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President-elect Donald Trump gives a thumbs up to reporters at Mar-a-Lago, Wednesday, Dec. 28, 2016, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)

Also doch alles in Ordnung: Trump ist nach dem Telefonat mit Obama wieder bester Laune. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Trump telefoniert mit Obama – zuvor hatte er den US-Präsidenten scharf kritisiert



Der künftige US-Präsident Donald Trump hat nach seiner harschen Kritik an Amtsinhaber Barack Obama mit dem Demokraten telefoniert. «Er hat mich angerufen, wir hatten eine sehr nette Unterhaltung», sagte Trump am Mittwochabend in West Palm Beach vor Reportern.

Nur wenige Stunden vor dem Telefongespräch hatte sich Trump per Twitter noch über Aussagen Obamas beschwert. Er hatte die Haltung der scheidenden Regierung in den vergangenen Tagen wiederholt kritisiert und zugleich mit eigenen Forderungen von sich reden gemacht.

FILE - In this Dec. 16, 2016 file photo, President Barack Obama speaks during a news conference in the briefing room of the White House in Washington. For eight years, President Barack Obama’s foreign policy doctrine has been rooted in a belief that while the U.S. can take action around the word on its own, it rarely should. His successor, President-elect Donald Trump, has derided some of the same international partnerships Obama and his recent predecessors have promoted, raising the prospect that the Republican’s “America First” agenda might well mean an America more willing to act alone.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Ist noch etwas mehr als 20 Tage im Amt: US-Präsident Barack Obama. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Eigentlich ist es in den USA üblich, dass sich der gewählte Präsident während der Übergangsphase aus dem politischen Tagesgeschäft heraushält, und die Politik des Vorgängers nicht kommentiert.

Trump brach mit der Gepflogenheit und Obama hielt zunehmend dagegen – nicht ohne den Zorn des Republikaners auf sich zu ziehen. In einer Twitternachricht erklärte Trump am Mittwochmorgen, er tue sein Bestes, um die «hetzerischen» Stellungnahmen Obamas zu ignorieren.

Er habe geglaubt, dass es eine nahtlose Übergabe der Amtsgeschäfte geben werde. Dem sei aber nicht so. Am Abend bezeichnete er die Übergangsphase dagegen als reibungslos. (cma/sda/dpa)

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