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In answer to a reporter's question, House Speaker Paul Ryan of Wis. said Donald Trump's comments about an American-born judge of Mexican heritage are the

Paul Ryan, Sprecher des Repräsentantenhauses und Republikaner wie Trump. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

«Absolut unentschuldbar»: US-Parlamentspräsident Ryan bezichtigt Donald Trump des Rassismus



Donald Trumps Attacke auf einen US-Bundesrichter mexikanischer Herkunft kommt in seiner Partei schlecht an. Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, nannte die Äusserungen des Rechtspopulisten am Dienstag rassistisch und «absolut unentschuldbar».

Der Immobilienmilliardär Trump hatte Bundesrichter Gonzalo Curiel angegriffen, der ein Verfahren gegen eine einstmals von Trump betriebene «Universität» leitet. Trump warf dem Richter Voreingenommenheit vor, da er mexikanische Eltern hat. Trump betreibt Wahlkampf mit der Forderung, eine Mauer zwischen Mexiko und den USA zu bauen.

Ryan sagte dazu: «Zu behaupten, dass jemand seine Arbeit aufgrund seiner ethnischen Herkunft nicht richtig machen kann, ist ein Paradebeispiel für Rassismus.» Gleichwohl blieb der höchste Amtsträger der Republikaner im Namen der «Einigkeit» der Partei bei seiner Unterstützung für Trump, der bei einem Parteitag im Juli offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt werden soll.

FILE - In this May 26, 2016, file photo, Republican presidential candidate Donald Trump speaks at a campaign rally at the Rimrock Auto Arena, in Billings, Mont. Trump, meet public accountability. The real estate magnate-turned presidential candidate is fussing over probes into whether his promises match his deeds and whether his deeds were legal. But scrutiny is a fact of life for any aspiring public official, even more so for those who win office. Multiply that, should Trump win the presidency. (AP Photo/Brennan Linsley, File)

Sieht sich mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert: Donald Trump.
Bild: Brennan Linsley/AP/KEYSTONE

Trump verteidigt seine Äusserungen

Trump will seine Äusserungen nicht als rassistisch verstanden wissen, wie er schriftlich erklärte: «Es ist misslich, dass meine Kommentare als ein kategorischer Angriff gegen Menschen mexikanischer Herkunft missdeutet worden sind.» Er sei mit Menschen mexikanischer und hispanischer Herkunft befreundet und beschäftige Tausende von ihnen.

An seinem Angriff an die Adresse des Richters hält er aber fest. Er sei nicht der Meinung, dass die Herkunft eines Menschen diesen daran hindere, unparteiisch zu sein, «doch halte ich es für gerechtfertigt, wenn ich in Zweifel ziehe, dass ich ein faires Verfahren bekomme».

Ehemalige Studenten haben die Leitung der im Jahr 2010 geschlossenen Trump University verklagt. Sie werfen der nie offiziell als Hochschule anerkannten Einrichtung vor, kostspielige Seminare unter dem falschen Versprechen angeboten zu haben, das Geheimnis von lukrativen Immobiliengeschäften zu vermitteln. Trump weist diesen Vorwurf zurück. (cma/sda/afp)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 08.06.2016 10:22
    Highlight Highlight Und selbst, wenn sich die Reps selber zerstören, was folgt dann?
    • Töfflifahrer 08.06.2016 11:57
      Highlight Highlight Wie Phoenix aus der Asche! Oder irgend so was
  • m:k: 08.06.2016 09:46
    Highlight Highlight "Trump ist ein Rassist aus dem Lehrbuch - ich unterstütze ihn trotzdem, weil er der Kandidat unserer Partei ist." Viel besser konnte Paul Ryan die Absurdität des politischen Systems in Amerika nicht aufzeigen.
  • Asmodeus 08.06.2016 08:28
    Highlight Highlight "Er sei mit Menschen mexikanischer und hispanischer Herkunft befreundet und beschäftige Tausende von ihnen."

    Das klingt so nach

    "Ich bin kein Rassist. Ich behandle meine Skla..... ähm Arbeiter gut und von einigen kenne ich sogar den Namen"
    • Knut Atteslander 08.06.2016 08:55
      Highlight Highlight "Kommen Sie mir bloss nicht mit dem Rassenquatsch. Mein Mann und ich haben Patenschaften in Afrika."
    • Asmodeus 08.06.2016 08:58
      Highlight Highlight "Ich bin nicht homophob. Ich schau mir gern Lesbenpornos an"
    • Heinz Nacht 08.06.2016 12:45
      Highlight Highlight "Ich hatte früher viele schwarze Freunde, bis sie mein Vater verkauft hat..."
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 08.06.2016 07:41
    Highlight Highlight Trump ist wie die globale Klimaerwämung: Einige verneinen sie, andere warnen vor ihr, alle reden darüber, aber letztlich tut keiner etwas dagegen!
    • Töfflifahrer 08.06.2016 08:55
      Highlight Highlight Noch schlimmer, es gibt Leute wie Paul Ryan die genau wissen was Trump für einer ist, die sogar komplett andere Ansichten in fast jeder Hinsicht haben, den Trump aber trotzdem unterstützen! Nur, weil die sich irgend einen eigenen Vorteil versprechen.
  • rodolofo 08.06.2016 07:10
    Highlight Highlight In der heutigen, globalisierten Welt zieht der (alte) Rassismus nicht mehr!
    Heute findest Du in den meisten wichtigen Parteien, gleichgültig Leute jeglicher Hautfarbe.
    Heutzutage outet sich beispielsweise ein indisch aussehender Secondo, oder eine mit slavischem Akzent sprechende Immigrantin als Mitglieder der SVP.
    Wir findenbei der SVP auch auffällig viele italienisch klingende Namen, wie "Bortoluzzi".
    Was aber heutzutage unter "Rechten" en vogue ist, sind ein "kultureller Rassismus" und der "Krieg der Kulturen".
    Das läuft auf etwas ähnliches heraus, wie der alte, körperliche Rassismus...
  • Sheez Gagoo 08.06.2016 03:04
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was ekelhafter und widerwärtiger ist: Der Trump, der mal wieder rassistischen Müll von sich gibt und dann sagt es sei nicht so gemeint oder der schäbige Opportunist, der wohlwissend um Trumps Rassismus, diesen trotzdem unterstützt.
    • pamayer 08.06.2016 06:34
      Highlight Highlight Gleich eklig.

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