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Zwei Wochen Quarantäne: Passagiere können Scientology-Schiff nach Masernfall verlassen



Nach mehr als zwei Wochen in Quarantäne wegen eines Masernfalles an Bord dürfen die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs der Scientology-Sekte wieder an Land gehen. Dies teilte die Scientology-Organisation am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Demnach wird eine Infektionsgefahr mittlerweile bei allen Passagieren und Besatzungsmitgliedern ausgeschlossen. Alle könnten nun wieder «nach Belieben kommen und gehen», fügte ein Sprecher hinzu.

epa07543306 View of 'Freewinds', the cruise ship of the Church of Scientology, which is still docked in quarantine due to an outbreak of measles, in Saint Lucia, 02 May 2019. Health authorities in St. Lucia confirmed that a cruise ship of the Church of Scientology is still quarantined in St. Lucia as a precautionary measure, after a case of measles was detected on board the vessel, according to several sources, where there are 300 passengers.  EPA/Ernie Soon

«Freewinds», das Kreuzfahrtschiff der Scientology-Sekte. Bild: EPA/EFE

Das Schiff, das seinen Heimathafen in Willemstad auf der niederländischen Antilleninsel Curaçao hat, hatte am 30. April auf der Karibikinsel St. Lucia angelegt. Da ein weibliches Besatzungsmitglied an den Masern erkrankt war, stellten die dortigen Behörden das Schiff unter Quarantäne. Allen Besatzungsmitgliedern und Passagieren war der Landgang verboten worden.

Das Schiff fuhr daraufhin nach Willemstad zurück, wo es am 4. Mai erneut unter Quarantäne gestellt wurde, um Blutproben der rund 260 Menschen an Bord zu untersuchen. Auch die erkrankte Frau, die auf dem Schiff isoliert wurde, ist nach Angaben von Scientology mittlerweile wieder völlig gesund.

Die 134 Meter lange «Freewinds» wird von Scientology nach eigenen Angaben für Reisen mit spirituell-religiösem Charakter verwendet. Impfungen sind bei der Scientology-Organisation, die sich selbst als Kirche beschreibt, nicht verboten. (sda/afp)

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