrhundert" von Piketty geschrieben. Sehr empfehlenswert übrigens.

    Dass Reichtum aus eigener Leistung entsteht, halte ich für ein Märchen. Gewiss man muss etwas leisten, aber ohne die Arbeit der andern, bzw. der Gesellschaft ist Reichtum nicht möglich, und darum muss man auch über die Verteilung von Reichtum reden.
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 10.12.2019 06:25
      Highlight Highlight Verteilen wir nur den Reichtum, oder auch das Risiko? Hat halt immer zwei Seiten, das Ganze...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.12.2019 07:31
      Highlight Highlight Wenn die Gewinne der Unternehmen nicht die Erwartungen der Eigentümer erfüllen, wer steht dann am Ende des Monats auf der Strasse? Das zum Risiko.

      Verstehe nicht, wie man sowas ernsthaft diskutieren möchte. Gewiss gibt es das unternehmerische Risiko und darum auch GmbHs, AGs, usw. Niemand sagt, man darf nicht reich werden.

      Wäre der Amazon Gründer erfolgreich geworden, wenn, nicht andere das Internet gebaut hätten? Federer, wenn x-millionen Leute den Tenniszirkus nicht aufgebaut hätten? Usw. Das meine ich mit gesellschaftlich. Ohne Gesellschaft kann eben niemand reich werden.
    • Xiakit 10.12.2019 07:45
      Highlight Highlight @IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow

      Welches Risiko? Das Geld anderer für sich arbeiten lassen?
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Trump bei Sommaruga von Klimafrage gelangweilt – 3 glorreiche Trump-Momente vom WEF

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga kündigte an, Trump bei ihrem Treffen auf den Klimawandel anzusprechen. Ihr Versprechen löste Sommaruga ein, nur die Reaktion des US-Präsidenten fiel wohl nicht wie erhofft aus.

Die Bundesrätin, die dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorsteht, kam vor versammelter Presse auf die Klimafrage zu sprechen: «Die Erderwärmung betrifft alle und ich denke, es lohnt sich, darüber zu sprechen.»

Donald Trump reagierte …

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