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«400 Jahre Sklaverei waren eine Wahl» – Kanye West sorgt für TV-Eklat

Kanye West muss wieder mal Schadenbegrenzung in eigener Sache betreiben: Nach seinem Loblied auf Präsident Trump erhitzt er derzeit mit einer unbedachten Bemerkung die Gemüter: 400 Jahre Sklaverei seien die «Wahl» der Schwarzen gewesen, meinte er in einem Interview mit TMZ.



Kanye West sorgt für TV-Eklat

Video: watson

Der Rapper hatte dabei die Rechnung ohne den Journalisten Van Lathan gemacht, der beim Gespräch im Studio von TMZ anwesend war. Auf Wests Frage «was denkt ihr?» antwortete Lathan, 

«ich denke, du denkst überhaupt nichts (...). Während du Musik machst und das Leben geniesst mit dem Geld, das du als Genie verdient hast, haben wir (...) immer noch damit zu kämpfen, dass 400 Jahre Sklaverei uns an den Rand der Gesellschaft gedrängt haben.»

tmz Journalist Van Lathan

Auf Twitter konterte West darauf, er werde «einmal mehr» angegriffen, weil er «neue Ideen» präsentiere. «Sklaverei» habe er im übertragenen Sinn gemeint, als Unfähigkeit, frei zu denken.

«Natürlich weiss ich, dass sich die Sklaven nicht freiwillig fesseln und ins Boot setzen liessen. (...) Mir geht es darum, zu zeigen, (...) dass wir immer noch geistig versklavt sind. Sie haben uns die Zungen rausgeschnitten, damit wir nicht miteinander kommunizieren konnten. Ich erlaube nicht, dass mir die Zunge rausgeschnitten wird».

Kanye west

Die Reaktionen über Wests Auftritt liessen auf Twitter nicht lange auf sich warten. 

Kanye West lacht

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Kanye West lacht
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(nfr/sda)

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