International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Obama und Erdogan treffen sich am Rande des Atomgipfels



epa05238486 Chief of Protocol of the United States Ambassador Peter Selfridge (L) looks on Turkish President Recep Tayyip Erdogan (R) arrives for a working dinner at the White House in Washington, DC, USA, 31 March 2016. US President Barack Obama is hosting a working dinner with heads of delegations at the Nuclear Security Summit.  EPA/SHAWN THEW

Ein letztes Winken vor dem Treffen mit Obama
Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat in den USA das harte Vorgehen seines Landes gegen die Kurden verteidigt. Er wurde in Washington am Rande des Atomgipfels überraschend von US-Präsident Barack Obama empfangen.

Dieser hatte Ankaras Politik zuletzt kritisiert. Nach Angaben des Weissen Hauses sprachen Obama und Erdogan über die «US-türkische Zusammenarbeit in Fragen regionaler Sicherheit, Terrorabwehr und Migration». Das Treffen erfolgte am Donnerstag (Ortszeit) am Rande des in Washington stattfindenden Atomgipfels.

Vor dem Gipfel hatte es geheissen, Obama werde Erdogan nicht wie andere Staatschefs zu einem Einzelgespräch empfangen. Dies war als Affront gegen den türkischen Präsidenten gesehen worden.

Angespannte Beziehung

Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten USA und Türkei sind derzeit unter anderem wegen der türkischen Angriffe auf kurdische Milizen in Syrien stark angespannt. Zudem zeigte sich das Weisse Haus in den vergangenen Monaten immer wieder besorgt über Angriffe auf Meinungsfreiheit und Demokratie in der Türkei.

A Metropolitan police officer separates a protester from a member of the Turkish security detail in front of the Brookings Institute before the arrival of Turkish President Tayyip Erdogan in Washington, March 31, 2016. REUTERS/Joshua Roberts

Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Vor einer Rede Erdogans am Washingtoner Brookings-Institut gerieten Sicherheitskräfte des türkischen Präsidenten mit prokurdischen Demonstranten aneinander, die unter anderem Fahnen der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) schwenkten und Parolen wie «Erdogan, Faschist» riefen.

Die Türkei betrachtet die PYD und ihren bewaffneten Arm, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), als Terrororganisationen. Für die USA und andere westliche Staaten sind sie dagegen wichtige Verbündete im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Die Türkei, die im eigenen Land militärisch gegen die Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorgeht, beschiesst von der Grenze aus auch kurdische Stellungen in Syrien. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder, die zweite Welle in der Schweiz und Europa ist da.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen Vergleich:

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel