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Nach fast zwei Jahren hat der Sonderermittler Robert Mueller seine Untersuchung zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump beendet. (Archivbild)

Nach fast zwei Jahren hat der Sonderermittler Robert Mueller seine Untersuchung zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump beendet. (Archivbild) Bild: EPA

Bericht von Sonderermittler Mueller soll Mitte April publik werden



US-Justizminister William Barr wird den umstrittenen Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller bis Mitte April den Kongressabgeordneten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Das kündigte er am Freitag in einem Brief an die Parlamentarier in Washington an.

Aus dem Brief zitierte die «Washington Post». «Alle werden in die Lage versetzt, ihn selbst zu lesen», schrieb Barr demzufolge.

Unklar blieb aber zunächst, wie viel von den knapp 400 Seiten unkenntlich gemacht wird. Geschwärzt werden müssen etwa Angaben zu Personen, gegen die zwar ermittelt wurde, aber gegen die keine Anklage erhoben wird. Auch sensible Geheimdienstinformationen dürfen nicht öffentlich gemacht werden.

Der Bericht soll nicht vorab an Trump gehen. Der Präsident habe erklärt, er wolle von diesem Recht nicht Gebrauch machen. Der Justizminister selbst wolle am 1. und 2. Mai den Parlamentariern in Abgeordnetenhaus und Senat Rede und Antwort stehen.

Die Untersuchungen von Sonderermittler Mueller hatten das politische Leben in den USA zwei Jahre lang massgeblich geprägt. Sie waren unter anderem der Frage nachgegangen, ob das Wahlkampflager des heutigen Präsidenten Donald Trump gemeinsame Sache mit Russland gemacht haben könnte. Der Bericht kam zum Schluss, dass es für eine solche Behauptung nicht ausreichend Beweise gibt.

Zu der Frage, ob Trump mit der Entlassung des früheren FBI-Chefs James Comey in die Ermittlungen der Justiz eingegriffen hat, legte sich der Bericht nicht fest.

Trump will inzwischen seinerseits gegen die Urheber der Vorwürfe vorgehen. Im Gespräch ist sogar das Einsetzen eines zweiten Sonderermittlers. Der Präsident steht auf dem Standpunkt, keinem seiner Nachfolger dürfe eine solche Ungerechtigkeit widerfahren wie ihm. (sda/dpa)

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Mueller-Bericht entlastet Trump in der Russland-Affäre

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    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 30.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Alle die den kompletten Bericht sehen wollen vergessen, dass sie damit den Zeugenschutz & den Schutz für Whistleblower zerstören könnten...
    Es gibt sicher viele in diesem Bericht gegen Trump ausgesagt haben, wollt ihr das sie dadurch Nachteile erfahren??
    Noch schlimmer wer will schon Aussagen machen wenn dadurch Nachteile für einen entstehen können??
  • rodolofo 30.03.2019 07:21
    Highlight Highlight Den Untersuchungsbericht von Mueller der Öffentlichkeit offenlegen?
    Das tönt irgendwie zu demokratisch, um wahr zu sein.
    Also die geschwärzten Teile nicht ...
    Und was wird alles geschwärzt?
    Die "Dunkle Seite der Macht"?
  • tripod 30.03.2019 02:35
    Highlight Highlight Man mag zu Trump stehen wie man will: Sämtliche Medien täten nach dem Mueller-Bericht spätestens jetzt gut daran, ihre Berichterstattung der letzten zwei Jahre zu "Russiagate" kritisch zu reflektieren. Das ist keine Frage der politischen Ausrichtung, sondern des Anstands und des Medienkodex'. Ev. mal einen Blick auf die diesbegzüglichen Aussagen von Glenn Greenwald, Matt Taibi oder Jens Berger werfen? Oder woll die gesellschaftliche Polarisierung bis zum Unerträglichen angefacht werden? Springt mal über euren eigenen Schatten, BITTE! Zeit tut Not!
    • Tim Roll 30.03.2019 10:33
      Highlight Highlight Hätte Trump nicht dermassen gegen Muller und die Untersuchung geschossen, hätten die Medien weniger zu berichten gehabt.
    • Citation Needed 30.03.2019 11:11
      Highlight Highlight Greenwald hat von Beginn weg geschrieben, dass es sich beim Verdacht der Wahlmanipulation um eine Art Mini-MC-Carthyism handeln könnte. Eine Art obsessives Hyperventilieren und Stereotype aus den 50ern.
      Die andern hab ich nicht gelesen. Dennoch. Trumps Verhalten, Comey's Entlassung, Sessions, der gehen musste, Verhaftungen Trumps Umfeld, dazu gehäufte Berichte aus europäischen Staaten bezüglich Versuchen russischer Einflussnahme, Trollfabriken, you name it.
      Dass man die Untersuchung machte, scheint vor diesem Hintergrund mehr als berechtigt, dass (und wie) man darüber schrieb auch.
  • Punktraum 30.03.2019 00:57
    Highlight Highlight „...keinem seiner Nachfolger dürfe eine solche Ungerechtigkeit widerfahren wie ihm„ - oohhh, der arme Donald...
  • Kramer 29.03.2019 23:20
    Highlight Highlight Ein kleiner, großer Unterschied:
    Der Sonderermittler hat empfohlen Trump nicht anzuklagen.
    Der Sonderermittler hat nicht empfohlen Trump anzuklagen.
    • The IT Guy 30.03.2019 08:02
      Highlight Highlight Und was hat er jetzt gesagt?
  • Markus97 29.03.2019 22:14
    Highlight Highlight Aua, dann hat Trump wohl wirklich nichts gemacht. Das ist jetzt recht peinlich für gewisse Leute...
    • Marshawn 29.03.2019 22:52
      Highlight Highlight 1. Was soll daran peinlich sein? Wären glaube ich alle happy, wenn entgegen vieler Erwartungen doch nicht alles verloren ist.
      2. Kann er sehr wohl was gemacht haben, aber man kann es nicht (beyond a reasonable doubt) beweisen.
      3. Hat er selber vor der Kamera zugegeben, den FBI Direktor entlassen zu haben, weil dieser gegen ihn untersuchte -> Mich wird am Bericht interessieren, wieso dies nicht als Obstruction of Justice ausgelegt wurde oder werden konnte.
    • Kramer 29.03.2019 23:18
      Highlight Highlight Die Messlatte liegt sehr tief; der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat keine Absprachen mit Russland getroffen...
      Ein guter Präsident.
    • Zeezoo 30.03.2019 00:02
      Highlight Highlight Wer sind denn die "gewissen Leute" Deiner Meinung nach Markus97?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 29.03.2019 21:34
    Highlight Highlight In Washington sind zur Zeit Marker mit schwarzer Farbe ausverkauft.
    • Sauäschnörrli 29.03.2019 22:17
      Highlight Highlight Nachschub ist unterwegs.
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