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Demonstranten zünden am Eingang der US-Botschaft in Honduras Pneus an



A tire fire started by protesters burns the main entrance into the U.S. Embassy during a protest against the government of President Juan Orlando Hernandez, in Tegucigalpa, Honduras, Friday, May 31, 2019. Protesters are demanding the government revoke decrees that they say would lead to massive, uncompensated layoffs of public employees and the privatization of state hospitals. (AP Photo/Elmer Martinez)

Brennende Autoreifen im Eingang der US-Botschaft in Tegucigalpa. Bild: AP/AP

Bei heftigen Krawallen in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa haben Demonstranten vor der US-Botschaft mehrere Autopneus in Brand gesteckt. Auf Fotos war zu sehen, wie vor dem Eingang der diplomatischen Vertretung ein Stapel Pneus brannte.

Eine schwarze Rauchsäule stieg zum Himmel. Zuvor hatten sich die Demonstranten bereits mit der Polizei schwere Auseinandersetzungen geliefert. Vermummte schleuderten Steine auf die Beamten, die Polizisten feuerten Tränengas in die Menge.

Demonstranten forderten Rücktritt des Präsidenten

Zu den Protesten am Freitag hatten Ärzte und Lehrer aufgerufen. Mit einem Streik und Demonstrationen protestierten sie gegen Reformen im Bildungs- und Gesundheitswesen. Einige Demonstranten forderten zudem den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández.

Zuletzt hatte die US-Botschaft in Tegucigalpa zur Mässigung aufgerufen. «Als Freund und Verbündeter der Regierung und des Volkes von Honduras ruft die US-Botschaft alle Honduraner dazu auf, auf Gewalt zu verzichten», hiess es in der Mitteilung der Botschaft.

Die Interamerikanische Menschenrechtskommission rief die staatlichen Sicherheitskräfte auf, keine unverhältnismässige Gewalt anzuwenden. (tam/sda/dpa)

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Fotos aus Zentralamerika: Der Tod auf der Strasse

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